Gut gelaunt trotz mieser Umstände

Positive Lebenseinstellung erlangen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Wärst du am liebsten jeden Tag gut gelaunt? Wahrscheinlich denkst du jetzt: Ja, natürlich! Wer wäre das nicht gerne? Ich habe mich jahrelang von den unterschiedlichsten Launen bestimmen lassen und dachte, dass ich meine Gefühle nicht beeinflussen könnte.

Lächelnde Frau im Regenmantel mit ausgestrecktem Arm. Joyce Meyer
Du kannst dein Leben genießen, auch wenn es um dich herum mal düster ausschaut.

Ich beneidete all die „glücklichen Menschen“. Ich fragte mich immer: Was ist ihr Geheimnis? Warum sie und nicht ich? Doch irgendwann begriff ich, dass unsere Gedanken, Worte, Stimmungen und inneren Haltungen auf komplexe Weise miteinander verbunden sind. Zuerst denken wir. Dann werden unsere Gedanken zu Worten, die wir aussprechen. Und beides beeinflusst unsere Gefühle, die sich in unseren Stimmungen und inneren Haltungen ausdrücken.

Jahrelang achtete ich nicht auf das, was ich dachte und sah auch keine Verbindung zwischen meinen Gedanken und den anderen Bereichen meines Lebens. Doch seit dieser Zeit hat Gott mir durch sein Wort vieles über die Auswirkungen meiner Gedanken erklärt. Ich freue mich sehr, dass ich einige dieser Wahrheiten an dich weitergeben kann.

Das Leben genießen: Es beginnt mit einer Entscheidung

Obwohl es nicht immer in unserer Macht steht, jede unangenehme Lebenssituation zu verändern, sind wir doch in der Lage, unsere Sichtweise zu ändern. Niemand freut sich an sehr schwierigen und an schmerzhaften Umständen, doch ich glaube, wenn wir ihnen trotzdem voller Hoffnung und Glauben begegnen, werden wir erleben, wie Gott alles zu unserem Besten führen wird (siehe Römer 8,28).

Um das Leben genießen zu können, müssen wir uns entscheiden, welche Gedanken wir zulassen wollen. Ja, es ist so einfach! Ganz gleich was in deinem Leben momentan los ist: Du wirst dich glücklicher fühlen, wenn du bewusst positive und hoffnungsvolle Gedanken auswählst, die dem Wort Gottes entsprechen. Unser Denken ist mit unseren Gefühlen eng verbunden. Wenn wir uns also besser fühlen wollen, müssen wir besser denken.

Stell dir einmal vor, deine Gedankenwelt ist wie der Tank deines Autos. Je nachdem was für einen Kraftstoff du tankst, wird dein Auto entweder gut fahren oder überhaupt nicht. Genau das Gleiche gilt für dein Leben: Wenn du darauf achtest, was du denkst, wird sich deine Lebensqualität maßgeblich erhöhen!

Gut, es gibt Menschen, die sind von Geburt an mit einem Naturell gesegnet, das es ihnen leichter macht, die schönen Seiten des Lebens zu sehen. Doch auch du musst dich immer wieder neu entscheiden, womit du dich gedanklich beschäftigen und wie du das Leben betrachten willst.

Überlege einmal ganz ehrlich, worüber du in letzter Zeit so nachgedacht hast und wie es dir emotional und auch körperlich ging. Ich bin mir sicher, dass du hier eine Verbindung erkennen wirst. Negative, kritische und verbitterte Gedanken bringen niemals etwas Positives hervor. Gutes passiert, wenn wir unser Denken auf das ausrichten, was dem Plan Gottes für unser Leben entspricht.

Der Schlüssel zur Veränderung

Jesus ermöglicht uns durch seinen Tod und seine Auferstehung einen neuen Lebensstil. Allerdings geht diesem neuen Leben immer eine erneuerte Art zu denken voraus. Richtige Gedanken und richtige innere Haltungen sind wie Straßenkarten, die uns ans Ziel bringen. In Römer 12,2 (NGÜ) steht:

Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet und beurteilen könnt, ob etwas Gottes Wille ist – ob es gut ist, ob Gott Freude daran hat und ob es vollkommen ist.

Die Bibel: Römer 12,2

Es ist wichtig, dass wir diese Bibelstelle richtig verstehen! Gott hat für jeden von uns einen guten und vollkommenen Plan. Doch wir können ihn nur dann realisieren, wenn wir nicht so denken, wie die Welt denkt. Wir müssen lernen, unser Denken zu verändern und so zu denken, wie Gott es tut! Wenn du das erleben willst, was Gott für dich bereithält, musst du lernen, deine Gedanken mit Gottes Gedanken in Einklang zu bringen!

Epheser 4,22­-24 (NGÜ) gehört mit zu meinen Lieblingsbibelstellen. In Vers 22 steht, wir sollen den alten Menschen (die alte Lebensweise) ablegen und in Vers 24 werden wir aufgefordert, den neuen Menschen (die neue Lebensweise) anzuziehen, der nach Gottes Bild erschaffen ist.

Doch wie ist das möglich? Vers 23 gibt uns den Schlüssel:

Ihr wurdet gelehrt, euch in eurem Geist und in eurem Denken erneuern zu lassen.

Die Bibel: Epheser 4,23

Wir können also unsere alte Lebensweise „ablegen“ und die neue „anziehen“, indem wir unser Denken und unsere inneren Haltungen immer wieder erneuern lassen.

Zu Anfang füllen wir unseren Verstand mit biblischen Wahrheiten. Dann entscheiden wir uns, diese positiven und glaubensstärkenden Dinge, die Gott über unser Leben sagt, auch selbst gedanklich zu verinnerlichen und sie auszusprechen.

Starthilfe für den Tag

Wusstest du, dass du dir selbst Starthilfe für den Tag geben kannst? Wie? Indem du dich gleich morgens als Erstes bewusst auf all das Gute konzentrierst, was Gott in seinem Wort sagt und es dir selbst zusprichst.

Diese Übung dauert nur ein paar Minuten, doch sie wird deinen ganzen Tag bereichern. Denke über folgende biblische Wahrheiten nach und sprich sie laut aus:

  • Dies ist der Tag, den Gott gemacht hat und ich werde ihn genießen! Siehe Psalm 118,24
  • Ich kann alles, was heute auf mich zukommt, mit Jesu Hilfe schaffen, denn er ist meine Kraft. S. Philipper 4,13
  • Ich habe Gunst bei Gott und den Menschen. S. Lukas 2,52
  • Heute werde ich stark und voller Energie sein. S. Jesaja 40,28-31
  • Alles, was ich anpacke, wird mir glücken und gelingen. S. Josua 1,8
  • Ich genieße es, anderen Gutes zu tun. S. 1. Timotheus 6,18
  • Ich bin dankbar für all das, was Gott für mich getan hat. 1. Thessalonicher 5,18
  • Gott kümmert sich um meine Probleme und ich kann geduldig auf ihn warten, weil sein Zeitplan der richtige ist. S. Psalm 31,15; 37,7; 46,2

Negative Gedanken und negatives Reden haben auch negative Stimmungen und eine negative Haltung zur Folge. Und dann wird es mit größter Wahrscheinlichkeit ein schlechter Tag.

Doch wenn wir unseren Gedanken bewusst eine positive und aufbauende Richtung geben, indem wir sie glaubensvoll mit den Gedanken Gottes in Einklang bringen, wird das unseren ganzen Tag positiv beeinflussen.

Schritt für Schritt

Es ist nicht immer leicht, sein eigenes Denken, Reden, seine Stimmungen und die innere Einstellung zu erneuern. Doch mit Gottes Hilfe werden wir es schaffen.

Ich arbeite bereits seit fast 40 Jahren daran und auch wenn es mir noch nicht perfekt gelingt, habe ich doch ganz erstaunliche Fortschritte gemacht. Es gibt Tage, an denen mir alles gelingt, aber auch Tage, an denen ich das Gefühl habe, völlig versagt zu haben. Doch ich glaube, dass ich mit Gottes Hilfe immer weiter vorwärtskomme.

Wenn du dich danach sehnst, emotional ausgeglichener zu sein und unabhängig von deinen Lebensumständen eine positive Einstellung zu behalten, setz dir dieses zum Ziel und gib nicht auf, bis du das Ziel erreicht hast.

Mach den ersten Schritt. Und dann noch einen. Ganz gleich wie lang der Weg auch sein mag: Wenn du genug Schritte in die richtige Richtung machst, wirst du irgendwann an deinem Ziel ankommen und das Leben führen, das du dir immer gewünscht hast. 

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2015

Weitere Texte

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Wie gut kennst du dich selbst? Was sind deine Stärken und Schwächen? Welcher Persönlichkeitstyp passt zu dir? Gott ist äußerst
Enttäuschungen loslassen und richtig verarbeiten. Tritt mit Hoffnung und Zuversicht an die Situation heran.

Wie deine Lebensreise gelingt

Reise deines Lebens

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 4 Minuten

Seit vielen Jahren bin ich jetzt auf dieser alles verändernden Reise mit Gott und komme in meiner Beziehung zu ihm Tag für Tag immer weiter voran. Es ist für mich wirklich ein Wunder, wo ich heute stehe, weil Gott schon so viel in meinem Leben getan hat. 

Ein Mann mit Rucksack wandert. Joyce Meyer
Der Weg ist zwar schmal, aber bei jedem Schritt ist Gott an deiner Seite.

Weißt du, was meine Beziehung zu Jesus so spannend macht? Meine Beziehung zu Jesus ist ein lebenslanges Abenteuer, und sie beeinflusst jeden einzelnen Bereich in meinem Leben. Und während ich mein Leben mit ihm lebe, verändere ich mich und werde mehr und mehr zu der Person, die ich von Gott her sein soll.

Wie geht es dir damit? Kannst du dasselbe über deine Beziehung zu Jesus sagen? Es ist mein Wunsch, dir dabei zu helfen an diesem lebenslangen Prozess dranzubleiben, damit auch du jeden Tag Fortschritte machen und zu der Person werden kannst, die du von Gott her sein sollst.

Die Kraft deiner Worte

Ich möchte dich heute auf einem Abschnitt deiner Reise begleiten, auf dem du lernen kannst, Gott die Kontrolle über deinen Mund zu geben. Ich weiß, dass sich alles zum Besseren verändert, wenn wir unser Reden dem Heiligen Geist unterstellen und uns täglich dafür entscheiden, Worte des Glaubens und des Lebens sowie Gottes Zusagen auszusprechen. Denn: Leben, Gesundheit, Frieden, Freude, und Versorgung stecken in den Worten, die wir sprechen! Das Wort Gottes lehrt uns, dass unsere Worte Kraft in sich tragen. Und diese Kraft ist entweder gut oder schlecht, kreativ oder zerstörerisch. Das hängt ganz davon ab, wie wir sie einsetzen. In Sprüche 18,21 lesen wir:

„Worte haben Macht: sie können über Leben und Tod entscheiden. Darum ist jeder für die Folgen seiner Worte verantwortlich.“

Die Bibel: Sprüche 18,21

Mit anderen Worten: Wenn du die richtigen Dinge aussprichst, nämlich Worte des Glaubens und Gottes Zusagen, dann erzielst du gute Ergebnisse. Aber wenn wir die falschen Dinge aussprechen wie Zweifel, Angst oder Sorgen, wird das Ergebnis davon eher schlecht ausfallen. Du musst verstehen: Die Worte, die du heute aussprichst, werden dein Leben von morgen beeinflussen! Deine Gedanken, Stimmungen und Einstellungen werden von deinen eigenen Worten beeinflusst. Gott möchte, dass du in diesen Bereichen siegreich lebst!

Als ich gerade frisch mit Dave verheiratet war, waren meine Worte und Einstellungen nur negativ. Ich weiß noch, wie Dave mich fragte: „Joyce, warum bist du eigentlich immer so negativ?“ Als ich darüber nachdachte, begann ich zu verstehen, dass ich in einer sehr negativen Umgebung aufgewachsen war, die auf mich abgefärbt hatte. Gewalt und Angst gehörten zu meinem täglichen Leben. Streit, Misstrauen und Beschimpfungen waren ganz normal für mich. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals glücklich gewesen zu sein.

Aber jetzt hatte ich die Wahl. Ich konnte selbstmitleidig rumsitzen und in Negativität zergehen oder mich dafür entscheiden, mit Gottes Hilfe meine Gedanken, meine Worte und meine Einstellungen von Grund auf zu verändern. Ich kam damals zu einer Erkenntnis, die mich auf dieser Reise immer und immer wieder sehr ermutigte: Ich hatte zwar einen schlechten Start, aber ich werde ein großartiges Finale haben!

Vielleicht weißt du, wie es sich anfühlt, wenn man schlecht ins Leben startet. Möglicherweise hattest auch du in der Vergangenheit Schwierigkeiten, die schwer zu überwinden waren oder dir fehlt gerade in diesem Moment Lebensfreude. Egal in welchen Zustand du dich heute befindest, ich glaube, dass Gott ein gutes Finale für dich hat!

Heute ist der Tag, an dem du auf deiner Lebensreise eine neue Richtung einschlagen kannst. Mithilfe des Heiligen Geistes kannst du heute damit anfangen mit dem, was du aussprichst, dein Leben zu verändern! Ich finde es so ermutigend, wie sehr sich unser Leben verändern kann, wenn wir Gottes Wort über unserem Leben aussprechen.

Was fließt aus deinem Herzen?

Es gibt noch etwas, was ich dir in Bezug auf deine Worte zeigen möchte: Die Bibel lehrt uns, dass unsere Worte unsere Herzenshaltung offenbaren. Gott ist ein Gott des Herzens. Er blickt nicht auf das Äußere, er sieht vielmehr ins Herz. 1. Samuel 16,7 sagt:

„Denn ich urteile nach anderen Maßstäben als die Menschen. Für die Menschen ist wichtig, was sie mit den Augen wahrnehmen können; ich dagegen schaue jedem Menschen ins Herz.“

Die Bibel: 1. Samuel 16,7

Ich bin so froh darüber, dass Gott unser Herz sieht, du nicht auch? Auch wenn wir Fehler machen, auch wenn wir mal einen schlechten Tag haben, schaut er über unser Versagen hinweg und sieht auf unser Herz. Aber als Christen, die wissen, dass Gott ein Gott des Herzens ist, sollten wir sichergehen, dass unsere Herzen aufrichtig vor ihm sind.

Eine Möglichkeit, den Zustand unseres Herzens zu erkennen, ist darauf zu achten, was wir sagen:

  • Wenn du den Level deiner geistlichen Reife erkennen möchtest, höre deinen eigenen Worten zu. 

  • Wenn du das Maß deines Glaubens wissen möchtest, höre deinen eigenen Worten zu. 

  • Wenn du wissen möchtest, in welche Richtung sich dein Leben bewegt, höre deinen eigenen Worten zu. 


Aber ich möchte dich ermutigen, nicht nur hinzuhören, sondern auch entsprechend zu handeln!

Entscheide dich dafür, jedes schlechte, zweifelnde, Streit suchende, ängstliche Wort wegzulassen und beginne damit, Gottes Zusagen auszusprechen, seine Güte zu proklamieren und Worte des Lebens zu sagen.​​​​​​​

Joyce Meyer

Wenn du das tust, startest du in das von Freude erfüllte Leben, für das Jesus gestorben ist. 


Zu Beginn dieses Artikels sprach ich von einer Reise. Unseren Mund Gott zu unterstellen und damit anzufangen seine Zusagen für unser Leben zu proklamieren, ist ein lebenslanger Prozess – es ist etwas, für das wir uns jeden Tag neu entscheiden müssen. Es ist etwas, das Zeit braucht. Erinnere dich immer daran, dass deine Worte große Kraft haben – und du den Verlauf deiner Lebensreise damit bestimmst. 


Wenn du lernst, gute und von Gott inspirierte Worte der Bibel auszusprechen, dann…

  • verbessert sich deine Gesundheit. 
    „Was ein weiser Mensch sagt, heilt und belebt.“ (Sprüche 12,18)
  • wird dein Verstand erneuert.
    „Ein freundliches Wort ist wie Honig: angenehm im Geschmack, gut für den Verstand und gesund für den Körper.“ (Sprüche 16,24)
  • wird tot geglaubten Dingen Leben eingehaucht. 
    „Da sagte er zu mir: Sprich zu diesen dürren Knochen, und fordere sie auf: Hört, was der Herr euch sagt: Ich erfülle euch mit meinem Geist und mache euch wieder lebendig!“ (Hesekiel 37, 4-5)
  • wird dir alles gelingen. 
    „Sag dir die Gebote immer wieder auf! Denke Tag und Nacht über sie nach, damit du dein Leben ganz nach ihnen ausrichtest. Dann wird dir alles gelingen, was du dir vornimmst.“ (Josua 1,8)

Starte noch heute damit, dein Leben in der Kraft des Wortes Gottes zu leben. Es ist eine Reise, die dich weiter bringen wird, als du je erwarten würdest. 

Aus: Joyce Meyer Monatsbrief November 2013

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Lerne den Enkel von Joyce kennen und lass dich durch seinen Neuanfang mit Gott inspirieren.
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6 Wahrheiten für deinen Tag

Gutes aussprechen

Ein Artikel von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

In der Bibel wird uns empfohlen, dass wir unser Verhalten durch den Geist Gottes bestimmen lassen sollen. Wenn wir das tun, werden wir mehr und mehr von Gott bestimmt werden und nicht mehr von unseren eigenen Wünschen. Das bedeutet, wenn wir uns auf das Gute konzentrieren – die Dinge, für die wir dankbar sein können – wird das Schlechte aus unserem Leben ausgeschlossen. Was für eine wunderbare Verheißung!

Zwei Frauen unterhalten sich. Joyce Meyer
Mein neuer Vorsatz: Jeden Tag möchte ich einen anderen Menschen ermutigen!

Verinnerliche die folgenden sechs Punkte und achte darauf, dass deine Worte auch damit übereinstimmen. So behältst du eine positive Haltung und wirst gleichzeitig für andere ein Segen sein.

  1. Ich bin gesegnet und ein Segen für andere
  2. Ich bin dankbar
  3. Ich bin ein Ermutiger
  4. Ich kontrolliere, was ich sage
  5. Die Wahrheit ist gut genug
  6. Gottes Wort für meinen Wortschatz

Ich bin gesegnet und ein Segen für andere

Ich beginne den Tag gerne mit einem Segensgebet: „Vater, ich segne diesen Tag in Jesu Namen. Ich segne meinen Mann, ich segne meine Kinder, ich segne meine Schwiegersöhne und Schwiegertöchter. Ich segne meine Enkelkinder. Durch Jesus bin ich eine Gesegnete. Ich lebe unter dem Segen Gottes.“

Ich bin dankbar

Feiere jeden Tag ein Dankesfest! Bedank dich bei Gott täglich für alles, was dir einfällt. Sei es für heißes Wasser, für Essen oder für ein Dach über dem Kopf. Und sei dankbar für das, was andere für dich tun und zeig es ihnen auch. In Psalm 107,1-2 steht:

„Dankt dem Herrn, denn er ist gut zu uns, seine Liebe hört niemals auf! So sollen alle sprechen, die der Herr befreit hat!“

Psalm 107,1-2

Wenn du dich mitten in einer schwierigen Situation befindest, vertraue Gott, dass er gerade jetzt etwas Gutes in deinem Leben bewirkt. Er kann die Umstände, Herzen und die Art wie Menschen denken verändern. Warte nicht erst auf die Erfüllung deiner Gebete, bevor du ihm dankst.

Ich bin ein Ermutiger

In 1. Thessalonicher 5,11 werden wir aufgefordert, einander zu ermutigen und uns gegenseitig aufzubauen. Sage den Menschen um dich herum etwas Nettes, zum Beispiel dass du sie magst und wertschätzt. Ermutigung ist etwas Kraftvolles. Sie kann sehr zum Wohlbefinden eines Menschen beitragen. Ich denke gerade an einen Tag zurück, als ich eine SMS von meinem jüngsten Sohn bekam. Er schrieb: „Ich habe dich lieb, Mama!“ Ich fühlte mich durch seine Worte regelrecht erfrischt. Sie gaben mir genau die Zuversicht, die ich für den Tag brauchte.

Die Wahrheit ist gut genug

Manchmal tut es weh, die Wahrheit zu sagen – denn wir wollen die Menschen um uns herum nicht vor den Kopf stoßen oder beleidigen. Auch wollen wir unseren Ruf nicht ruinieren. Um wahrhaftig leben zu können, müssen wir jedoch an den Punkt kommen, zu unseren Schwachheiten zu stehen und unangenehme Entscheidungen zu treffen. Nicht umsonst heißt es: Die Wahrheit wird uns frei machen. In Johannes 8,32 wird das bestätigt. Bleib bei der Wahrheit. Halte an ihr fest, ganz gleich was es kosten mag. Du wirst es nicht bereuen!

Ich kontrolliere, was ich sage

Im Buch der Sprüche stehen viele Aussagen, in denen es um unseren Mund geht. In Sprüche 17,28 heißt es: „Sogar ein Dummkopf kann für klug und verständig gehalten werden – wenn er nur den Mund halten könnte!“

Bevor du anfängst über Dinge zu reden, die dich emotional sehr mitnehmen, frage dich zuerst, was von dem du wirklich sagen solltest. Halte inne. Wenn wir uns mit unserem Reden an das halten, was Gott möchte, wird es uns im Nachhinein auch nicht leidtun. Es ist nicht schwer aufzuzählen, was man nicht sagen oder tun sollte, doch an der Umsetzung scheitert es oft. Konzentriere dich auf die guten Dinge, die du sagen und tun könnest. In Römer 12,21 steht: Das Böse überwinden wir mit Gutem. Deshalb setze dir zum Ziel zu tun, was in Gottes Augen gut ist.

Gottes Wort für meinen Wortschatz

In Jeremia 23,28 steht: „… der mein Wort hat, soll treu mein Wort sagen.“ In Vers 29 heißt es dann, dass sein Wort wie ein Hammer ist, der Felsen zerschmettert. Wie großartig! Bisweilen muss man eine Nuss oder eine harte Schale sehr kräftig bearbeiten, damit sie schließlich aufbricht und man an die Frucht herankommt. Menschen können ebenfalls solch eine harte Schale haben und auch unsere Probleme sind manchmal nicht weniger hart. Doch Gottes Wort kann alles mit einem Schlag öffnen.

Sprich täglich biblische Wahrheiten aus. Mach sie zu deinem  persönlichen Wortschatz.


Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2013

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Wir haben uns mit Dave Meyer – der sowohl Ehemann als auch Vater, Großvater und Urgroßvater ist – zusammengesetzt, um
Egal wer du bist oder was du durchmachen musstest, du bist nicht allein und musst die Dinge nicht selbst in

Veränderung? Gott kann!

Was vorher war, ist vergangen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Was erwartest du von Gott? Was soll er für dich tun? Gott kann viel mehr für dich tun, als du jemals zu glauben gewagt hast. Ich ermutige dich, Großes von Gott zu erwarten und ihm zu vertrauen.

Mann mit einem Rucksack auf einem Berg. Joyce Meyer
Mach dich auf den Weg in ein neues Leben.

Mein Vater wurde erst mit 83 Jahren Christ. In all den Jahren davor habe ich nie geglaubt, dass er sich jemals ändern würde! Aber ich betete immer für ihn. Und ich danke Gott, dass er sich schließlich doch änderte und die größte Verwandlung erlebte, die ein Mensch je erleben kann. Wenn Gott jemanden verwandelt, dann verändert er ihn vollständig – von innen nach außen. Er wird „wiedergeboren“. In 2. Korinther 5,17 steht: Vielmehr wissen wir: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen! (NGÜ).

Der Heilige Geist kommt und lebt in uns. Er wirkt in uns und verändert unsere Gedanken, unseren Willen und auch unsere Gefühle, damit wir Jesus immer ähnlicher werden. Wenn wir geistlich wachsen, wird das gute Werk des Heiligen Geistes in uns auch zunehmend an unserem Lebensstil erkennbar. So bezeugen wir, was Gott getan hat.

Leider glauben viele Menschen nicht, dass sie völlig verändert werden können. Oft halten sie das auch bei anderen nicht für möglich. Doch es gibt nur einen, der sich nie verändert, und das ist Gott (siehe Hebräer 13,8). Er möchte, dass wir von Herzen daran glauben, dass er mit seiner unerschöpflichen Kraft in uns am Werk ist und unendlich viel mehr zu tun vermag, als wir erbitten oder begreifen können (Epheser 3,20; NGÜ).

Die Frage ist: Was erwartest du von Gott? Was soll er für dich tun? Vielleicht fällt es dir schwer zu glauben, dass deine Kinder sich ändern können, deine Ehe besser werden kann oder du an Gewicht verlieren, eine bessere Arbeitsstelle bekommen oder deine Schulden loswerden kannst? Doch in Jeremia 29,11 lesen wir:

 Denn mein Plan mit euch steht fest: Ich will euer Glück und nicht euer Unglück. Ich habe im Sinn, euch eine Zukunft zu schenken, wie ihr sie erhofft.

Die Bibel: Jeremia 29,11

Er hat einen guten Plan für dein Leben. Wage es zu glauben, dass er deine Verletzungen heilen und dir bei allen Problemen helfen kann, mit denen du konfrontiert wirst. Es ist an der Zeit, mehr von Gott zu erwarten. Er kann viel mehr für dich tun, als du jemals zu glauben gewagt hast.

Wie können wir das, was Gott für uns bereithält, auch empfangen? Wir müssen lernen so zu denken, wie Gott denkt. In Römer 12,2 lesen wir, dass wir durch die Erneuerung unseres Denkens verwandelt werden. Ich bin auf einige Bereiche gestoßen, in denen wir unser Denken ändern und dem Heiligen Geist anpassen sollten (siehe Römer 8,6):

Denke anders …

… über Gott. Es ist wichtig zu wissen, wer Gott wirklich ist. Er ist kein zorniger Gott, nicht hart, unerbittlich und niederdrückend, sondern freundlich, gnädig und gütig. Gott liebt dich. Und wenn du weißt, wie sehr er dich gerade jetzt liebt, bekommst du auch wieder Hoffnung, dass das, was sich in deinem Leben verändern muss, auch verändert werden kann.

… über dich selbst. Solltest du dich selbst nicht mögen, wirst du in jedem Bereich deines Lebens Schwierigkeiten haben. Verlang nicht zu viel von dir. Niemand ist perfekt. Wir halten das, was wir tun, meistens nicht für ausreichend – ganz gleich was es ist: Wir beten nicht genug, wir arbeiten nicht hart genug, wir lesen nicht genug in der Bibel usw. Einmal sagte Gott zu mir: „Joyce, du wirst niemals genug tun und genug sein, aber ich bin mehr als genug.“ Deshalb ist Jesus gekommen! Glaube es nur! Durch Jesus ist an dir mehr richtig als falsch und durch ihn kannst du alles schaffen, was du im Leben schaffen musst (siehe 2. Korinther 5,21; Johannes 15,5; Philipper 4,13).

… über schwere Zeiten und Prüfungen, durch die du hindurchgehen musst. In Habakuk 3,19 lesen wir: Ja, Gott, der Herr, macht mich stark; er beflügelt meine Schritte … (HFA). Und in Jakobus 1,2-4 werden wir folgendermaßen ermutigt: Seht es als einen ganz besonderen Grund zur Freude an … wenn ihr Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst. Ihr wisst doch: Wenn euer Glaube erprobt wird und sich bewährt, bringt das Standhaftigkeit hervor. Und durch die Standhaftigkeit soll das Gute, das in eurem Leben begonnen hat, zur Vollendung kommen. Dann werdet ihr vollkommen und makellos sein, und es wird euch an nichts mehr fehlen (NGÜ).

… darüber, wie wichtig es dir ist, was andere über dich denken. Man lässt sich sehr leicht von dem, was andere sagen oder tun, beeinflussen. Und schnell glaubt man, den Tag nur genießen zu können, wenn andere einen mögen. Doch wenn wir den Menschen mehr gefallen wollen als Gott, können wir nicht zu der Person werden, die Gott aus uns machen will und das tun, womit er uns beauftragt hat (siehe Galater 1,10).

Ich möchte dich ermutigen, dich mit Bibelstellen zu beschäftigen, die Gottes wahren Charakter zeigen und deutlich machen, welchen Platz du in seinem Herzen einnimmst. Es gibt nichts in deinem Leben, was er nicht ändern könnte – einschließlich deiner selbst. Glaube es nur!

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2016

Weitere Texte

Mutet dir das Leben ganz schön viel zu? Handle entschlossen und ändere es, denn es ist alles möglich. Du hast
Gottes Pläne für dich sind größer als jedes Hindernis, das dir im Weg ist. Halte an deinen Träumen fest und
Die Beziehung zu dir selbst ist eine der wichtigsten in deinem Leben. Lerne dich anzunehmen, wie Gott dich geschaffen hat.

7 Haltungen, die unfrei machen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Vielleicht kennst du die Aussage: „Auf die Einstellung kommt es an.“ Ja, unsere Einstellung ist wirklich wichtig, denn sie entscheidet darüber, ob wir unglücklich sind oder ob wir unser Leben wirklich genießen können.

Blick über einen Drahtzaun hinweg, dahinter fliegen Vögel. Joyce Meyer
Breche aus - in ein freies und erfülltes Leben!

Das Volk Israel musste 40 Jahre in der Wüste verbringen, nur weil es eine negative Haltung hatte. Die Israeliten hielten ihre Feinde für das Problem, dabei lag es vielmehr an ihrer falschen Einstellung. Folgende sieben Fehlhaltungen können dafür sorgen, dass du nicht aus deiner Lebenswüste herauskommst.

1. Die Zukunft auf der Vergangenheit aufbauen

Die Israeliten waren ihrer Zukunft gegenüber äußerst negativ eingestellt. Alle ihre Erwartungen bauten auf vergangenen Erlebnissen und den gegenwärtigen Umständen auf. Deshalb konnten sie auch nicht zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Wenn du unter einer schmerzvollen Vergangenheit leidest, entscheide dich Gott zu vertrauen und bekenne: „Ich weiß, dass Gott einen guten Plan für mein Leben hat und ich erwarte, dass mir Gutes widerfahren wird.“ Wenn du biblische Wahrheiten über deinen Lebensumständen aussprichst, setzt du die Kraft Gottes frei. Er wird dich versorgen.

2. Die anderen sind verantwortlich

Vielleicht bist du aufgrund schmerzlicher Erfahrungen der Meinung, dass jemand anders dich aus deinem Chaos herausholen muss. Ich möchte dich ermutigen, nicht nach anderen Menschen Ausschau zu halten, die deine Probleme beseitigen sollen. Sag dir stattdessen: „Ich bin eine verantwortungsvolle Person und ich erwarte nicht, dass ein anderer das für mich tut, wofür Gott mir die Kraft gegeben hat.“ Und denk daran: Gott erwartet von dir nicht, dass du alles alleine schaffst. Bitte ihn um Hilfe. Er wird dir helfen!

3. Bitte mach es mir leicht!

Vielleicht ist dir alles zu schwer und du glaubst, es nicht länger aushalten zu können. Doch du bist stärker, als du meinst! Lass dir nicht vom Feind einreden, du seist hilflos. In der Bibel steht (NGÜ): 

Nichts ist mir unmöglich, weil der, der bei mir ist, mich stark macht.

Die Bibel: Philipper 4,13

Schau auf ihn. Er wird dich aufrichten und dir die Kraft geben, das Leben mit all seinen Herausforderungen zu meistern.

4. Meckern, jammern und nörgeln

Weißt du, was ein richtiger Nörgler ist? Das ist jemand, der all die guten Eigenschaften in Menschen ignoriert und sich auf das Haar in der Suppe konzentriert. Doch in Philipper 2 lehrt Paulus uns, dass wir eine demütige und selbstlose Haltung an den Tag legen und andere wichtiger nehmen sollten als uns selbst. Anstatt immer die Fehler bei Menschen zu suchen, solltest du eine dankbare Haltung entwickeln. Konzentrier dich auf Gott und all das Gute, das er in deinem Leben schon getan hat.

5. Ich will nicht warten

Immer wieder werden wir ungeduldig mit Gott. Was wir wollen, wollen wir SOFORT. Lerne, auf Gott zu warten. Vertrau auf seinen Zeitplan und bete: „Herr, sollte es nicht gut für mich sein, dann will ich es auch nicht. Wir alle verbringen mehr Zeit mit Warten als mit irgendetwas anderem. Deshalb sollten wir an einer positiven Grundhaltung arbeiten. Anstatt zu sagen: „Ich bin erst glücklich, wenn …“, sollten wir jetzt mit dem Glücklichsein beginnen. Wenn du lernst, geduldig zu warten, zeigst du Gott, dass du die Reife hast, mit dem, was er für dich hat, auch umzugehen.

6. Es ist die Schuld der anderen

Im 1. Buch Mose wird beschrieben, wie Gott mit Adam und Eva sprach, nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten. Adam gab Eva die Schuld und Eva schob sie dem Teufel in die Schuhe. Keiner von beiden wollte der Wahrheit ins Auge schauen und sagen: „Ich habe einen großen Fehler begangen. Ich übernehme die volle Verantwortung.“ Gott will, dass wir lernen die Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen und sie zugeben. Tun wir das, wird uns vergeben und es geht vorwärts. Wenn du also etwas falsch machst, weise nicht die Schuld von dir. Gib deine Fehler zu, bitte um Vergebung. Und weiter gehts.

7. Selbstmitleid

Selbstmitleid ist eine große Zeitverschwendung. Dadurch ändert sich gar nichts; man wird hingegen nur noch unglücklicher. Willst du wirklich weiterhin unglücklich sein? Gott möchte dir Schönheit statt Asche geben, doch zuerst musst du ihm deine Asche überlassen. Tatsache ist: Selbstmitleid und Stärke passen nicht zusammen. Du musst eins von beiden wählen. Warum entscheidest du dich nicht dafür, stark zu sein?

Menschen können dir vieles wegnehmen, aber wenn du eine positive Grundhaltung hast, kann dir das niemand rauben. Auch wenn du schon dein Leben lang mit negativen und zerstörerischen Gedanken zu kämpfen hast, für eine Veränderung ist es nie zu spät. Der Heilige Geist wird dir die Kraft und das Gelingen schenken. Unter Gottes Leitung ist es nie zu spät für Veränderungsprozesse.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2014

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Versuchs doch mal mit Dankbarkeit

Schlecht drauf?

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Wir können für vieles sehr dankbar sein. Die meisten von uns würden mir da zustimmen. Doch wie schnell halten wir all das Gute in unserem Leben für selbstverständlich und fangen dann auch noch an, nur auf das zu sehen, was uns fehlt. Dabei haben Millionen von Menschen weltweit noch nicht einmal das zum Leben Notwendige.

Lächelnder Junge mit bunten Ostereiern in der Hand. Joyce Meyer
Was lässt dich heute strahlen und dankbar sein?

Ich werde nie vergessen, wie mein Sohn an einem Wochenendeinsatz teilnahm, um Obdachlosen zu helfen. Die Erlebnisse haben ihn zutiefst berührt. Er rief mich an und sagte: „Wenn ich mich noch einmal über etwas beschwere, dann schüttele mich bitte, damit ich wieder zur Vernunft komme.“ Nachdem er gesehen hatte, wie manche Menschen leben, war er erschüttert über seine eigene Undankbarkeit in der Vergangenheit.

Ich will es uns einmal vor Augen malen: Die Menschen, die kein Dach über dem Kopf haben, hätten gerne ein Haus, das sie sauber machen müssten. Doch wie oft beschweren sich Hausbesitzer über die viele Arbeit, die im Haus anfällt.

Ein Mensch, der kein Auto hat, träumt davon, einen Wagen zu besitzen. Doch wie viele Menschen, die ein Auto haben, beschweren sich über die Instandhaltungskosten und unerwartete Reparaturen. Man vergisst leicht, wie gut es einem geht! Dankbar zu sein ist daher eine wichtige Entscheidung, die wir immer wieder neu treffen müssen.

Gott zu loben, während wir unseren täglichen Verpflichtungen nachkommen, ist eine sehr gute Sache. Ganz gleich in welchen Bereich deines Lebens du gerade investierst – das Haus, die Ehe, den Beruf, die Finanzen oder auch die körperliche Fitness – du kannst Gott dabei anbeten.

Eine weitere gute Angewohnheit ist, die scheinbar unwichtigen Dinge, die dir vielleicht selbstverständlich erscheinen, bewusst zu genießen. Kleine Dinge, wie die Fähigkeit, sich anzuziehen, zur Arbeit zu fahren, einkaufen zu gehen, E-Mails zu versenden und Hunderte anderer Selbstverständlichkeiten des Alltags. Mit ihnen verbringen wir die meiste Zeit unseres Lebens. Deshalb sollten wir lernen, sie wertzuschätzen und zu genießen.

Dankbarkeit ist eine innere Haltung, die nicht nur Gott ehrt, sondern uns selbst guttut! Wenn wir Gott loben und ihm danken, vertiefen wir gleichzeitig unsere Beziehung zu ihm. Wusstest du das? In der Bibel steht, dass Gott in den Gesängen seines Volkes wohnt (siehe Psalm 22,4).

In meinen Veranstaltungen nehme ich immer besonders gerne an der Lobpreiszeit teil, weil ich es liebe dort zu sein, wo Gott gegenwärtig ist. Es ist mir wichtig, Gott zu loben und zu preisen, um mich ganz auf ihn auszurichten, bevor ich zu Menschen spreche. Ich danke ihm für alles, was er in meinem Leben getan hat und auch für die Worte, die er mir aufs Herz gelegt hat. Außerdem danke ich ihm für alles, was er noch tun wird.

Wir sollten Gott preisen, weil wir ihn lieben. Das bringt uns ihm näher, sodass wir sein Reden besser verstehen, es annehmen und uns im Glauben daran festhalten können.

Tatsache ist, Gott braucht unseren Lobpreis oder unsere Anerkennung nicht. Wir müssen ihm nicht danken, um ihn glücklich zu machen oder um irgendwelche geistlichen Auflagen zu erfüllen. Auch bewegen wir ihn damit nicht, etwas anderes für uns zu tun. Wenn wir Gott in unserem Alltag loben, zeigen wir ihm, wie dankbar wir sind, dass er ist, wer er ist.

Wenn wir Gott immer wieder danken, erinnern wir uns selbst daran, was er in unserem Leben alles getan hat. Unsere Sichtweise wird erneuert und ermöglicht eine gute, innere Haltung, die Freude in uns hervorruft (siehe Psalm 16,11).

Wer Gott lobt, spricht Gebete, die aus einem dankbaren Herzen kommen. Mit ihnen drücken wir aus: „Ich liebe dich, Herr. Ich bete dich an. Ohne dich kann ich nichts tun. Ich brauche heute deine Hilfe.“

Jeder Augenblick unseres Lebens ist ein wertvolles Geschenk Gottes. Wir können uns entscheiden, dankbar zu sein und uns über jeden Moment freuen. Einfach weil Gott gut ist.


Aus: Joyce Meyer Magazin März 2015

Weitere Texte

Du würdest gerne dein Leben verändern? Fang an deine Wortwahl zu verändern und Gottes Verheißungen über dein Leben auszusprechen. Denn
Du musst kein Opfer deiner äußeren Umstände sein, denn jeder Tag birgt neue Chancen. Mache das Beste aus ihnen und
Du glaubst es ist zu spät für einen Neuanfang? Lerne aus deiner Vergangenheit, aber ergreife auch die Chance auf einen

Veränderte Worte, verändertes Leben

Die Verheißungen Gottes aussprechen

Ein Artikel von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Wenn du die Möglichkeit hättest, eine Sache in deinem Leben entscheidend zu verändern – welche würdest du wählen? 

  • Deine Beziehung
  • Deinen Tagesplan
  • Deine finanzielle Situation
  • Dein Selbstbild
  • Deine Einstellung
  • Etwas anderes __________
Blattpapier, auf dem Worte wegradiert werden. Joyce Meyer
Welche Sache in deinem Leben würdest du gerne ausradieren und neu schreiben?

Ich weiß, es ist schwer, sich für nur eine davon zu entscheiden. Aber was wäre, wenn du die Möglichkeit hättest, zwei Dinge zu verbessern? Oder drei? Nun, ich habe heute eine gute Nachricht für dich! 

Die Bibel lehrt uns, dass du tatsächlich die Macht hast, dein Leben zu ändern und das nicht nur in ein oder zwei Punkten. Wenn du mit Gott zusammenarbeitest, kannst du in jedem Bereich deines Lebens eine Verbesserung herbeiführen. Und womit beginnt es? Damit, dass du auf deine Worte achtest! 

Wenn du Worte sprichst, die auf Gottes Wort basieren, wird sich dein Leben positiv verändern! 

Worte haben unglaubliche Kraft. Die Worte, die du heute sprichst – seien sie gut oder schlecht – beeinflussen deine Beziehungen, deine Familie, deine Umstände und deinen Geist. 

In den vielen Jahren, in denen ich jetzt schon bete, die Bibel studiere und lehre, hat Gott mir sehr viel über die Kraft der Worte offenbart. In früheren Zeiten jedoch war mir dieses Prinzip nicht klar. 

Worte hatten schon immer eine enorme Kraft in meinem Leben. Ich wuchs in einer sehr negativen und missbräuchlichen Umgebung auf. Das führte dazu, dass ich eine äußerst negative Einstellung entwickelte, die bis in mein Erwachsenenalter hinein anhielt. Auch nachdem ich Gott kennengelernt hatte, war ich noch oft voller Zorn, Bitterkeit und Frustration und das beeinflusste jeden Bereich meines Lebens, insbesondere meine Worte. 

Vielleicht kommt dir das bekannt vor? 

Lange Zeit nörgelte, murrte und klagte ich, wenn etwas schiefging oder ich einfach einen schlechten Tag hatte. Aber als ich anfing Gottes Wort zu studieren, begriff ich, welche Kraft Worte haben. Ich erkannte, wie sehr mein negatives Denken und Reden mein Leben beeinflusste und beschloss, dies von jetzt an zu ändern. 

Was dann passierte, war hochinteressant: Obwohl ich aufhörte negativ zu reden, konnte ich im Hinblick auf meine Umstände kaum eine Verbesserung feststellen. Auch nach einigen Monaten war im Grunde immer noch alles beim Alten. Eines Tages betete ich: „Herr, ich habe aufgehört negativ zu sein, aber es hat sich nichts geändert!“ Da hörte ich ihn in meinem Geist ganz klar sagen: „Joyce, du hast aufgehört negativ zu reden, aber du hast noch nicht angefangen, etwas Positives zu sagen.“ 

An diesem Tag lehrte der Herr mich etwas überaus Wichtiges: Es ist sehr gut, nicht negativ zu reden, aber das Entscheidende ist, positive Worte zu sprechen, die auf Gottes Wort basieren! In Sprüche 12,14 heißt es:

Ein Mensch erreicht mit seinen Worten viel Gutes.

Die Bibel, Sprüche 12,14

Um „viel Gutes zu erreichen“, solltest du dich selbst und deinen Mitmenschen ganz bewusst Leben, Hoffnung, Segen, Glauben und Ermutigung zusprechen! 

Gottes Plan für dich sieht nicht vor, dass du nur niedergeschlagen herumsitzt und dir „wünschst“, es würde etwas passieren, das in deinem Leben eine positive Wende bewirkt. Du kannst die Kraft von Gottes Wort für dich in Anspruch nehmen und damit aktiv eine Veränderung herbeiführen. Und diese Kraft wird freigesetzt durch die Worte, die du sprichst! 

  • Statt zu sagen: „Das ist zu schwierig; ich werde dieses Ziel nie erreichen!“, kannst du sagen: „Gott ist bei mir und für ihn ist nichts zu schwierig.“
  • Statt zu sagen:„O nein, schon wieder Montag!“, kannst du sagen: „Danke, Gott, für diese neue Woche!“
  • Statt zu sagen: „Ich werde mich nie besser fühlen!“, kannst du sagen: „Ich weiß, dass Gott meine Gesundheit wiederherstellen kann und ich verlasse mich auf die Verheißungen der Heilung in seinem Wort.“

Siehst du den Unterschied? Worte können deinem Geist entweder Leben oder Tod zusprechen. Der heutige Tag kann zu einem Wendepunkt für dich werden, wenn du dich dafür entscheidest, nur noch Worte zu sprechen, die Leben in sich tragen! 

Wenn du lernst, deine Worte mit Gottes Verheißungen in Einklang zu bringen, kann dich nichts davon abhalten, das überfließende, von Freude erfüllte Leben zu haben, für das Jesus sein Leben gab.


Aus: Joyce Meyer Monatsbrief April 2017

Weitere Texte

Leben als Christ bedeutet, auch zu denken wie ein Christ. Biblische Wahrheiten auszusprechen wird ein Segen für dich und andere
Versuche nicht dich aus eigener Kraft zu verändern, sondern finde heraus, wie du dich mit Gottes Hilfe entfalten kannst.
Weißt du eigentlich wer du bist, was du hier tust und was dir als Kind Gottes zusteht? Zu diesen wichtigen

Heute schon gefrühstückt?

Gottes Zuspruch für dich

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Immer wieder treffe ich Christen, die sich in ihrer Lebensweise kaum von Nichtchristen unterscheiden. Ich spreche hier nicht von äußerlichen Merkmalen – ich beziehe mich auf ihre innere Einstellung.

Ich finde es traurig, Christen zu sehen, die so wenig Freude haben und wenig Gutes berichten können, die vom Leben enttäuscht sind und alles nur negativ sehen. Menschen, die Gott kennen, sollten viele Gründe haben, glücklich zu sein. Und doch sehen etliche von ihnen aus, als hätten sie gerade in eine Zitrone gebissen!

Zwei Brote, die aus dem Toaster springen. Joyce Meyer
Wie startest du in deinen Tag? Frühstücke doch ab sofort auch was für Geist & Seele.

Ich denke, du weißt genau, wovon ich rede. Auch du kennst wahrscheinlich Menschen, die Gott lieben, aber scheinbar nicht über ihre eigene Unzulänglichkeit, ihren inneren Schmerz, ihre Ängste und Enttäuschungen hinwegkommen. Vielleicht hast auch du in einigen dieser Bereiche zu kämpfen.

Das Leben genießen trotz aller Umstände

Wir alle müssen durch solche Lebensphasen hindurch; das ist unvermeidbar. Doch Gott will nicht, dass wir in ihnen stecken bleiben. Wir sollen durch sie „hindurchgehen“. 

Es ist mein Herzenswunsch, dass du genau das für dich entdecken und anwenden lernst, was Gott für dich bereithält. Ich wünsche dir, dass du deinen Alltag trotz deiner momentanen Umstände genießen kannst. Aus diesem Grund möchte ich dir eine Wahrheit ans Herz legen, die jede Blockade in deinem Leben lösen kann.

Wenn du aussprichst, was Gott sagt, wird sich dein Leben verändern!

Joyce Meyer

In dieser Wahrheit liegt enorme Kraft. Es ist an der Zeit, dass wir Christen anfangen mit dem übereinzustimmen, was Gott sagt, und aufhören, mit der Welt oder dem Feind in ein Horn zu stoßen. Finde heraus, was Gott über dein Leben sagt und fang an, dies auszusprechen. Am besten gleich morgens als Grundlage für deinen Tag– wie ein gutes Frühstück!

Deine neue Gewohnheit: Gottes Verheißungen aussprechen

Wenn du es dir zur Gewohnheit machst, jeden Tag Gottes Verheißungen auszusprechen, werden erstaunliche Dinge passieren. Deine Ängste lösen sich auf, das, was du als Verlust empfindest, wird dir erstattet. Du erlebst Stärke in Bereichen, in denen du schwach bist, und deine Lebenssituation verändert sich. Lerne, innerhalb dieser biblischen Wahrheiten zu leben und du wirst nicht länger ein Sklave deiner Lebensumstände sein.

Ich möchte dir eine wahre Geschichte erzählen, die diese Gesetzmäßigkeit gut verdeutlicht: Dorothy ist 89 Jahre alt und leidet an Arthritis und Diabetes. Sie lebt in einem Seniorenheim in Vermont, USA. Aufgrund meiner Beschreibung hältst du Dorothy wahrscheinlich für eine Frau, die sehr traurig, einsam und ohne Hoffnung ist. Doch das Gegenteil ist der Fall!

Die Menschen um sie herum wundern sich immer wieder über ihre fröhliche und engagierte Art. Überall wo Dorothy ist, ist etwas los. Auf die Frage, warum sie so lebensfroh ist, entgegnet sie: „Vierzig Jahre lang habe ich Gottes Wort verinnerlicht und ihn gepriesen. Sollte das Selbstmitleid mal bei mir anklopfen, erinnere ich mich an biblische Wahrheiten, spreche sie aus oder singe sie. Auch Loblieder singe ich gerne. Ich weiß nicht, wie meine Zimmergenossin das findet, aber mich macht das immer froh!“

Verstehst du, was hier geschieht? Dorothy spricht aus, was Gott sagt und das verändert selbst noch im Alter von 89 Jahren ihr Leben!

Worauf du dich verlassen kannst

Vielleicht sieht deine Lebenswirklichkeit anders aus als die von Dorothy. Jeder von uns kann da eine andere Geschichte erzählen. Ich möchte auch nicht so tun, als würde ich die Herausforderungen, mit denen du zu kämpfen hast, genau kennen, doch das weiß ich sicher:

  • Gott liebt dich!
  • Er weiß genau, wo du dich auf deiner Lebensreise befindest.
  • Er hat etwas Gutes für dich vorbereitet.
  • Er möchte, dass du anfängst, dies auch auszusprechen!

Ich bitte dich inständig: Stimme mit dem überein, was Gott über dich sagt. Hör nicht auf die Lügen des Feindes und fang nicht an, eine negative und weltliche Einstellung anzunehmen.

Entscheide dich, deine Worte und dein Leben zu verändern. Sprich aus, worüber Gottes Wort spricht: Freiheit, Gesundheit, ganzheitliches Wohlbefinden, Segen und Frieden in deiner Lebenssituation. Wenn du damit loslegst, wirst du feststellen, dass dein Leben eine positive Wendung nimmt.


Aus: Joyce Meyer Magazin September 2014

Weitere Texte

Gottes Zusagen über dein Leben auszusprechen wird lebensverändernd sein. Mach dich noch heute auf die Reise deines Lebens!
Falls du unglücklich bist, solltest du dies schnell ändern. Entscheide dich heute glücklich zu sein und dein Leben zu lieben.
Hoffen heißt erwarten, dass Gutes geschieht. Richte deinen Blick nicht länger auf die Probleme, sondern auf Gott!

Gute Gedanken. Gutes Leben.

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Bist du ein Mensch, mit dem andere gern zusammen sind? Bringt deine Lebenseinstellung anderen Freude und Glück?

Mann mit Tasse in der Hand schaut lachend in die Ferne. Joyce Meyer
Mit welchen Gedanken und Gefühlen startest du in deinen Tag?

Früher war ich – vorsichtig ausgedrückt – ein extrem negativer Mensch. Ich sage oft, wenn ich zwei positive Gedanken nacheinander hatte, bekam mein Gehirn einen Krampf! Ich wusste damals nicht, warum andere nicht gern mit mir zusammen waren. Aber heute ist es mir ganz klar – meine negative Haltung hinderte mich daran, gute Beziehungen aufzubauen.

Mein Ehemann Dave wiederum war schon immer ein extrem positiver und hoffnungsvoller Mensch. Er gibt sich immer besondere Mühe, Menschen aufzumuntern, die gerade einen schlechten Tag haben. Eine Zeitlang ärgerte mich das – ich war zu mürrisch, um mich von jemandem aufheitern zu lassen, der ständig so glücklich und fröhlich war! Doch mit der Zeit weckte seine fröhliche, optimistische Einstellung in mir den Wunsch, so zu sein wie er. Ich wollte das Leben so sehen wie er. Ich wollte, dass Menschen sich freuen, wenn ich komme – und sich nicht verstecken und denken: O nein, nicht die schon wieder!

Ich bin dankbar, dass es Gott über die Jahre hinweg gelungen ist, einen so negativen Menschen wie mich zu nehmen und in einen extrem positiven Menschen zu verwandeln. Das alles begann mit der Erneuerung meines Denkens durch Gottes Wort.

Die Aussage aus Römer 12,2 hat mein Leben komplett verändert. Dort heißt es: 

„Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.“

Die Bibel: Römer 12,2

Die Bibel ist nicht nur ein weiteres „gutes Buch“. Gottes Wort ist lebendig und hat die Fähigkeit, unser Denken, unsere Beweggründe und Wünsche zu verändern. Wenn wir unser Denken mit Gottes Wort füllen, fangen wir an, so zu denken wie Gott. Diese guten, mit Glauben erfüllten Gedanken fließen dann durch unsere Worte und unsere Einstellung zu den Menschen in unserer Umgebung.

Ich glaube, häufig packen wir es falsch an.
Wir versuchen freundlich, nett und liebevoll zu sein, doch wir verändern unser Denken nicht, und so sind wir am Ende frustriert, weil unser Verhalten sich nicht ändert.

Doch richtiges Denken führt zu richtigem Handeln.

Sprüche 23,7 kann man folgendermaßen übersetzen: Wie jemand in seinem Herzen denkt, so ist er … Ich sage es oft so: „Wo der Kopf hingeht, folgt der ganze Mensch nach.“
Es ist sehr schwierig (wenn nicht sogar unmöglich) für uns, gütig und freundlich mit Menschen umzugehen, wenn wir hinter ihrem Rücken böse Gedanken über sie haben. Wir können versuchen, ihnen etwas vorzuspielen, doch die meisten Menschen werden erkennen, dass irgendetwas einfach nicht stimmt!


Jesus sagt:

„Einen Baum erkennt man an seinen Früchten. Ist ein Baum gut, so wird er auch gute Früchte tragen. Ist ein Baum schlecht, so wird er schlechte Früchte tragen.“

Die Bibel: Matthäus 12,33

Das Gleiche gilt für unser Leben. Alles beginnt mit einem Gedanken. Wenn wir zulassen, dass negative, unfreundliche Gedanken unser Denken füllen, werden sie schlechte, negative Früchte hervorbringen.

Je mehr wir Gottes Wort lesen und uns für die positiven und liebevollen Gedanken des Heiligen Geistes öffnen, umso freundlicher und liebevoller werden wir mit anderen umgehen. 

Wenn ich Menschen begegne, möchte ich, dass meine Einstellung ihnen mehr Freude bringt. Ich möchte andere wirklich mit aufrichtigem Herzen lieben und eine Quelle der Ermutigung in ihrem Leben sein.

Vielleicht befindest du dich gerade an dem Punkt, an dem ich vor Jahren stand. Wenn dir klar wird, dass du negativ bist, ist das Allerbeste, was du tun kannst, Gott zu bitten, dass er anfängt dich zu verändern. Fang an, dein Denken mit Gottes Wort zu erneuern, und gestatte ihm, dir zu helfen, positiver in deinen Gedanken, deinen Worten und deiner Einstellung zu werden.

Dabei wirst du auch anfangen, deine Beziehungen zu stärken, und zu einem Menschen werden, mit dem andere gern zusammen sein möchten.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2020

Weitere Texte

Lerne den Enkel von Joyce kennen und lass dich durch seinen Neuanfang mit Gott inspirieren.
Worüber du nachdenkst, ist entscheidend für die Qualität deines Lebens. Wenn du negative Gedanken hast, die nicht im Einklang mit
Leben als Christ bedeutet, auch zu denken wie ein Christ. Biblische Wahrheiten auszusprechen wird ein Segen für dich und andere

Gedanken für ein Leben voller Frieden und Freude

Gedankeninventur mit Gottes Wort

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Denkst du nach über das, worüber du nachdenkst?

Die Antwort auf diese Frage stellt seit Jahren einen grundlegenden Teil meiner Lehrtätigkeit dar. Vielleicht klingt das seltsam, aber um ein gutes Leben zu haben, ist es unglaublich wichtig, regelmäßig eine „Gedankeninventur“ durchzuführen.

Frau sitzt an einer Hauswand, schreibt etwas in ein Buch und schaut glücklich nach oben. Joyce Meyer
Die Bibel gibt Tipps zu dieser Gedankeninventur.

In 2. Korinther 10,5 heißt es, wir sollen                                             

... all die hochtrabenden Argumente [zerschlagen], die die Menschen davon abhalten, Gott zu erkennen.
... ihre widerstrebenden Gedanken [bezwingen] und lehren sie, Christus zu gehorchen.

Die Bibel: 2. Korinther 10,5

Mit anderen Worten: Wir müssen selbstständig denken und uns bewusst dazu entscheiden, über Dinge nachzudenken, die im Einklang mit Gottes Wort stehen.

Jahrelang glaubte ich viele Dinge, die nicht der Wahrheit entsprachen, und sie richteten in meinem Leben viel Durcheinander an. 
Zum Beispiel erinnere ich mich, dass ich Gedanken hatte wie: Niemand interessiert sich für mich oder liebt mich… Nichts Gutes wird in meinem Leben passieren, also kann ich auch genauso gut aufhören, etwas Gutes zu erwarten… Ich werde immer ein Leben zweiter Klasse führen, weil mein Vater mich missbraucht hat.

Diese Art zu denken ließ mich nicht nur aufgebracht und bitter werden, sondern verhinderte auch, dass Gott diese Bereiche meines Lebens heilen konnte.


Dann begann Gott mir beizubringen, was Römer 12,2 bedeutet, wo es heißt:

Deshalb orientiert euch nicht am Verhalten und an den Gewohnheiten dieser Welt, sondern lasst euch von Gott durch Veränderung eurer Denkweise in neue Menschen verwandeln. Dann werdet ihr wissen, was Gott von euch will: Es ist das, was gut ist und ihn freut und seinem Willen vollkommen entspricht.

Die Bibel: Römer 12,2

Es ist so wichtig, dass wir diese Bibelstelle verstehen! Gott hat einen guten, tragfähigen und perfekten Plan für uns, und wir können ihn erleben, wenn wir nicht so denken, wie die Welt denkt, sondern unser Denken erneuern und so denken, wie Gott denkt.

Worüber du nachdenkst, ist entscheidend für die Qualität deines Lebens

Es ist nicht genug, nur aufzuhören, über die falschen Dinge nachzudenken – wir müssen sie auch mit guten, gesunden, positiven Gedanken aus Gottes Wort ersetzen. Warum? Weil unsere Gedanken unsere Einstellungen und Stimmungen beeinflussen, ebenso wie das, was wir über uns selbst denken. Alles, was uns Gott sagt, ist zu unserem Besten – er weiß, was uns glücklich machen wird und was unglücklich!

In Philipper 4,8 heißt es:

Und nun, liebe Freunde, lasst mich zum Schluss noch etwas sagen: Konzentriert euch auf das, was wahr und anständig und gerecht ist. Denkt über das nach, was rein und liebenswert und bewunderungswürdig ist, über Dinge, die Auszeichnung und Lob verdienen.

Die Bibel: Philipper 4,8

Ich liebe diesen Vers, weil Gott es so einfach macht. Er leitet uns an, über gute Dinge nachzudenken – Dinge, die uns aufbauen und nicht zerstören werden.

Versuch doch mal Folgendes: Wenn du das nächste Mal merkst, dass du die gleichen alten negativen Dinge denkst, dann entscheide dich bewusst, diese Gedanken durch Wahrheiten aus Gottes Wort zu ersetzen. Wenn du beispielsweise am liebsten aufgeben würdest, dann entscheide dich für Gedanken wie:

„Mir ist alles möglich durch Christus, der mir Kraft gibt. Gott wird mich nie aufgeben, also werde ich nicht aufgeben. Ich kann es bis zur Ziellinie schaffen!“

Die Bibel: Philipper 4,13; 5. Mose 31,6; Galater 6,9

Oder wenn der Feind versucht dir einzureden, dass du unbedeutend oder nicht liebenswert bist, dann konzentriere dich auf das, was Gott über dich sagt:

„Ich bin ein Kind Gottes, und ich bin erstaunlich und wunderbar gemacht. Er liebt mich und jedes Detail meines Lebens ist ihm wichtig. Schon bevor ich geboren wurde, hat er mich mit Wohlwollen betrachtet. Er hat einen großartigen Plan für mein Leben!“

Die Bibel: Psalm 139; Römer 8,38; Jeremia 1,5; 29,11

Gottes Wort ist die Antwort, um die Lügen des Feindes zu bekämpfen. Und je besser wir sein Wort kennen und tief in uns Wurzeln schlagen lassen, umso mehr werden wir Freiheit in allen Bereichen unseres Lebens genießen.

Lerne selbstständig zu denken!

Ich sage oft: Zu lernen, das eigene Denken zu zähmen, ist wie der Versuch, ein wildes Tier zu zähmen. Wenn du anfängst, dich um selbstständiges Denken zu bemühen, und versuchst, die schlechten Gedanken durch gute zu ersetzen, kann das schwierig sein,und vielleicht hast du das Gefühl, du wirst es nie schaffen.

Aber gib nicht auf! Wenn du dich weiterhin auf Gott verlässt und immer wieder um seine Hilfe in diesem Bereich bittest, wirst du anfangen, eine Veränderung zu sehen…. und es ist eine Veränderung, die sich auf jeden anderen Bereich deines Lebens auswirken wird.

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2019

Weitere Texte

Wir dürfen jeden Tag aufs Neue darauf vertrauen, dass Gott unseren Nöten begegnet. Denn wahres Glück ist unabhängig nicht von
Du glaubst, dass Beten kompliziert ist? Lerne, wie du deine Leichtigkeit im Gebet wieder finden kannst.
Gott möchte in dein Leben treten und dich leiten. Er hat einen persönlichen Plan für dich und will durch seinen

Auf deine Worte kommt es an

Worte haben Macht

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Die Bibel sagt uns sehr deutlich, dass wir durch Jesus die Möglichkeit haben, unser Leben zu verändern. Aber das gilt nicht nur für ein oder zwei Lebensbereiche. Du kannst mit Gott zusammenarbeiten und dadurch anhaltende Veränderung in jedem Bereich deines Lebens erfahren. 

Frau hält sich Hände vor das Gesicht. Joyce Meyer
Wir müssen uns täglich immer wieder bemühen auf die Worte zu achten, die wir aussprechen.

In über 35 Jahren im vollzeitlichen Dienst habe ich eines gelernt: Ändere deine Worte und du änderst dein Leben! Ja, Worte sind Auslöser für Veränderung. Sie enthalten unglaubliche Macht. Die Worte, die du heute aussprichst – die guten und die schlechten Worte – haben einen direkten Einfluss auf dich selbst, deine Familie, deine Umstände und deinen Geist.

  • Worte können aufbauen oder niedermachen.
  • Worte können Leben bringen oder aber auch Tod.
  • Worte können Sicherheit geben oder Angst machen.
  • Worte können den Segen Gottes einladen oder stattdessen den Fluch der Welt.

Seitdem ich bete, die Bibel studiere, Gottes Wort lehre und umsetze, was Gott mir zeigt, habe ich tiefe Einblicke in die Macht der Worte bekommen, die mein Leben verändert haben. Aber ich war darin nicht immer so erfolgreich. 

Wie die meisten von euch wissen, wuchs ich in einem von Missbrauch geprägten, negativen und unbeständigen Umfeld auf. Das ließ mich komplett negativ werden – im Denken, in meiner Haltung und in meinen Worten und hat mich bis ins Alter hinein begleitet. Auch nachdem ich Gott kennengelernt hatte, war ich weiterhin komplett negativ. Das beeinflusste jeden einzelnen Bereich meines Lebens. Vielleicht kannst du das nachvollziehen. Täglich beeinflussen negative Gedanken und zerstörerische Worte Millionen von Menschen.

Lange Zeit sah ich immer nur das Schlimmste. Ich schimpfte und beschwerte mich und war entmutigt. Doch als ich anfing, das Wort Gottes zu studieren, begann ich die Macht meiner Worte zu verstehen und auch, wie schädlich negatives Reden war. Ich begriff, wie sehr negatives Denken und negative Worte mein Leben geprägt hatten.
Ich begann daraufhin damit, mir negative Worte zu verkneifen. Doch meine Lebensumstände verbesserten sich nicht. Alles blieb beim Alten. Ich war sehr frustriert über Gott. Kennst du das auch?

Eines Tages beschwerte ich mich bei ihm: „Herr, ich habe aufgehört, so negativ zu sein, aber dadurch hat sich nichts verändert!“ Ich hörte sehr deutlich, wie Gott zu mir sprach: „Du hast zwar aufgehört, Negatives auszusprechen,aber du hast noch nicht damit begonnnen, Gutes zu sagen.“ Gott brachte mir damals etwas sehr Wichtiges bei: Negative Worte nicht auszusprechen ist vernünftig, positive Worte hingegen zu proklamieren ist einschneidend.

Von der Frucht seines Mundes wird einer mit Gutem gesättigt, und was ein Mensch mit seinen Händen tut, das wird ihm vergolten.

Die Bibel: Sprüche 21, 14

Um mit Gutem gesättigt zu werden, musst du dir selbst und anderen gegenüber entschieden Leben, Hoffnung, Segen, Glauben und Ermutigung aussprechen.

Ich staune darüber, wie viele Menschen zu mir kommen und sagen: „Joyce, ich hoffe, dass sich in meinem Leben irgendwann etwas verändert“ oder sie sagen: „Ich bin offen für all das, was Gott in meinem Leben tun möchte.“ Sie stellen es so dar, als wäre Gott eine gute Fee, die mit ihrem Zauberstab wedelt – sie warten darauf, dass Gott etwas tut. Lass es mich ganz deutlich sagen: Wenn du möchtest, dass Gott in deinem Leben etwas tut, dann mach dich besser bereit und arbeite eng mit ihm zusammen.

Das sind gute Nachrichten! Denn du bist nicht dazu berufen, klagend herumzusitzen und dir nur zu wünschen, dass sich dein Leben verändert. Du hast die Möglichkeit, in deinem Leben durch Gottes Wort Veränderung zu bewirken. Diese Kraft wird durch die Worte ausgelöst, die du aussprichst. 

Hier sind zwei Beispiele dafür, wie du dein Leben verändern kannst: 

Wenn du sagst: „Das ist so lecker, ich kann meinen Appetit einfach nicht zügeln“, dann wirst du dadurch schwach und gibst ungesunden Gewohnheiten nach. Aber wenn du sagst: „Ich werde mich nicht von meinem Appetit kontrollieren lassen. Mein Körper ist der Tempel des Heiligen Geistes. Ich werde mich gut um diesen Tempel kümmern“, dann erhältst du Kraft aus dem Wort Gottes.

Wenn du sagst: „Die wirtschaftliche Lage wird nie wieder gut werden. Ich werde meine Schulden niemals abbezahlen können“, dann sprichst du einen Fluch über deine Finanzen aus. Aber wenn du sagst: „Es ist egal, was in der Welt passiert. Gott ist mein Versorger. Ich weigere mich, in Angst zu leben. Meinen Nöten wird begegnet werden!“, wirst du im Glauben und im Gehorsam zu Gott dazu befähigt, weise finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Du bist dir der Macht deiner Worte bewusst? Sage: Ich entscheide mich dafür, lebensspendende Worte auszusprechen. Ich bin fest entschlossen, Worte zu sagen, die aufbauen, ermutigen, die die Zusagen Gottes bekennen und Gottes Segen nach sich ziehen.
Und dasselbe wünsche ich mir für dich. Ich wünsche mir, dass du als Kind Gottes erkennst, wie großartig Gottes Plan für dich ist. Gib dich deshalb niemals mit weniger zufrieden als dem, was Gott für dich bereithält.

Es ist an der Zeit, dass du dir die Macht deiner Worte sowie die lebensverändernde Kraft Gottes bewusst machst – am besten noch heute.


Aus: Joyce Meyer Monatsbrief Januar 2013

Weitere Texte

Falls du unglücklich bist, solltest du dies schnell ändern. Entscheide dich heute glücklich zu sein und dein Leben zu lieben.
Ein Leben mit Gott ist ein Leben voller Wunder. Lade auch du Jesus in dein Leben ein, um durch ihn
Du musst kein Opfer deiner äußeren Umstände sein, denn jeder Tag birgt neue Chancen. Mache das Beste aus ihnen und
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