… Vertrauen ist besser.

Kontrolle ist gut

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Heute möchte ich über eine Entscheidung sprechen, die jeder von uns treffen kann – eine wunderbare und wichtige Entscheidung, die dir Freude, Wohlwollen, Versorgung und einen übernatürlichen Schutz in dein Leben bringen wird. Was auch immer passiert!

Fünf Personen, die Paragliding machen. Joyce Meyer
Mutige Entscheidungen zu treffen sind wie Sprünge ins Unbekannte. Traust du dich?

Ganz gleich vor welcher Herausforderung du gerade stehst, welchen Kampf du führst, welche Gelegenheit sich dir bietet oder welches Hindernis sich vor dir auftürmt – entscheide dich Gott zu vertrauen. 

Denn wenn du Gott vertraust, wird sich dein Leben verbessern. Und er hat dir die Freiheit gegeben, diese Entscheidung heute zu treffen!

Joyce Meyer

Ich weiß, dass es nicht immer einfach ist, Gott zu vertrauen. Aber wir müssen uns klarmachen, dass dieses Vertrauen nicht auf Gefühlen basiert. Es ist eine Entscheidung und diese Entscheidung kann uns niemand abnehmen.

Gottvertrauen in jeder Lebenslage

Wenn wir den Entschluss fassen, Gott zu vertrauen, können wir Angst, Niederlagen, Unsicherheit und Zweifel hinter uns lassen und Segen, Zuversicht, Frieden und Freude bekommen. Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, wird mir klar, wie oft Gott in meinem Leben gewirkt hat. Das zeigt mir, wie treu er ist und wie er unseren Glauben an ihn schätzt. Deshalb fällt es mir auch nicht schwer, meinen Glauben auf ihn zu setzen und ihm zu jeder Zeit und in jeder Situation zu vertrauen.

Wenn ich darüber nachdenke, was das Jahr 2019 für uns bereithalten mag, kann ich mir nicht vorstellen, was uns besser dafür wappnen könnte, als Gott zu vertrauen. Vielleicht kostet es dich sehr viel Mut und Überwindung, diesen Schritt zu gehen. Aber ganz gleich in welcher Situation du gerade steckst – wenn du die Entscheidung triffst, Gott mehr zu vertrauen als deinen Gedanken, deinen Gefühlen und deinen Umständen, glaube ich, dass du eines Tages sagen kannst: Das war die beste Entscheidung meines Lebens!

David ist ein großartiges Vorbild, an dem wir uns orientieren können. Sieh dir an, was er in Psalm 37,3 (NLV) schrieb:

Vertraue auf den Herrn und tue Gutes, dann wirst du im Lande sicher leben, und es wird dir gut gehen.

Die Bibel: Psalm 37,3

Bibelwissenschaftler sagen, dass David diesen Psalm in seinem hohen Alter schrieb. Ich kann mir gut vorstellen, wie er sein Leben Revue passieren ließ, als er diese Worte schrieb und sich daran erinnerte …

  •  … wie er Gott für den Sieg über Goliat vertraute.
  •  … wie er der Verheißung Gottes vertraute, ihn zum König zu machen.
  • … wie er auf Gott vertraute, obwohl Saul versuchte, ihn zu töten.
  •  … wie er Gott für den Sieg über die Feinde Israels vertraute.


Als David an all diese Ereignisse zurückdachte und sich klarmachte, wie viel Gott für ihn getan hatte, fasste er den Entschluss, im Glauben weiter vorwärtszugehen und die Worte „Vertraue Gott!“ zu seinem Lebensmotto zu machen. Mein persönliches Leben hat sich durch die Wahrheit in diesem Vers gleich aus mehreren Gründen verändert.

Wenn Menschen dich enttäuschen

Man hört heute oft den Satz: „Man kann niemandem mehr vertrauen“, und genau das war auch meine Erfahrung. Als junges Mädchen wusste ich, dass ich meinen Eltern nicht vertrauen konnte, weil sie mich misshandelten. Auch meinen Verwandten konnte ich nicht vertrauen. Sie weigerten sich, mir zu helfen, und redeten sich nur heraus: „Ich möchte mich da nicht einmischen. Das geht mich nichts an.“ Als ich dann zum Teenager und zu einer jungen erwachsenen Frau heranwuchs, hämmerte mir eine Erfahrung nach der anderen dieselbe Botschaft ein: „Du kannst niemandem vertrauen!“ Die Wahrheit ist: Es ist schwer, zu vertrauen. Doch ich habe festgestellt: Menschen enttäuschen uns, aber Gott wird das nie tun.

Gott wird dich nicht im Stich lassen

Unser himmlischer Vater hat immer wieder bewiesen, dass wir ihm mit allem, was wir ihm geben, vertrauen können. Wenn du Gott vertraust, wird er dich da abholen, wo du stehst, und dir helfen, dort hinzugelangen, wo du sein sollst. Und er wird Menschen in dein Leben bringen, denen du vertrauen kannst. Kein Mensch ist perfekt. Aber wenn du Gott vertraust, kannst du dich sowohl im Hinblick auf deine Beziehungen als auch auf deine Umstände immer auf seine Verheißung verlassen, dass er alles – auch das Schlechte – für dich zum Guten gebrauchen wird.

Setz dein ganzes Vertrauen auf Gott

Gott wird dich nicht enttäuschen. Er ist ein guter und liebender Vater, der sich um seine Kinder kümmern und für sie sorgen will! Wenn du also nicht weißt, was du tun oder an wen du dich wenden sollst, fang einfach damit an, Gott deine Situation hinzulegen. Du kannst diese Entscheidung in der Gewissheit treffen, dass er bereitsteht, um dir zu helfen. Hier sind einige praktische Beispiele:

  • Wenn dir unerwartete Ausgaben Sorgen bereiten, gib das Problem an Gott ab. Vertraue darauf, dass er dir hilft.
  • Wenn eine deiner Beziehungen zerbricht und du nicht weißt, was du tun sollst, vertraue darauf, dass Gott es dir zeigt und ruhe in seiner Treue.
  • Wenn du vom Arzt eine Diagnose erhalten hast, die dir Angst macht, vertraue darauf, dass Gott dich heilen kann und dass er dir gemäß seinem Wort die Kraft geben wird, das durchzustehen.


Vielleicht denkst du jetzt: „Joyce, das ist leichter gesagt als getan. Ich habe versucht, Gott zu vertrauen, aber die Sorgen holen mich immer wieder ein. Ich wünschte, ich könnte sie an Gott abgeben. Ich wünschte, ich hätte den Mut, Gott in jeder Situation, so schwierig sie auch aussehen mag, zu vertrauen.“

Aus: Joyce Meyer Monatsbrief Januar 2019

Weitere Texte

Ist Glück bloß ein Gefühl, abhängig von äußeren Lebensumständen? Nein - du hast die Möglichkeit, jeden Tag glücklich zu sein.
Fühlst du dich einsam? Durch Gottes Zusagen wirst du die Einsamkeit überwinden können.
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Dein Anti-Stress-Programm

Verschwende deine Zeit nicht mit Aufregen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Stress ist die neue Volkskrankheit. Jeder von uns erlebt ein gewisses Maß an Stress. Allerdings hat Gott nie gewollt, dass wir ständig gestresst sind.

Kind, das mit seiner Mutter kuschelt. Joyce Meyer
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die unseren Alltag leichter machen.

In Sprüche 12,25 (Neues Leben) lesen wir: Sorgen drücken einen Menschen nieder; ein gutes Wort aber muntert einen Menschen auf. Sorgen und Stress beeinflussen jeden Bereich unseres Lebens. Sie beeinflussen uns geistig, emotional und sogar körperlich. Doch Gott hat uns in seinem Wort ein Gegenmittel gegeben. Sprüche 3,5 (Neues Leben) gehört zu meinen Lieblingsversen. Hier lesen wir: 

Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand.

Die Bibel: Sprüche 3,5

Vertrauen ist das beste Mittel gegen Stress

Es liegt an uns, ob wir uns auf unseren Verstand ver­lassen, indem wir ständig um unsere Probleme kreisen und allem selbst auf den Grund gehen wollen, oder ob wir Gott vertrauen und sagen: „Gott, ich bin mir nicht sicher, was ich in dieser Situation tun soll. Ich weiß allerdings, dass ich die Dinge nicht selbst unter die Füße bekommen kann. Wenn ich etwas Bestimmtes tun soll, dann zeige es mir bitte. Und in der Zwischenzeit werde ich dir einfach vertrauen und mein Leben genießen, während du an meinen Problemen arbeitest.“

Gott wird sich immer um dich kümmern

Sorgen sind das Gegenteil von Glauben und Vertrauen. Sie rauben uns unseren Frieden und die innere Freude und machen uns sogar krank. Wenn wir uns Sorgen machen, quälen wir uns selbst – wir erledigen damit quasi den Job des Feindes! Sorgen entstehen, wenn wir Gott nicht vertrauen, dass er sich um all die verschiedenen Belange unseres Lebens kümmert. Zu oft ver­lassen wir uns auf unsere eigenen Fähigkeiten in der Hoffnung, unsere Probleme lösen zu können. Doch irgendwann werden wir feststellen, dass uns die Aufgabe, uns um uns selbst zu kümmern, über den Kopf wächst.

Gib deine Sorgen bei Gott ab 

Ich war früher unschlagbar im Mir-Sorgen-Machen – ja, das hatte ich förmlich perfektioniert. Als meine Kinder klein waren, saß ich einfach oft stundenlang am Küchentisch und starrte besorgt auf all unsere Rechnungen und fragte mich, wie wir sie bezahlen sollten. Mein Mann Dave hingegen saß mit den Kindern auf dem Teppich in unserem Wohnzimmer und ließ sich von ihnen Lockenwickler eindrehen. Das regte mich auf: „Dave, wie kannst du gerade jetzt so einen Quatsch mit den Kindern machen?“ Und er antwortete mir: „Joyce, wir haben doch dafür gebetet und wir tun unser Möglichstes, was diese Situation betrifft. Warum sollte ich jetzt auch noch unglücklich sein wie du?“ Das brachte mich richtig auf die Palme! Dabei hatte Dave recht. Ich verschwendete meine Zeit damit, mich aufzuregen, anstatt Gott zu vertrauen und Zeit mit meinen Kindern zu verbringen.

In Johannes 14,27 (Neues Leben) sagt Jesus:

Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst.

Die Bibel: Johannes 14,27

Oh, ich liebe diesen Vers. Gott selbst sagt hier: „Ich gebe euch meinen Frieden, doch ob ihr ihn annehmt, ist eure Entscheidung.“ Wir müssen nicht immer genau wissen, was Gott vorhat oder wanner handeln wird. Es reicht zu wissen, dass er sowohl einen Plan als auch alles im Griff hat. Wir können uns entspannt zurück­lehnen im Vertrauen darauf, dass Gott zur rechten Zeit seinen Plan ausführen wird.

Es ist doch so: Gott kannte dein Problem, bevor es auftrat, und er hat bereits eine Lösung dafür. In der Zwischenzeit kannst du dich entscheiden, dein Leben einfach zu genießen, während du wartest. Gott wird dir helfen, mehr zu vertrauen und weniger gestresst zu sein.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2018

Weitere Texte

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Pflege die Gemeinschaft mit Gott und genieße das Leben, das Gott für dich bereithält.

Mit Jesus beten lernen

Unser Vater ...

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Es ist ein großes Privileg, beten zu können. Viele Menschen tun sich jedoch schwer damit, weil sie nicht genau wissen, ob Gott ihre Gebete wirklich hört. Sie fragen sich, ob sie „richtig“ beten oder befürchten, dass sich am Ende doch nichts ändert.

Kind auf den Schultern des Vaters. Joyce Meyer
Beten ist keine komplizierte Pflichtübung, sondern so leicht, wie auf Papas Schultern zu sitzen.

Manche halten das Gebet für eine religiöse Pflichtübung oder sie beten erst, wenn sonst nichts mehr hilft. Hast du schon mal jemanden sagen hören: „Ach, ich habe bereits alles versucht. Jetzt hilft nur noch Beten.“ Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, müssen die meisten von uns zugeben, dass wir auch schon so auf Schwierigkeiten reagiert haben.

Gott möchte, dass wir ganz tief in unserem Inneren darauf vertrauen,
 dass er uns hört, wenn wir beten. Ja,
das Gebet sollte bei Prüfungen und Schwierigkeiten unsere erste Wahl sein. Wir müssen glauben, dass Gott anfängt, in unserem Leben zu wirken, sobald wir beten. Zum richtigen Zeitpunkt werden wir sehen, wie er unsere Gebete auf seine Weise beantwortet (siehe Jakobus 5,16).

Beten lernen

Die Frage ist: Wie beten wir richtig? Wie können wir zuversichtlich darauf vertrauen, dass Gott uns hört und für die, die ihn lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt? (siehe Römer 8,28) Als die Jünger Jesus diese Frage stellten, lehrte er sie das Gebet, das wir als das Vaterunser kennen.

In Matthäus 6,9-13 (Luther) lesen wir:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Die Bibel: Matthäus 6,9-13

In diesen Versen weist Jesus auf verschiedene Aspekte des Gebets hin. Sie helfen uns dabei, Gott zu suchen, um das, was er für uns bereithält, auch empfangen zu können. Nur so sind wir in der Lage, seinen Plan und seine Bestimmung für unser Leben zu erfüllen.

Gott als Vater

Schauen wir uns heute nur mal den ersten Gedanken an. Jesus beginnt mit den Worten: „Unser Vater im Himmel!“ Gott ist unser Vater. Das ist für jeden Christen eine gute Nachricht. Doch besonders tröstlich ist es für diejenigen, die keinen Vater oder keinen guten Vater hatten. Mein Vater war ein Mann voller Wut und Unsicherheit, der mich missbrauchte. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, einen liebenden, irdischen Vater zu haben. Doch es ist wunderbar, dass Gott für uns all das sein möchte, was wir in unseren Familien schmerzlich vermisst haben. In Psalm 27,10 (GN) steht:

Wenn auch Vater und Mutter mich verstoßen, du, Herr, nimmst mich auf.

Die Bibel: Psalm 27,10

Denk einmal darüber nach: Gott nimmt dich als sein eigenes Kind auf! Aus dem Grund kannst du einen liebenden Vater haben – ganz gleich aus was für einer Familie du stammst. 1. Korinther 8,6 (NGÜ) gehört zu meinen Lieblingsstellen, wenn es um Gott als Vater geht:

Aber für uns steht fest: Es gibt nur einen Gott – den Vater, von dem alles kommt und für den wir geschaffen sind. Und es gibt nur einen Herrn – Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde und durch den auch wir das Leben haben.

Die Bibel: 1. Korinther 8,6

Gott unser Vater ist der Ursprung aller Dinge – alles, was wir brauchen, finden wir in ihm. Alles existiert durch ihn und er hat jedem lebendigen Wesen das Leben geschenkt. In Römer 11,36 (NGÜ) lesen wir: Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen. 

Wenn du wirklich begreifst, wer Gott ist – dass er für dich und nicht gegen dich ist, dass er dich liebt und dass in ihm alles zu finden ist, was du brauchst – dann wird dein Leben richtig aufregend!

Königskind

Solltest du Probleme mit dir selbst haben, weil du vielleicht ein ungewolltes Kind warst oder von deinen Eltern nicht geliebt wurdest, dann möchte ich dich eins wissen lassen: Gott hat dich gewollt! Er hat dich geschaffen und er liebt dich. Er hat einen guten Plan für dein Leben. Er möchte dein Vater sein und dir zur Seite stehen. Er ist der beste aller Väter!

Wenn du also betest „unser Vater im Himmel“, dann halte inne und denk darüber nach, was es bedeutet, dass Gott dein Vater ist. Sein Thron ist im Himmel. Aber durch Jesus Christus sitzt er auch auf dem Thron deines Herzens. Dein Erlöser ist bei dir, heilt deine verletzte Seele und schenkt dir ein lebenswertes Leben. Du bist ein Königskind!


Aus: Joyce Meyer Magazin März 2017

Weitere Texte

Finde die innere Erfüllung, nach der du dich sehnst. Lass Gott in dein Leben und lerne ihn kennen.
Menschen suchen überall nach Glück. Doch wahren inneren Frieden wirst du allein durch Gott erfahren.
Falls du unglücklich bist, solltest du dies schnell ändern. Entscheide dich heute glücklich zu sein und dein Leben zu lieben.

Dem wahren Glück auf der Spur

Glück im Leben finden

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Ich glaube, dass jeder Mensch sich danach sehnt, glücklich zu sein. Mehr noch, diese Sehnsucht nach Glück und Zufriedenheit treibt uns an. Und doch gibt es viele Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, weil sie das Glück nicht da suchen, wo es zu finden ist.

Lächelndes Mädchen auf einer Schaukel. Joyce Meyer
Unsere Gefühle sind oft wie eine Schaukel: mal auf, mal ab. Aber wahres Glück ist davon unabhängig.

In der Bibel habe ich einige Prinzipien entdeckt, nach denen wir uns richten müssen, um glücklich zu sein und mehr Lebensfreude zu haben.

Unabhängig von Umständen

Erstens müssen wir die Entscheidung treffen, unabhängig von unseren Umständen glücklich zu sein, denn wahre, göttliche Freude beruht nicht auf dem, was um uns herum gerade los ist.

Mir ist klar, dass wir unsere Umstände und das, was in unserem Leben geschieht, nicht immer beeinflussen können. Aber es liegt an uns, wie wir darauf reagieren.

Niemand kann uns unsere Hoffnung, die wir als Christen haben, nehmen, wenn wir sie uns nicht nehmen lassen. Der Schlüssel ist, das zu glauben, was Gott in der Bibel über uns sagt – vor allem, dass er uns durch Jesus errettet und zu neuen Menschen gemacht hat.

Vielmehr wissen wir: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen!

Die Bibel: 2. Korinther 5,17

(Psalm 139,13-14 und 2. Korinther 5,18-21 sind ebenfalls wichtige Bibelstellen zu diesem Thema.)

Glücklich oder egoistisch?

Ein weiteres biblisches Prinzip, das ich entdeckt habe und das unser Glück garantiert, ist in Matthäus 16,24 (NGÜ) zu finden, wo Jesus sagt:

Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.

Die Bibel: Matthäus 16,24

Dieser Vers bringt Folgendes zum Ausdruck: Wer glücklich sein will, der muss lernen, sein Leben zu verschenken. „Leben, um zu geben“, heißt das Motto.

Das ist anfangs nicht leicht, weil wir von Natur aus egoistische Menschen sind, die normalerweise zuerst an sich selbst denken. Doch um wirklich zu leben, müssen wir unser Ego begraben. Ich spreche hier nicht von einem körperlichen Tod, sondern von der Bereitschaft, eigene Wünsche aufzugeben, um anderen etwas Gutes zu tun.

Das ist eine der größten Lektionen, die ich gelernt habe. Man kann nicht gleichzeitig egoistisch und glücklich sein. Das weiß ich zum einen aus eigener Erfahrung und – noch wichtiger – aufgrund der Dinge, die die Bibel über Selbstsucht zu sagen hat.

Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. In 1. Korinther 13,5 (NGÜ) steht zum Beispiel:

Liebe ... verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.

Die Bibel: 1. Korinther 13,5

In 1. Korinther 15,31 schreibt der Apostel Paulus, er sähe täglich dem Tod ins Auge, was im Grunde bedeutet, dass er nicht egoistisch war. Vielmehr widmete er sich ganz der Aufgabe, die Gott ihm anvertraut hatte.

Ein Vorbild in der Liebe zu anderen

Als Christen sind wir dazu bestimmt, Jesus Christus gleich zu werden (siehe Römer 8,29). Jesus ist das größte Vorbild, wenn es darum geht, andere zu lieben und kein selbstsüchtiges Leben zu führen. In 1. Johannes 3,16 (NGÜ) steht:

Was Liebe ist, haben wir an dem erkannt, was Jesus getan hat: Er hat sein Leben für uns hergegeben. Daher müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister herzugeben.

Die Bibel: 1. Johannes 3,16

Diese Bibelstelle zeigt uns, dass Jesus alles aufgab und dadurch seine Liebe zu uns bewies. Wir sollten dem Beispiel von Jesus folgen.

Tatsächlich ist es nicht immer leicht, andere zu lieben, und es kostet uns meistens etwas: Zeit, Geld, Bequemlichkeit und vieles mehr. Doch durch unsere Beziehung zu Jesus erhalten wir die Kraft und die Fähigkeit, andere zu lieben, selbst wenn es scheinbar mehr kostet, als wir unserer Meinung nach geben können.

Gott kümmert sich um dich…

Gott ist treu. Er schenkt uns seine Liebe, Gnade und Weisheit, damit wir anderen eine helfende Hand reichen und ihnen Gutes tun können. Tun wir das, haben wir am Ende mehr Freude als zuvor.

Die Welt ist voller einsamer, leidender Menschen, die sich nach Gottes Liebe sehnen. Sie brauchen die Hoffnung, die nur in Jesus zu finden ist. Frage nicht länger: „Und ich?“, sondern bete lieber: „Gott, zeige mir jemanden, der etwas braucht. Zeige mir jemanden, dem ich helfen kann.“

…damit du dich um andere kümmern kannst 

Wir können alle noch in unserer Beziehung 
zu Gott wachsen. Sobald wir es lernen, uns um andere Menschen zu kümmern, geschieht genau das. Unser selbstsüchtiges Bestreben, uns immer nur um unsere eigenen Bedürfnisse zu kümmern, macht uns schwach. Je mehr
 wir darauf vertrauen, dass Gott unseren Nöten begegnet, umso mehr können wir anderen helfen … und umso glücklicher werden wir.

Also, fang an, deinen Mitmenschen eine helfende Hand zu reichen, sie zu ermutigen und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, so gut du kannst. Entscheide dich, jeden Tag einem Menschen etwas Gutes zu tun und damit sein Leben zu bereichern. Glaube mir: Wenn du für Gott lebst, indem du anderen ganz praktisch seine Liebe zeigst, wird dein Leben so richtig spannend!
 

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2017

Weitere Texte

Finde die innere Erfüllung, nach der du dich sehnst. Lass Gott in dein Leben und lerne ihn kennen.
Fühlst du dich einsam? Durch Gottes Zusagen wirst du die Einsamkeit überwinden können.
Lerne den Enkel von Joyce kennen und lass dich durch seinen Neuanfang mit Gott inspirieren.

Aufblühen

Entdecke Gottes Pläne für dein Leben

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Meistens ist unser Terminkalender ziemlich voll. Daher ist es wichtig, sich Ruhe zu gönnen und für das aufzutanken, was als Nächstes kommt, wenn Veränderungen anstehen und der Rhythmus des Lebens sich verlangsamt. Sobald ich etwas Freiraum in meinem Alltag habe, nehme ich mir oft noch mehr Zeit für meine Beziehung zu Gott und frage ihn nach seinem Willen für mein Leben.

Buntes Blumenfeld. Joyce Meyer
Vertrau dich Gottes Leitung an und dein Leben wird aufblühen

Es ist hilfreich darüber nachzudenken und auch Tagebuch darüber zu führen, was wir gern tun möchten und was für ein Mensch wir am liebsten wären. Was hat Gott in deinem Leben schon getan? Welche Versprechen will er noch einlösen? Welche Ziele möchtest du erreichen?

Als Christ arbeitest du mit Gott daran, die Träume und Pläne umzusetzen, die er dir ins Herz gelegt hat. Gemeinsam mit ihm kannst du in kurzer Zeit viel erreichen! In Philipper 1,6 werden wir dazu ermutigt, uns diesem Prozess zu stellen:

„Ich bin ganz sicher, dass Gott, der sein gutes Werk in euch angefangen hat, damit weitermachen und es vollenden wird bis zu dem Tag, an dem Christus Jesus wiederkommt.“

Die Bibel: Philipper 1,6

In den 40 Jahren, in denen ich die Bibel studiere und über ihre Inhalte lehre, habe ich schon viel erlebt, aber ich lerne immer noch dazu! Manchmal werde ich in bestimmten Bereichen etwas schwach – doch der Heilige Geist macht mich dann darauf aufmerksam. Er ist der beste Helfer und Ratgeber, den wir haben können!

Wie der Heilige Geist dir hilft

Der Heilige Geist ist unser Tröster, Berater, Helfer, Fürsprecher, Anwalt, Ermutiger und Beistand. Er lehrt uns und führt uns zur Wahrheit. Er erinnert uns sogar an die Dinge, die wir bereits gelernt haben, wenn es nötig ist (siehe Johannes 14,26).

Sobald wir versuchen, geistlich voranzukommen, werden wir auf Widerstand stoßen. Wir haben einen Feind, der uns in Angst und Zweifel gefangen halten will. Er will, dass wir Gottes Liebe zu uns und die Autorität, die wir durch Jesus haben, immer wieder infrage stellen. Aber das musst du nicht zulassen! Denke daran, dass Jesus dir die Autorität über den Feind gegeben hat (siehe Lukas 10,19) und dass du aus einer Siegesposition heraus kämpfst und nicht erst siegen musst (siehe Johannes 16,33).In Jesaja 54,17 steht:

„Doch keine Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, wird erfolgreich sein. Und wer dich vor Gericht verklagt, den wirst du widerlegen. Alle diese Dinge werden den Dienern des Herrn zu Gute kommen ...“

Die Bibel: Jesaja 54,17

Diese großartige Zusage Gottes kannst du erleben, wenn du deinen Teil dazu beiträgst. Halte eine kleine Besprechung mit dem Heiligen Geist ab und frage ihn:

  • Was denkt Gott über mich und meine Situation?
  • Wie soll ich beten?
  • Was kann ich sagen, um meinen Glauben zu bekennen?
  • Wie kann ich einen Schritt im Glauben tun und den Feind unter meine Füße zwingen?

Es wird nicht immer einfach sein, Gottes Willen zu tun, aber es wird es immer wert sein. Gott wird dich außerdem dafür ausrüsten (siehe Philipper 4,13).

Vor ein paar Jahren hatte ich damit zu kämpfen, dass mir die Kraft für das fehlte, was ich tun musste. Also betete ich um neue Kraft. Aber Gott schenkte mir stattdessen das Bedürfnis, jeden Tag spazieren zu gehen. Er zeigte mir etwas, das ich tun konnte und dann schenkte er mir die Gnade, es auch umzusetzen.

Ganz gleich welchen Wunsch Gott dir ins Herz legt – wage es und setze ihn um! Und sollte es einen Bereich in deinem Leben geben, den du Gott noch nicht ganz unterstellt hast, dann überlasse ihm diesen. Sei entschlossen, dich im Gebet und durch dein Bibelstudium so lange an Gott zu wenden, bis die Veränderung geschehen ist, die du dir wünschst.

Was du gegen Frustration tun kannst

Eines allerdings darfst du dabei nicht vergessen: Versuche es nicht aus eigener Kraft. Ich war viele Jahre lang sehr frustriert, weil ich versuchte, mich selbst zu ändern – aber es wurde immer schlimmer! Schließlich schenkte Gott mir diese kleine Gleichung, die ich bei mir zu Hause aufhängte: Werke aus eigener Kraft = Frustration.

Jedes Mal, wenn ich frustriert bin, weiß ich, dass ich wieder in die Werke aus eigener Kraft hineingerutscht
bin und versuche, etwas zu tun, das nur Gott tun kann. In Galater 3,2-3 werden wir ermutigt, uns in allen guten Werken stets auf Gott zu verlassen: 

„Sagt mir: Habt ihr den Heiligen Geist etwa durch das Befolgen des Gesetzes empfangen? Natürlich nicht. Der Heilige Geist kam auf euch herab, nachdem ihr die Botschaft von Christus gehört und ihr geglaubt habt. Versteht ihr das denn wirklich nicht? Ihr habt begonnen, ein Leben mit dem Heiligen Geist zu führen. Warum wollt ihr jetzt auf einmal versuchen, es aus eigener Kraft zu vollenden?“

Die Bibel: Galater 3,2-3

Der Heilige Geist ist dein Helfer und er lebt in dir! Vertraue auf ihn, statt dich selbst zu bemühen.

Dein Leben wird spannend, wenn du auf Gott vertraust und zulässt, dass der Heilige Geist dir zeigt, wo du Hilfe benötigst und er Veränderungen in dir bewirkt. Solltest du vom Weg abkommen, dann knüpfe einfach dort wieder an, wo du aufgehört hast. Mit der Zeit kannst du alles werden, wozu Gott dich geschaffen hat!


Aus: Joyce Meyer Magazin September 2017

Weitere Texte

Menschen zu vergeben fällt schwer, doch Feindseligkeiten sind Gift für die Seele. Lass dich von Gott von aller Bitterkeit befreien
Dankbarkeit hilft dir, alltägliche Dinge bewusst zu genießen und leichter durchs Leben zu gehen. Es zeigt dir, wie gut es
Stelle Gott an den ersten Platz in dein Leben. Er möchte, dass du dein Leben genießt.

Nur noch gestresst?

Sei ein kluger Verwalter

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Viele Menschen stöhnen, weil ihr Alltag so voll ist und sie kaum Zeit zum Luftholen haben. Du auch? Kennst du schon gleich morgens den Gedanken: „Am liebsten würde ich im Bett bleiben. Ich werde das alles ohnehin nicht schaffen!?“ Gott hat andere Pläne. Er will nicht, dass du dich ständig müde und ausgelaugt fühlst. Er möchte, dass du dein Leben genießen und das erleben kannst, was er für dich vorbereitet hat. Jeden Tag!

Menschen in Bewegung. Joyce Meyer
Leben auf der Überholspur oder das Leben genießen – du hast die Wahl.

Ich weiß, dass die meisten Menschen auf der Überholspur leben. Die Geschwindigkeit, mit der alles auf sie einstürmt, ist niederdrückend und frustrierend: Kinder, Karriere, Besorgungen, Unvorhergesehenes, Planungen auf den letzten Drücker, übervolle Terminkalender. Sie fühlen sich ausgelaugt und wie gelähmt. Solltest du das auch kennen, möchte ich dir sagen:

Gott will nicht, dass du unglücklich bist. Er möchte nicht, dass du völlig gestresst all das erledigst, was von dir erwartet wird. Wenn du innerlich unter ständigem Druck leidest, möchte ich dir helfen, damit das anders wird.

Vielleicht denkst du, dass fehlende Zeit das Problem ist. Doch Gott schenkt jedem von uns den gleichen Zeitrahmen. Wir alle haben 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Ich glaube, dass Gott uns damit etwas sagen will. Genau das ist die Zeit, die wir brauchen, um ausgewogen leben zu können. Genug Zeit, um zu arbeiten, zu ruhen und die Freizeit zu gestalten. In Prediger 3,1 (Schlachter) lesen wir:

Alles hat seine bestimmte Stunde, und jedes Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit.

Die Bibel: Prediger 3,1

Sag nicht: „Ich habe nicht genug Zeit.“ Entscheide dich stattdessen dafür, die Zeit, die du hast, klug zu verwalten.

Weißt du, wir verschwenden unsere Zeit nach dem gleichen Prinzip, wie wir Geld verschwenden. Sobald wir sie einmal für etwas eingesetzt haben, ist sie weg. Es gibt keine Möglichkeit, sie zurückzubekommen. Deshalb sollten wir darüber nachdenken, womit wir unsere Zeit verbringen und überprüfen, ob wir sie auch richtig einsetzen.

Ganz gleich was du heute auf deiner To-do-Liste stehen hast: Gott hat dich nicht damit beauftragt, ständig unter Strom zu stehen. Er möchte, dass du ein sinnvolles Leben führst und sowohl Gott als auch Menschen dienst – jeden Tag.

Der Schlüssel zu einem derartigen Leben liegt in einer engen und persönlichen Beziehung zu Gott. In Johannes 15,5 (Schlachter) sagt Jesus:

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun.

Die Bibel: Johannes 15,5

Du wirst es nie bereuen, wenn du das tust, was du tun musst, um Gott den richtigen Stellenwert in deinem Leben einzuräumen. Es gibt nichts Hilfreicheres, als seine Zeit für Gebet und das Lesen des Wortes Gottes zu verwenden. Das wird dich mit Frieden, Freude, Zuversicht, Weisheit und Verständnis erfüllen. Du wirst neuen Mut bekommen und auch Heilung ist möglich. Die Liste all der guten Dinge, die auf dich warten, wenn du Gott den ersten Platz in deinem Leben gibst, ist lang.

Vielleicht musst du dazu früher aufstehen oder abends länger aufbleiben. Doch ich möchte dich ermutigen: Nimm dir jeden Tag Zeit für Gott. Und dann hör auf seine Stimme. Die Menschen achten oft auf alles und jeden um sie herum, außer auf die Stimme Gottes. Aus dem Grund fühlen sie sich auch so gestresst und stehen innerlich unter Druck.

In Matthäus 11,28-29 steht:

Kommt zu mir, ihr alle, die ihr euch plagt und von eurer Last fast erdrückt werdet; ich werde sie euch abnehmen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir, denn ich bin gütig und von Herzen demütig. So werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.

Die Bibel: Matthäus 11,28-29

Selbst Jesus verbrachte Zeit mit Gott alleine, bevor er losging, um seine Aufgaben zu erfüllen. Er tat nur das, was Gott ihm zeigte. Er ließ seinen Terminkalender nicht von anderen Menschen diktieren. Wenn wir das auch so handhaben, stimmt unsere innere Balance und wir können zielgerichtet leben.

Setzt du deine Zeit sinnvoll ein oder bist du einfach nur beschäftigt? Kennst du Tage, an denen du aufgrund der Fülle an Aufgaben völlig rotierst, ohne am Ende des Tages wirklich etwas geschafft zu haben? Das muss nicht sein: Gott ermutigt uns in seinem Wort, Menschen zu sein, die etwas bewirken und das Beste aus der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit zu machen.

In Johannes 15,8 (NGÜ) lesen wir:

Dadurch, dass ihr reiche Frucht tragt und euch als meine Jünger erweist, wird die Herrlichkeit meines Vaters offenbart.

Die Bibel: Johannes 15,8

Gott möchte nicht, dass wir von einer Sache zur nächsten hetzen, sondern uns ihm zur Verfügung stellen. Er kann uns dann für seine Pläne und Ziele einsetzen. Und dafür müssen wir nicht unser ganzes Leben umkrempeln. Wenn wir einfach unseren Alltag stressfrei angehen, können wir schon viel für andere bewirken.

Sobald du bemerkst, dass du innerlich wieder einmal völlig unausgeglichen bist, weil dir alles zu viel wird, dann schlepp dich nicht einfach nur durch den Tag. Räum Gott den höchsten Stellenwert in deinem Leben ein. Er wird dir die Kraft geben, die du brauchst, damit du reiche Frucht bringst.

 

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2016

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Ein Leben mit Gott ist ein Leben voller Wunder. Lade auch du Jesus in dein Leben ein, um durch ihn
Eltern stehen jeden Tag vor der Frage: Wie erziehe ich mein Kind richtig? Bin ich zu streng? Gott steht dir
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Superheldin auf Gottes Art

Die Kraftquelle kommt von Gott

Eine Ermutigung von Christine Caine | Lesedauer: 3 Minuten

Ich hatte immer davon geträumt, die Superheldin Wonder Woman zu sein. Als Kind wollte ich mit einem Umhang und meinem Schlüpfer über meiner Hose ein paar Mal vom Garagendach springen. Auf dem Dach angekommen, machte mir allerdings meine Höhenangst einen Strich durch die Rechnung. Ich war davon überzeugt, dass Wonder Woman alles konnte; und mit diesen Armbändern – wenn ich nur welche davon hätte haben können – hätte ich bestimmt auch das Unmögliche erreicht!

Frau lächelt und steht in Superhelden Pose. Joyce Meyer
Leben aus der übernatürlichen Kraft Gottes.

Meine Träume, eine Superheldin zu werden, verliefen irgendwann im Sand. Wie bei allen kleinen Mädchen. Dennoch gibt es Tage, an denen wir das Gefühl haben, wie Wonder Woman sein zu müssen, um heil durchs Leben zu kommen. Jeder will etwas von einem: Die Kinder wollen ihr Mittagessen und müssen dann zum Sport gefahren werden, der Chef will den Bericht, die Mutter wirft einem vor, man würde sie nie besuchen, die Freundin ruft an, weil ihre Ehe in der Krise steckt, Rechnungen wollen bezahlt und das Abendessen zubereitet werden. Und wenn man irgendwann nach so einem langen Tag ins Bett fällt, will der Ehemann auch noch Sex!

Das „Geheimnis“, das ich gleich lüften möchte, wird solche Tage zwar nicht ausradieren können (enttäuschend, ich weiß), doch es wird dir den Druck nehmen. Das Geheimnis ist (einen Tusch bitte!): 

Du musst keine Superfrau sein. Lebe einfach aus der übernatürlichen Kraftquelle, die Gott dir schenkt!

Christine Caine

In Sprüche 31 wird eine Frau beschrieben, die wusste, wie man aus der übernatürlichen Kraftquelle lebt. Sie war eine herausragende Ehefrau und Mutter, die hart arbeitete, sich um die Versorgung der Familie kümmerte, früh am Morgen aufstand, Unternehmerin war, sich tadellos kleidete, den Armen und Notleidenden half und die weise, freundlich und stark war und ein würdevolles Auftreten hatte. Ja, diese Frau wird in der Bibel erwähnt, und zwar lange bevor wir Handys, Computer und Geschirrspülmaschinen hatten. Das zeigt uns: Wir können alles im Leben schaffen, ohne einen Nervenzusammenbruch bekommen zu müssen.

Mir ist klar, dass einige von uns, die sich mit der Frau aus Sprüche 31 beschäftigen, von einem Gefühl der Müdigkeit, Überforderung und Überlastung ergriffen werden. Diese Frau erinnert uns daran, was wir selbst alles nicht schaffen und deshalb motiviert uns ihr Beispiel vielleicht auch nicht. Ich allerdings sehe diese Frau nicht als Superheldin an, sondern als eine Person, die hier den Standard für jede Christin setzt. Denn inmitten ihres Alltags entdeckte sie den Faktor Gott. Sie begriff, dass sie kein Übermensch sein musste, sondern der Heilige Geist ihr übernatürliche Kraft schenkte. Durch seine Stärke, Weisheit und Ausdauer bewältigte sie all ihre Aufgaben. Als Folge dessen konnte sie ihre Kapazitäten in ihrer Familie und in ihrem Umfeld sogar noch ausweiten und führte ein Leben, das vor Energie übersprudelte. Genau so hatte Gott sich das vorgestellt.

Solch ein überfließendes Leben, wie es in Sprüche 31 beschrieben wird, wünscht Gott sich für jedes seiner Kinder. Er will uns beibringen, wie wir die übernatürliche Kraft des Heiligen Geistes anzapfen können. Nur so werden wir die Bestimmung, die Gott für uns hat, auch erfüllen, ohne auszubrennen oder auf halbem Wege aufzugeben.

Der Heilige Geist ist der Helfer, den Jesus uns versprochen und von dem er gesagt hat, dass er immer bei uns sein wird. Er befähigt uns durch seine übernatürliche Kraft, um unser Leben meistern zu können.

Christine Caine

Mit ihm und durch ihn können wir wie die Frau in Sprüche 31 sein. Wir sind dann in der Lage, alles zu schaffen, trotz schreiender Kinder, Staus auf der Autobahn, Abgabetermine bei der Arbeit, wenig Schlaf, Wäscheberge, Verabredungen am Abend – die Liste könnte endlos fortgesetzt werden.

Gott legt dir seine Fülle direkt vor die Füsse, damit du sie ergreifen und dich daran erfreuen kannst. Sie bringt dir die Zufriedenheit, die du brauchst und erweitert deine Grenzen! Dir steht das Leben zur Verfügung, von dem du immer geträumt hast. Du kannst alles haben und alles schaffen, was du haben und schaffen sollst. Behalte aber eines im Blick: Diese Fülle immer tiefer zu ergreifen ist eine Aufgabe fürs Leben. Und manchmal kann sich alles auch noch verändern, meistens dann, wenn wir es am wenigsten erwarten.

Ganz gleich an welchem Pukt du in deinem Leben stehst, woher du kommst oder was du erlebt hast: Gott hat alles schon für dich vorbereitet, damit du die Welt beeinflussen und verändern kannst.

 

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2016

Weitere Texte

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Den Alltag leben

Voller Frieden und Gelassenheit

Eine Ermutigung von Beth Moore | Lesedauer: 3 Minuten

Wenn wir in Beziehung zu Gott leben, erfüllt uns eine tiefe innere Ruhe. Auf diese wichtige „Begleiterscheinung“ möchte ich heute dein Augenmerk lenken. Sein Friede ist nicht situationsabhängig und unbeständig, sondern ein verlässlicher Bestandteil unseres Lebens. 

Frau sieht gelassen aus dem Fenster. Joyce Meyer
Je mehr Raum wir Gottes Frieden in unserem Alltag geben, desto wichtiger wird er für uns.

Was sagt die Bibel über Frieden?

Der Apostel Paulus unterstreicht dies in 2. Thessalonicher 3,16: Innerer Friede ist lebensnotwendig. „Immer.“ „Auf jede Weise.“  Und diese tiefe Ruhe begleitet uns in jeder Lebenslage. Jesaja verwendet 26 Mal das Wort Friede. Immer wieder versprach Gott seinen Frieden, wenn die Gefangenen mit ganzem Herzen zu ihm zurückkehren würden.

Die bekannte Bibelstelle aus Jesaja 9,5 verbindet den Frieden mit Christus, dem Friedensfürst. Und im nächsten Vers wird beschrieben, was die Aufgabe des Friedensfürsten ist: Die Herrschaft wird grösser und grösser, und der Friede ist grenzenlos auf dem Thron Davids … (Zürcher Bibel)

Viele von uns haben irgendwann einmal den Vers aus Jesaja 26,3 (HFA) auswendig gelernt: Herr, du gibst Frieden dem, der sich fest an dich hält und dir allein vertraut!  Ja, es gibt einen gemeinsamen Nenner dieser verschiedenen Bibelverse. Jesaja beschreibt uns Kapitel 9 Vers 6, wie wir Frieden erleben können.

Das Schlüsselwort ist Herrschaft. Wenn wir es dem Friedensfürst gestatten, unser Leben zu regieren, dann folgt ihm sein Friede auf dem Fuß. Sofort. Ein für alle Mal. Frieden ist die Folge seiner Herrschaft in unserem Leben.

Er selbst, der Herr des Friedens, gebe euch immer und auf jede Weise seinen Frieden.

Die Bibel: 2. Thessalonicher 3,16

Frieden mit der Vergangenheit schließen

Wenn wir Christus uneingeschränkt und in jeder Lebenslage vertrauen, erfüllt uns sein Friede. Wenn wir endlich aufhören, alle Antworten auf die bohrenden Warum-Fragen unseres Lebens selbst finden zu wollen und uns entschließen, Gott vollkommen zu vertrauen, dann erleben wir seine Ruhe wie ein wohltuender Sommerregen. Oft fehlt uns dieser Friede in den alltäglichen Situationen, weil sie so gewöhnlich sind und es uns gar nicht in den Sinn kommt, sie an Gott abzugeben.

Irgendwann musste ich Gott an die Verletzungen aus meiner Kindheit heranlassen, weil mir klar wurde, dass sie sonst wie ein Krebsgeschwür um sich greifen würden. Und als ich ihm die Herrschaft auch über meine Vergangenheit gab, schenkte mir der Friedensfürst nicht nur seinen Frieden. Nein, er machte aus den schrecklichen und unfairen Erlebnissen etwas Gutes. Wenn ihr bisher nie dafür gebetet habt, um eure Vergangenheit Gott anzuvertrauen, hat sie euch immer noch im Griff.

Christus möchte, dass seine Kinder seinen Frieden erleben. Ich glaube, dass es ihn betrübt, wenn er sieht, wie manche Herzen voller Unruhe sind. Unnötigerweise. Ihr könnt den Frieden Christi erleben und zwar unabhängig von euren Lebensumständen. Doch eines müsst ihr tun: Glaubt, betet zu ihm und lernt, das, was er euch geben will auch anzunehmen.

Gott führt dich in den Frieden

Sich vor Gott zu beugen und zu beten ist eine Frage des Gehorsams. Denn wenn es nur nach unserer reinen Gefühlslage ginge, würden wir ihm niemals unsere Lebensumstände, Verletzungen oder auch die erlebten Verlusterfahrungen anvertrauen.

Doch ihr könnt euch aufgrund eures Glaubens und Gehorsams dafür entscheiden, Gott alles anzuvertrauen, unabhängig von dem, was ihr fühlt. Wenn wir unser Leben der Führung Gottes anvertrauen, folgen wir dem, was er von uns will.

In Jesaja 48,17 wird beschrieben, wie Gehorsam, Herrschaft und Frieden zusammenhängen. Gott hat ein Anrecht darauf, Herrscher zu sein, weil er ist, wer er ist. Ich sehe das so: Er ist Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, Erschaffer alles Seins. Er regiert über alles und durch ihn existiert alles. Er ist der Herr, Meister und Eigentümer aller lebender Kreatur. Er ist ein Bündnis mit uns eingegangen und hält sich daran. Er ist heilig. Als Herr unseres Lebens wird er uns niemals auffordern, etwas Unrechtes zu tun oder im Geheimen zu agieren. Er ist vollkommen und rein. Und er ist der Erlöser, der uns von Sünden befreite, damit wir überfließendes Leben haben. Er hat uns erkauft, damit wir frei sein können.

Was können wir jetzt noch sagen, nachdem wir uns das alles vor Augen gehalten haben? Gott ist für uns; wer kann uns da noch etwas anhaben? 

Die Bibel: Römer 8,31

Lass dich von seinem Wort erfrischen

Freut euch über sein Wort, die Bibel, die er mit großer Sorgfalt und Genauigkeit für uns verfasst hat. Jedes einzelne Wort kommt von ihm. Wenn er davon spricht, uns Frieden wie ein Strom geben zu wollen, dann ist das kein Wortspiel oder Analogie. Er meint, was er sagt. Wie kommen wir an diesen Frieden heran? Indem wir auf sein Wort hören und danach handeln – durch die Kraft, die uns der Heilige Geist schenkt. 

Wenn wir Gott Herr über unser Leben sein lassen, erleben wir nicht nur Frieden wie ein Strom sondern auch Wellen der Gerechtigkeit. Kontinuierlich und immer wieder.

Beth Moore

Wisst ihr, Gottes Wege sind sicher und führen zum Ziel. Es sind friedevolle Wege in einer chaotischen Zeit. Ich hoffe, dass ihr nun mit mir fest darauf vertrauen könnt, dass tiefer Friede im Alltag erlebbar ist. Es geht hier nicht um ein fernes Ziel. Nein, denn es ist möglich, den Alltag voller innerer Ruhe und Gelassenheit zu erleben. Gerade jetzt. Allerdings müssen wir zuerst unsere Knie beugen und uns seiner guten Herrschaft unterstellen. Der Frieden, der von Christus kommt, regiere euer Herz und alles, was ihr tut! (Kolosser 3,15)

Aus: Joyce Meyer Magazin März 2018

Weitere Texte

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Hoffnung zieht hoch

Wie du neue Zuversicht im Leben findest.

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 4 Minuten

Wir alle brauchen Hoffnung. Aber jeder von uns fühlt sich manchmal auch hoffnungslos. Wie können wir es schaffen beständige Zuversicht in unserem Leben zu haben? Joyce zeigt dir, wie es geht.

Frau hält mehrere bunte Luftballons in der Hand. Joyce Meyer
Hoffnung beflügelt und schenkt uns neue Zuversicht in Gott.

Was ist Hoffnung?

Hoffnung ist kein vages, abwartendes Wischi-Waschi-Gefühl. Ganz im Gegenteil, es ist vielmehr eine innere Einstellung, für die wir uns jeden Tag aufs Neue entscheiden müssen. Wer hofft hat die Erwartung, dass etwas Gutes in seinem Leben geschehen wird, weil Gott über die Maßen gut ist. Doch zur Hoffnung gehört auch der Glaube. Sie gehen Hand in Hand und befähigen uns, schwierige Umstände und lange Wartezeiten zu überstehen. Gott nutzt diese Erfahrungen, um unseren Charakter zu formen und uns innerlich zu stärken.

In Psalm 27,14 (Neue Genfer Übersetzung) steht:

Hoffe auf den Herrn, sei stark, und dein Herz fasse Mut – ja, hoffe auf den Herrn!

Die Bibel: Psalm 27,14

Wer hofft, setzt seinen Glauben aktiv ein. Er vertraut darauf, dass sich die Dinge irgendwann zum Guten wenden werden. Man trägt in sich das unerklärliche und doch unbestreitbare Gefühl, dass heute einfach nicht der richtige Zeitpunkt zum Aufgeben ist. In Jesaja 40,31 (Zürcher Bibel) heißt es:

Die aber, die auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Schwingen, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und ermatten nicht.

Die Bibel: Jesaja, 40,31

Warum eine positive Erwartung im Leben so wichtig ist

Wer hofft, weiß, dass Gott alles daransetzt und sich danach sehnt, uns seine Güte und Liebe zu zeigen. Durch unsere Hoffnung in Gott können wir innere Ruhe finden und die Gewissheit erlangen, dass für Gott kein Problem zu schwierig ist.  Diese Zuversicht kann uns aus jeder Lebenslage retten.

Heutzutage kann es uns an den Rand der Verzweiflung bringen, wenn wir keinen Optimismus haben. Menschen verlieren ihre Hoffnung, wenn sie tiefgreifende Verluste erleben, immer wieder mit Versagen oder unmöglichen Situationen zu kämpfen haben oder von Menschen, denen sie vertraut haben, verletzt wurden. Deshalb können viele Menschen auch nur schwer Vertrauen aufbauen.

Ich kann nachvollziehen, warum man sich manchmal hoffnungslos und entmutigt fühlt. 23 Jahre lang habe ich mich mit Schmerzen, Missbrauch, Enttäuschung, Untreue und anderen schlimmen Dingen herumgeschlagen. Deshalb wagte ich es nicht mehr zu hoffen und sagte mir: „Wenn ich nichts Gutes erwarte, kann ich auch nicht enttäuscht werden.“ Doch als ich ganze Sache mit Gott machte und mit dem Bibel lesen anfing, entdeckte ich, was echte Hoffnung ist. Ich erfuhr, warum sie so wichtig ist und was für eine Kraft in ihr steckt.

Was Hoffnung in dir bewirkt

Ganz gleich wer du bist oder in welcher Situation du dich im Augenblick befindest, du kannst das Leben nicht meistern, ohne Hoffnung in Gott zu haben. Wenn deine Lebensumstände belastend sind und du eine schwere Zeit durchmachst, brauchst du Hoffnung. Und wenn die Umstände gut sind, brauchst du ebenfalls die Hoffnung, dass es so bleibt. Eine positive Erwartung gibt dir Energie und motiviert dich, Dinge ohne Furcht anzupacken. 

Wer Zuversicht hat, kann voller Glauben und Erwartung nach vorne schauen und in Übereinstimmung mit Gottes Wort handeln. Hoffnung ermöglicht uns, unerschrocken zu glauben, mutig zu entscheiden, festen Herzens zu reden und leidenschaftlich zu leben. Wenn wir an der Hoffnung festhalten, beeinflusst das,

  • unsere Gedanken
  • unsere Lebenseinstellung
  • unsere Perspektive
  • und unsere Worte

Neue Zuversicht baut uns innerlich auf, während wir auf Gott warten. Sie setzt Freude in uns frei und so wird die Freude am Herrn zu unserer Kraftquelle (siehe Nehemia 8,10).

Wenn es um Hoffnung geht, spielen wir selbst eine entscheidende und aktive Rolle:

  • Sitz nicht einfach auf dem Sofa herum und warte darauf, dass die Antwort vom Himmel fällt.
  • Bring Gott das, was du dir erhoffst und bitte im Gebet um Weisheit.
  • Dann geh ganz praktisch Schritt für Schritt auf dein Ziel zu.

Wie du voller Hoffnung und Zuversicht leben kannst

Wenn du ein hoffnungsvolles Leben führen möchtest, dann überlass Gott am besten die Führungsposition in deinem Leben. Sag: „Herr, ich habe mich entschieden, dir zu folgen. Leite mich. Ich glaube, dass dein Plan besser ist, als meiner es jemals sein könnte.“ Das ist ein Wagnis, weil du den Ausgang deiner Situation noch nicht kennst. So wie bei einem Vertrauensspiel, bei dem man sich rückwärts in die Arme einer wartenden Person fallen lässt. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied.

Gott tut weitaus mehr, als uns nur aufzufangen. Er fängt uns auf, schenkt uns neue Hoffnung und bringt uns zudem noch hoch hinaus – höher, als je zuvor.

Joyce Meyer

Deshalb plane deine Zukunft und tu alles dafür, die Aufgaben, die vor dir liegen, erfolgreich zu meistern. Wende dich im Gebet zuerst an Gott und bitte ihn dich zu führen und zu leiten. Lass ihn dein Wegweiser sein und folge ihm mit ungeteiltem Herzen. Behalte die Zuversicht, dass er einen großartigen Plan für dein Leben hat, den er bis zur Vollendung ausführen wird. Frage dich selbst: Folge ich Gott oder bitte ich Gott, mir zu folgen? 

Wie du dich nicht mehr hoffnungslos fühlst 

Glaube nicht, dass das, was du bisher erlebt hast oder wo du gerade stehst, alles ist, was du erreichen kannst. Wenn dein Lebensziel oder deine Situation hoffnungslos erscheint, vergiss niemals: Für Gott ist nichts unmöglich. In Matthäus 19,26 (Neue Genfer Übersetzung) sagt Jesus:

Bei den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.

Die Bibel: Matthäus 19,26

Ganz gleich wie hoffnungslos du dich fühlen magst, Gott ist größer als alle Hindernisse, die im Weg stehenUnmögliches bleibt nur so lange unmöglich, bis es jemand anpackt. Deshalb: Pack es an! Lebe den Tag und lass dich nicht von deinen Gedanken abhalten, das zu realisieren, was du im Leben erreichen kannst. Denke groß – Gott tut das auch!

Triff die Entscheidung, Gott zu glauben, dass er Besseres für dich bereithält. Geh vorwärts und fang an, neue Hoffnung zu schöpfen. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel besser das Leben wird, wenn Gott dich leitet! Der Apostel Paulus hat es im Römerbrief wunderbar ausgedrückt und genau das wünsche ich dir auch:

Darum ist es mein Wunsch, dass Gott, die Quelle aller Hoffnung, euch in eurem Glauben volle Freude und vollen Frieden schenkt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer unerschütterlicher wird.

Die Bibel: Römer 15,13

Aus: Joyce Meyer Magazin September 2015

Das Wichtigste an meinem Tag

Täglich Zeit mit Gott verbringen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2,5 Minuten

Ich verlasse mich in jedem Bereich meines Lebens auf Gottes Hilfe. Darum beginne ich jeden Tag so gern mit ihm, indem ich Zeit mit ihm verbringe.

Als mein Weg mit Gott begann, war mein Leben ein einziges Chaos. Ich war in einem Elternhaus aufgewachsen, in dem ich missbraucht und misshandelt wurde. Und ich war aggressiv, unsicher und psychisch labil. Ich hatte keine Ahnung, wie ich Zugang zu dem Frieden und der Freude bekommen konnte, die Gottes Wort uns verspricht.

Doch als ich an den Punkt gelangte, dass ich mir verzweifelt wünschte, das Leben zu haben, von dem Jesus selbst sagt, dass er es uns durch sein Kommen ermöglichen möchte, war ich bereit zu tun, was immer nötig war, um es zu erhalten. Denn seine Hilfe und Gegenwart in meinem Leben zu haben, ist durch nichts zu ersetzen. Darum beginne ich meinen Tag immer mit Gebet und Zeit in Gottes Wort.

Hand liegt wie zum Lesen auf einer aufgeschlagenen Bibel.
Mit der Bibel starte ich perfekt in den Tag.

Ich steh gern früh auf, um Zeit allein mit Gott zu verbringen. Morgens kann ich klarer denken als abends, und ich brauche Gottes Hilfe für eine gute innere Einstellung und um andere Menschen richtig behandeln zu können, bevor ich in die Welt hinausgehe und alles tue, was anliegt.

Mir ist klar, dass nicht jeder ein „Morgenmensch“ ist, und das ist in Ordnung. Jede Sekunde, die wir mit Gott verbringen, ist wertvoll. Du kannst also selbst schauen, was für dich am besten funktioniert. Doch ich möchte dich ermutigen, dir wenigstens ein paar Minuten gleich nach dem Aufwachen zu nehmen, um innerlich den Tag mit Gott zu beginnen. Du kannst zum Beispiel ganz einfach sagen:

„Gott, ich liebe ich und bin dankbar für alles, was du für mich tust. Ich brauche wirklich deine Hilfe für meinen Tag.“

Joyce Meyer

Für mich ist die Zeit allein mit Gott am Morgen der beste Weg, mich auf den Tag vorzubereiten. Wenn ich aufwache, bin ich lieber still. Ich mache mir einen Kaffee und setze mich mit meiner Bibel, meinem Tagebuch und anderen Büchern über Gottes Wort in meinen bequemen Sessel.

Manchmal sage ich Gott einfach, wie sehr ich ihn liebe, und danke ihm für alles, was er für mich getan hat. Ich lese auch gern in der Bibel und schreibe in meinem Tagebuch auf, was mich angesprochen hat. Ich habe festgestellt, dass Bibelstellen aufzuschreiben, sie laut auszusprechen und sie zu beten, ein wirksamer Weg ist, Gottes Wort in meinem Herzen Wurzeln schlagen zu lassen. An anderen Tagen sage ich gar nichts und warte auf Gott. Er möchte unser Herz ansprechen und wir können seine leise, sanfte Stimme hören, wenn wir in seiner Gegenwart still und ruhig sind.

Jeder Bereich meines Lebens hat sich radikal dadurch verändert, dass ich Gott regelmäßig suche. Das geschah nicht über Nacht, doch ich kann dir versprechen, dass du ebenfalls wunderbare Dinge entdecken wirst, die in deinem Leben passieren, wenn du täglich Zeit mit Gott verbringst.

Du wirst feststellen, dass …

•    … du mehr Freude hast. Gott wird dir Freudenöl anstelle von Trauerkleidern geben (Jesaja 61,3). Er wird dich mit der Freude seiner Gegenwart erfüllen. Und durch das Leben in Christus wird seine Freude in dir sein, und deine Freude soll vollkommen sein (Johannes 15,11).

•    … du mehr Frieden hast. Als Jesus den Jüngern nach seiner Auferstehung erschien, sagte er ihnen mehrfach:

                 „Friede sei mit euch!“                                      

Die Bibel: Johannes 20,19

Und in Johannes 14,27 sagt Jesus, dass er uns Frieden gibt, der unser Herz ruhig macht und tröstet, sodass wir uns nicht fürchten müssen.

•    … du heil werden und dich vollständig, befriedigt und zufrieden fühlen wirst. Jesus ist das lebendige Wasser und das Brot des Lebens! Wir müssen nicht warten, bis wir eine bessere Arbeit oder ein größeres Haus bekommen, heiraten, Kinder haben oder irgendetwas anderes in dieser Welt, um erfüllt zu sein. Wir können lernen, in jeder Situation zufrieden zu sein, wenn wir in Christus leben, und den Punkt genießen, an dem wir uns heute auf unserem Weg zum Ziel befinden.

•    … du dich veränderst und immer mehr zu dem Menschen wirst, als den Gott dich erschaffen hat! Wir können uns nicht selbst ändern, doch je mehr Zeit wir in Gottes Gegenwart verbringen, umso mehr verändert er uns Stück für Stück von innen nach außen. So schöpfen wir unser uns von Gott geschenktes Potenzial aus.

Dies sind nur einige Aspekte, wie dein Leben beeinflusst wird, wenn du Gott den höchsten Stellenwert in deinem Leben einräumst und gewissenhaft Zeit mit ihm verbringst. Ich weiß, dass es nicht immer leicht ist, sich konsequent täglich Zeit für Gott zu nehmen. Es gibt in der Welt, die uns umgibt, viele Ablenkungen und wir können uns von den vielen Pflichten überfordert fühlen, denen wir nachkommen müssen. Doch die Wahrheit ist: Je mehr wir gestresst und überfordert sind, desto mehr müssen wir uns Zeit nehmen, mit Gott allein zu sein.

Ich weiß noch, wie ich darum kämpfte, mir konsequent Zeit für Gebet und Bibelstudium zu nehmen. Gott sagte zu mir:

„Joyce, statt mich in deinem Zeitplan unterzubringen, wie wäre es, wenn du deinen Zeitplan um mich herum aufbaust?“

Gott

Das war eine weltbewegende Erkenntnis für mich! Als ich meinen Zeitplan anpasste, sodass die Zeit mit Gott der wichtigste Teil meines Tages wurde, begann sich alles andere wie von selbst zu ordnen.

Und wenn auch du Veränderungen vornimmst, um Gott den höchsten Stellenwert in deinem Leben einzuräumen, wird er das Gleiche für dich tun!

Aus: Joyce Meyer Magazin März 2021

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Dein Weg zum Ziel

Wie du deine Ziele erreichst

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Wir alle haben unsere Träume und Vorstellungen in Bereichen unseres Lebens, in denen wir uns verbessern und mehr erreichen wollen. Manche wollen sportlich wieder fit werden. Andere wünschen sich eine gute Gesundheit. Vielleicht möchtest du finanziell besser aufgestellt sein oder erhoffst dir größeren beruflichen Erfolg. Manch einer strebt auch nach höheren, geistlichen Diensten. Was auch immer deine Ziele sind, eines ist sicher: Ohne Disziplin und Selbstbeherrschung ist es fast unmöglich, diese Ziele zu erreichen. 

Junge Frau schnürt sich auf der Bank die Schuhe zu. Joyce Meyer
Disziplin ist dein Freund auf dem Weg zum Ziel

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich dachte: „Wenn ich nur einen Schokokeks esse, werde ich mich nicht halten können und gleich ein Dutzend vertilgen.“ Warum? Weil ich keine Beherrschung hatte. Und ich glaubte überhaupt nicht daran, dass sich das irgendwann einmal ändern könnte. Doch ich sage dir: Wir können uns verändern. Durch die Gnade Gottes können wir anfangen, richtige Entscheidungen zu treffen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Denn nur auf diese Weise kann sich unser Leben so entwickeln, wie wir es uns wünschen.

Deine Kraftquelle

Zuallererst gilt: Man braucht mehr als nur guten Willen, um diszipliniert sein zu können und neue Gewohnheiten zu entwickeln. 

Ich werde nie vergessen, wie ich vor Jahren eine Predigt über die Macht der Worte hörte. An dem Tag ging ich nach Hause und sagte: „Genau das ist es! Ich werde meinen Mund halten und nichts Schlechtes wird mehr über meine Lippen kommen. In diesem Bereich werde ich jetzt richtig diszipliniert sein!“

Wahrscheinlich kannst du dir schon denken, was am Ende dabei herauskam. Im Grunde schaffte ich es tatsächlich, nicht mehr schlecht zu reden, aber irgendwann war ich nur noch schlecht gelaunt. Der Herr sprach zu meinem Herzen: „Du hast zwar deinen Mund gehalten, aber in deinem Inneren hat sich nichts verändert.“ 

Der Punkt ist: Selbst wenn Gott uns um etwas bittet, können wir das nur dann umsetzen, wenn wir uns ganz auf ihn verlassen. Johannes 15,5 hat mein Leben schließlich verändert. Hier steht:

… denn ohne mich könnt ihr nichts tun.

Die Bibel: Johannes 15,5

Nimm dir jeden Tag Zeit, in der Bibel zu lesen und zu beten. Einige meiner größten innerlichen Durchbrüche erlebte ich, als ich Zeiten in Gottes Gegenwart verbrachte und ihn wissen ließ, dass ich nichts tun kann, wenn er es nicht geschehen lässt. 

Ohne Fleiß keinen Preis

Früher mussten die Leute sehr lange bei ihrem Arbeitgeber angestellt sein, bevor sie eine Gehaltserhöhung, mehr Urlaub oder Sonderzahlungen bekamen. Heute erwartet man das bereits kurz nach der Einstellung. Ich bin dafür, dass Mitarbeiter gut bezahlt werden, aber es gibt eine Anspruchshaltung, die nicht gesund ist.

Ich glaube, viele Menschen wollen den Preis ohne Fleiß. Sie wollen das Gute abschöpfen, ohne diszipliniert dafür zu arbeiten oder für den Erfolg in irgendeiner Weise Verantwortung zu übernehmen.

Vince Lombardi, ein College-Football-Trainer, machte den berühmten Ausspruch, dass er seinen Spielern Selbstbeherrschung beibringen werde, damit sie das, was sie erreichen sollen, auch erreichen können.

Wir leben heute zwar in einer schnelllebigen Zeit mit Mikrowelle und Navigationsgerät, aber auf seinem Glaubensweg braucht man Zeit. Da gibt es keine Abkürzungen. Wenn ich an den inneren Prozess denke, spreche ich vom Gesetz des beständigen Wachstums. Warum? Wenn wir die richtigen inneren Entscheidungen treffen, wird Gott uns Schritt für Schritt vor unseren Feinden retten und uns an den Punkt führen, wo wir hinsollen.

Disziplin ist kein Schimpfwort.

Joyce Meyer

Ja, am Anfang ist es wirklich schwer, sich in Disziplin zu üben. Man fühlt sich nicht gut dabei und es gefällt einem gar nicht. Doch je öfter man sich für das Richtige entscheidet und es tut, desto leichter fällt es einem beim nächsten Mal. Und so kommt man Schritt für Schritt dem eigenen Ziel näher.

Konsequente Disziplin

In der Bibel lesen wir, dass sich weise Menschen mehr mit den Konsequenzen ihres Handelns beschäftigen und sich um ihre Zukunft Gedanken machen, als sich um das Heute zu kümmern.

Ja, du kannst undiszipliniert und faul sein und trotzdem in den Himmel kommen. Doch dir wird der innere Friede fehlen, du wirst nicht glücklich sein und was am schlimmsten ist, du wirst Gott mit deinem Leben nicht die Ehre bereiten, die er verdient!

Ich möchte dich ermutigen, Disziplin und Selbstbeherrschung unter diesen Vorzeichen zu sehen: Sie sind hilfreiche Werkzeuge, mit denen du Gesundheit, Frieden und gute Beziehungen erreichenkannst und die es dir ermöglichen, deine Bestimmung auch zu erfüllen.

Vergiss eines nie: Was auch immer dein Ziel ist – ob du nun im sportlichen Bereich fitter werden oder deine negative Grundhaltung verändern willst – du hast alles, was du dafür brauchst. Deshalb fang an, Gottes Kraft in Anspruch zu nehmen, damit er dir hilft, deine Ziele zu erreichen. Auf diese Weise wirst du Schritt für Schritt mehr Freiheit, Erfolg und Erfüllung finden, als du dir jemals vorstellen kannst.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2013

Weitere Texte

Die Wahl unserer Worte haben einen riesigen Einfluss auf unser Leben. Worte können uns aufbauen oder niedermachen. Entscheide dich deshalb
Du wünschst dir mehr von Gott? Komme ihm ganz nah und lerne eine Beziehung zum himmlischen Vater aufzubauen.
Ein Leben mit Gott ist ein Leben voller Wunder. Lade auch du Jesus in dein Leben ein, um durch ihn

Lebe deinen Tag

Mache das Beste aus jedem Tag

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Einer der besten Ratschläge, den ich dir geben kann, lässt sich mit nur drei Worten formulieren. Und dieser Rat gilt für jeden: Ob du nun mitten im Berufsleben stehst oder bereits im Ruhestand bist, ob du ein alleinerziehendes Elternteil oder Student bist, ob du gerade erst geheiratet hast oder dich bereits an deinen Enkeln erfreust. Jesus hat sein Leben für uns gegeben, damit wir Leben haben. Und du kannst dieses Leben in seiner ganzen Tiefe erfahren, wenn du diesen Rat befolgst: Lebe deinen Tag!

Zwei Personen, die sich die Hände einklatschen. Joyce Meyer
Sei kein Opfer deiner Umstände, sondern pack jeden Tag aktiv an.

Diese drei Worte können dein ganzes Leben verändern! Du musst kein unscheinbares, passives Leben führen. Und ganz sicher ist es nicht deine Bestimmung, ein Leben lang das Opfer deiner Umstände und deiner Umgebung zu sein.

Stattdessen kannst du zusammen mit Gott daran arbeiten, aus jedem Tag das Beste zu machen!

Mir gefällt Lukas 9,62 in der Übersetzung der englischen Message-Bibel. Da heißt es ins Deutsche übersetzt:

Jesus sagte: „Keine Aufschieberei. Kein Blick zurück. Du kannst Gottes Reich nicht zum Ziel von morgen machen. Lebe deinen Tag!“

Die Bibel: Lukas 9,62

Was für ein großartiger Vers! Der heutige Tag wird kein zweites Mal kommen und deshalb sagt uns Gottes Wort, dass wir ihn so gut wie nur möglich auskosten sollen.

Viele Jahre meines Lebens hatte ich keine Ahnung, wie ich den Tag „gestalten“ könnte. Ich machte mir keine Gedanken darüber, wie ich meine Tage verbrachte. Ich lebte nicht bewusst und verfolgte kein bestimmtes Ziel und deshalb war die meiste Zeit für mich unglücklich und frustrierend. Wenn mir in einem Restaurant ein falsches Essen gebracht wurde, war für mich die ganze Mahlzeit ruiniert. Wenn ein Mitarbeiter etwas Unsensibles sagte, was meine Gefühle verletzte, war ich den ganzen Morgen verstimmt. Wenn Dave Golf spielen ging und später zurückkam, als ich es erwartet hatte, war mein kompletter Tag verdorben.

Ich hatte eine ausgeprägte Opfermentalität, aber wusste es nicht. Schon die kleinsten Unannehmlichkeiten rieben mich maßlos auf. Doch dann fing Gott an mich zu lehren, dass es in meiner eigenen Verantwortung lag, ob ich glücklich war und Frieden hatte oder nicht. Er zeigte mir, dass ich nicht zulassen musste, dass ein missratenes Essen, eine unsensible Bemerkung oder eine Änderung meines Tagesplans meinen Tag ruinierten. Schließlich begriff ich, dass ich mich mit Gottes Hilfe über alle Enttäuschungen und Frustrationen hinwegsetzen und meinen Tag selbst bestimmen und erleben konnte.

Eine wesentliche Voraussetzung dafür, den Tag auskosten zu können, besteht darin, dass wir uns bewusst dafür entscheiden, unser Leben zu lieben – und das ganz unabhängig davon, wie unsere Umstände aussehen.

Lass mich dir vier Fragen stellen:

1. Hat jemand etwas gesagt oder getan, das dich verletzt hat?
Das muss weder deinen Tag ruinieren noch zur Folge haben, dass dein ganzes Leben aus den Fugen gerät. Lege deine Verletzung Gott hin und vergib der betreffenden Person. Du brauchst nicht zuzulassen, dass die Worte oder Taten eines anderen deine Lebensqualität beeinflussen. Mit dieser Einstellung wird es dir gelingen, deinen Tag zu leben!

2. Empfindest du dein Leben als langweilig? Hast du das Gefühl, im immer gleichen Trott festzustecken?
Dieses Gefühl muss keinen Moment länger anhalten. Bitte Gott, dir einen neuen Traum, eine neue Herausforderung, ein neues Abenteuer zu schenken. Und während du auf die Erhörung deines Gebets wartest, unternimm etwas. Such dir ein neues Hobby. Schließe neue Freundschaften. Besuch ein Seminar zu einem für dich spannenden Thema.

3. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?
Etwas Neues zu wagen ist eine von vielen Möglichkeiten, das Beste aus einem Tag zu machen und ihn zu leben!

4. Bist du enttäuscht, weil sich etwas nicht so entwickelt hat, wie du es dir erhofft hast?
Verbring deinen Tag nicht damit, darüber nachzudenken, was gestern passiert oder nicht passiert ist. Lass deine Enttäuschung hinter dir und ergreife eine neue Gelegenheit beim Schopf. Die Vergangenheit mag nicht so gelaufen sein, wie du es wolltest, aber du hast die Gegenwart und die Zukunft, auf die du dich freuen kannst. Halte dir stets vor Augen, dass Gott einen großartigen Plan für dein Leben hat. Das wird dir helfen, deinen Tag zu leben!

Der Apostel Paulus sagte:

Gott aber sei Dank! Durch Jesus Christus, unseren Herrn, schenkt er uns den Sieg!

Die Bibel: 1. Korinther 15,54

Wenn du morgens aufwachst und über deinen Tag nachdenkst, solltest du dir immer bewusst machen, dass Gott dir den Sieg schon geschenkt hat. Durch Jesus hast du bereits alles, was du brauchst, um ein glückliches, erfolgreiches und friedvolles Leben zu führen!

Aus: Joyce Meyer Monatsbrief November 2016

Weitere Texte

Lerne durch die Kraft des Heiligen Geistes, eine starke Frau zu werden und blühe zu einer Superheldin auf. Mit der
Mit Optimismus und Glauben schwere Zeiten überstehen und daran wachsen. Lerne, wie du schwere Zeiten meistern und das Beste aus
Menschen suchen überall nach Glück. Doch wahren inneren Frieden wirst du allein durch Gott erfahren.

Wie du das Beste aus schweren Zeiten machst

Vertraue Gott in Zeiten der Not

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 4 Minuten

Niemand von uns geht gern durch schwere Zeiten. Wenn dunkle Wolken aufziehen, fragen wir uns meistens: Warum nur? Oder: Warum passiert das immer mir? Begreifen wir hingegen, wie wertvoll solche Zeiten der Prüfung sind, können wir sie mit einer positiven Einstellung bewältigen.

Frau hält Wäschekorb in der Hand. Joyce Meyer
Wenn uns das Leben über den Kopf wächst wie ein riesiger Wäscheberg, ist Gott immer noch da.

In der Bibel steht, dass notvolle Zeiten gut für uns sind. In Jakobus 1,2-3 (NGÜ) lesen wir:

Seht es als einen ganz besonderen Grund zur Freude an, meine Geschwister, wenn ihr Prüfungen verschiedenster Art durchmachen müsst. Ihr wisst doch: Wenn euer Glaube erprobt wird und sich bewährt, bringt das Standhaftigkeit hervor.

 

Die Bibel: Jakobus 1,2-3
Sobald Schwierigkeiten auftreten, wollen wir intuitiv dem Schmerz ausweichen. Wir suchen nach Wegen, wie wir unsere Probleme oder das, was uns belastet, verringern können. Doch Zeiten der Prüfung können unglaublich hilfreich für uns sein, wenn wir nicht davor weglaufen. Durch sie lernen wir, innerlich standhaft zu bleiben und geduldig zu werden.

Geduld ist eine Frucht des Geistes, die sich nur in schweren Zeiten entwickelt. Der Duden definiert „Geduld“ folgendermaßen: „Ausdauer im ruhigen, beherrschten, nachsichtigen Ertragen oder Abwarten von etwas.“  Wer geduldig ist, ist auch standfest, diszipliniert und fokussiert – er läuft nicht vor schwierigen Dingen davon, sondern steht sie durch.

Ich denke gerade an die Gemeinde, zu der mein Mann Dave und ich in unseren ersten Ehejahren gehörten. Irgendwann wollte ich eine Bibelstunde bei mir zu Hause abhalten. Doch die Gemeindeleitung unterstützte mein Vorhaben nicht – warum auch immer. Am liebsten hätte ich gesagt: „Gut, dann bin ich eben weg!“ Ich wollte der Situation entfliehen. Ganz tief in meinem Inneren wusste ich jedoch, dass Gott nicht nur wollte, dass ich blieb, nein, er wollte auch, dass ich trotz allem eine positive Einstellung zur Gemeinde behielt, ganz gleich wie unangenehm die Situation für mich war.

Gott wollte, dass ich sie „ertrug“ und „abwartete“, um an dem Ort, an den er mich gestellt hatte, zu wachsen! Geduld ist wie ein Muskel. Je mehr man Geduld einsetzt, umso stärker wird sie. Wenn du an Gott festhältst und seine Hilfe annimmst, es zulässt, dass er dich in schweren Zeiten stärkt, dann wird auch deine Fähigkeit, geduldig zu sein, wachsen. Am Ende wirst du feststellen, dass die Dinge, die du früher kaum ertragen konntest, gar nicht mehr so schwierig sind.

Prüfungen sind Hilfestellungen

Schwierige und leidvolle Zeiten kommen nicht von Gott, aber er wird sie nutzen, damit unser Glaube wächst und stabiler wird. Manchmal lässt er unangenehme Situationen in unserem Leben zu, weil er weiß, dass so das Beste in uns zum Vorschein kommen wird.

In schwierigen Situationen können wir Dinge in unserem Leben erkennen, die uns sonst gar nicht aufgefallen wären. Sie zwingen uns, uns selbst zu verändern und die Ursachen unserer Probleme anzugehen.

Jahrelang machte ich andere Menschen für meine Probleme verantwortlich. Dave war schuld daran, weil er ständig Golf spielte. Meine Kinder waren schuld, weil sie mir nicht genug im Haushalt halfen. Oder mein Vater war schuld, weil er mich missbraucht hatte. Es war nicht ungewöhnlich, dass die Atmosphäre in unserem Haus angespannt war und ständig Ärger in der Luft lag. Ich drücke es gern so aus: Ich kam mit jedem gut aus, solange er nicht bei mir zu Hause war.

Zum Glück hat der Herr mir in meinen Schwierigkeiten klarmachen können, dass der Grund für vieles, was in meinem Leben schieflief, in mir selbst zu finden war. Ich konnte dieses Problem allerdings erst angehen, als ich es selbst erkannte!

Gott hat für jeden von uns einen großartigen Plan. Er will uns überreich segnen. Doch er kann uns nur in dem Maß segnen, wie unsere geistliche Reife es zulässt.

Hier ist ein Beispiel: Jahrelang betete ich dafür, dass mein Dienst wachsen möge. Wenn Gott mir alles gegeben hätte, was ich haben wollte, ohne dass ich die innere Reife dazu besaß, hätte es mir nur geschadet. Vielleicht klingt es komisch, wenn ich sage: Ich bin wirklich sehr dankbar für die schweren Zeiten, denn sie halfen mir, dahin zu kommen, wo ich heute bin.

Solltest du das Gefühl haben, dass sich die Dinge nicht so entwickeln, wie du es dir wünschst, dann vertraue Gott. Er weiß um den richtigen Zeitpunkt. Er kennt deine Grenzen und hat nur das Beste für dich im Sinn.

Gott vertrauen in schweren Zeiten

Gott in Zeiten der Not zu vertrauen, ist das Beste, was wir tun können. Auch wenn die Dinge nicht so laufen, wie wir uns das wünschen, brauchen wir uns nicht zu ärgern. Wir können darauf vertrauen, dass Gott am Ende alles zum Guten führen wird (siehe Römer 8,28).

Steckst du gerade in einer schwierigen Situation? Hast du das Gefühl, dass alles über dir zusammenbricht? Wenn dem so ist, dann denk doch einmal über Jesaja 41,10 (GN) nach:

Fürchte dich nicht, ich stehe dir bei! Hab keine Angst, ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ich helfe dir, ich schütze dich mit meiner siegreichen Hand!

Die Bibel: Jesaja 41,10

Wie wohltuend ist die Gewissheit, dass Jesus mit dir durch die schweren Zeiten geht und du am Ende stärker sein wirst als je zuvor.

Glücklich zu preisen ist der, der standhaft bleibt, wenn sein Glaube auf die Probe gestellt wird. Denn nachdem er sich bewährt hat, wird er als Siegeskranz das ewige Leben erhalten.

Die Bibel: Jakobus 1,12

Gott hat uns kein sorgenfreies Leben versprochen. Aber eines hat er uns zugesagt: Er wird uns niemals vergessen noch im Stich lassen (siehe Hebräer 13,5). Was für ein Trost in schweren Zeiten! Gott liebt uns von ganzem Herzen. Er wacht über uns und er arbeitet hinter den Kulissen bereits daran, uns zu helfen (siehe Römer 8,38-39; Psalm 33,18).

Vergiss nicht: Die Schwierigkeiten, die du gerade erlebst, werden nicht für immer andauern. Wenn ich durch schwere Zeiten gehe, erinnere ich mich selbst daran, dass sie irgendwann vorbei sein werden. Und bis das geschieht, können wir Gott vertrauen. Er schenkt uns Freude in allem Leid.

Immerhin ist er es, der dich bedingungslos liebt. Und er ist derjenige, der aus schwierigen Zeiten etwas Gutes machen kann.

Wozu sind schwere Zeiten gut?

    1. Sie lassen unseren Glauben wachsen In schweren Zeiten bekommen wir die Gelegenheit, Gott zu vertrauen, unseren Glauben zu aktivieren und standfest den Stürmen des Lebens zu trotzen.

    2. Sie machen uns demütig Wir brauchen Demut, um geistlich zu wachsen und Gottes Gnade annehmen zu können. Der Herr möchte, dass wir lernen, in guten und in schlechten Zeiten zufrieden zu sein. 1. Petrus 5,6-7; Philipper 4,12; Sprüche 18,12

    3. Sie machen uns vollkommen von Gott abhängig Sobald uns Dinge über den Kopf wachsen, merken wir, wie abhängig wir von Gott sind. Wir wissen, dass wir nicht alle unsere Probleme selbst lösen können. 2. Korinther 1,8-9

    4. Sie sind eine Charakterschule Genau so wie Diamanten unter großem Druck geschliffen werden, nutzt Gott schwierige Zeiten, um das Beste in uns zum Vorschein zu bringen.

    5. Sie geben Gott die Ehre  Wenn Gott uns durch schwere Zeiten hindurchbringt und uns auf diese Weise stabiler macht, stärkt das nicht nur unsere Zuversicht, sondern lässt auch die Menschen in unserem Umfeld erkennen, wie treu Gott ist.

    6. Sie lassen uns geduldiger werden  Wir alle möchten unsere Wünsche umgehend und sofort erfüllt bekommen. Doch in schweren Zeiten lernen wir auf Gott zu warten und seinem Zeitplan zu vertrauen.
Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2017

Weitere Texte

Finde die innere Erfüllung, nach der du dich sehnst. Lass Gott in dein Leben und lerne ihn kennen.
Die Beziehung zu dir selbst ist eine der wichtigsten in deinem Leben. Lerne dich anzunehmen, wie Gott dich geschaffen hat.
Mutet dir das Leben ganz schön viel zu? Handle entschlossen und ändere es, denn es ist alles möglich. Du hast

Entdecke Gottes unsichtbares Handeln

Warum du glaubensvoll Großes erwarten darfst

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Fällt es dir schwer, darauf zu vertrauen, dass Gott an deinem Problem arbeitet, weil du nicht alles sehen kannst, was er tut? Ich weiß, dass Glauben leicht ist, bis der Teufel dich mit Zweifeln und Unglauben angreift. Doch ganz gleich, wie hoffnungslos deine Situation aussieht oder sich für dich anfühlt: Gott will dir sagen, dass du glaubensvoll Großes von ihm erwarten darfst.

Frau vor Häuserblock schaut in den Himmel. Joyce Meyer
Du darfst vertrauensvoll in die Zukunft blicken

Paulus schrieb in Epheser 1,18-19:

Ich bete, dass eure Herzen hell erleuchtet werden, damit ihr die wunderbare Zukunft, zu der er euch berufen hat, begreift und erkennt, welch reiches und herrliches Erbe er den Gläubigen geschenkt hat. Ich bete, dass ihr erkennen könnt, wie übermächtig groß seine Kraft ist, mit der er in uns, die wir an ihn glauben, wirkt.

Die Bibel: Epheser 1,18-19

Unser Glaube öffnet Gott die Tür für sein Wirken. Wenn wir uns entmutigt fühlen, müssen wir uns deshalb damit ermutigen, dass Gott hinter den Kulissen gute Dinge tut. Ganz gleich, wie ich mich fühle, sage ich:

Gott ist gut und er wird diese Sache zu meinem Besten führen.

Joyce Meyer

Ich glaube, dass Beständigkeit für uns als Christen zu unseren größten Zielen gehören sollte – beständig unser Denken mit Gottes Wort zu füllen, eine positive Haltung zu bewahren, fortwährend zu beten … gehorsam, friedvoll und voller Freude zu sein. Jesus sagt: „Hier auf der Erde werdet ihr viel Schweres erleben“ (Johannes 16,33). Doch wir dürfen uns trotzdem freuen, denn wir wissen, wie die Geschichte endet. Jesus sagt nämlich weiter: „Aber habt Mut, denn ich habe die Welt überwunden.“

Ein Blick ins Unsichtbare

Im Neuen Testament ist immer wieder vom „Himmelreich“ die Rede. Als Jesus mit seinem öffentlichen Wirken begann, sagte er:

Hört auf zu sündigen und kehrt um zu Gott, denn das Himmelreich ist nahe.

Die Bibel: Matthäus 4,17

Wie die meisten anderen gingen auch die Jünger Jesu davon aus, dass er ein irdisches Königreich aufrichten würde, mit Palast und Thron. Doch Jesus regiert in einem unsichtbaren Königreich in der geistlichen Welt.

Wusstest du, dass jetzt, in diesem Moment, Engel bei uns sind? Viele von uns denken darüber nicht nach, weil wir sie nicht mit unseren natürlichen Augen sehen können. Doch nur, weil wir sie nicht sehen können, heißt das nicht, dass sie nicht da sind. Gott ist ein mächtiger Gott und er herrscht über ein mächtiges Königreich.

In Psalm 91,11 lesen wir:

Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu beschützen, wo immer du gehst.

Die Bibel: Psalm 91,11

Je mehr uns bewusst wird, dass Gott immer bei uns ist und seine Engel beauftragt hat, uns zu verteidigen und zu beschützen, umso sicherer sollten wir uns fühlen. Umso mehr befähigt sollten wir uns auch fühlen, das zu tun, wozu er uns berufen hat, und umso weniger schnell sollten wir aufgeben, wenn es schwierig wird. Doch an eines müssen wir uns immer erinnern: Ganz gleich, wie Gottes Unterstützung ausfällt – wenn wir nicht glauben, dass wie sie haben, ist es für uns, als hätten wir sie nicht.

Glaube ist der Schlüssel zum Sieg

In 1. Johannes 5,4 heißt es:

Denn die Kinder Gottes besiegen diese Welt; sie siegen durch den Glauben an Christus.

Die Bibel: 1. Johannes 5,4

Und Hebräer 11,1 erklärt uns, wie Glaube „funktioniert“:             

Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert.

Die Bibel: Hebräer 11,1

Glaube ist etwas Echtes; er hat Substanz. Mit anderen Worten, Glaube ist eine feste Bindung. Er weigert sich, sich von unseren sich ständig ändernden Emotionen oder unseren aktuellen Umständen ins Schwanken bringen zu lassen.

Wenn du beispielsweise morgens mit Rückenschmerzen aufwachst, deine Arbeit nicht ausstehen kannst und dein Haus ein einziges Chaos ist, sagt der Glaube: „Ja! Ich bin bereit, mich diesem Tag zu stellen, denn durch Jesus, der mir die Kraft gibt, die ich brauche, ist mir alles möglich“ (siehe Philipper 4,13).

Wenn du Probleme in deiner Ehe hast oder deine Kinder von Gott abgedriftet sind oder ein lebenslanger Traum sich noch immer nicht erfüllt hat, sagt der Glaube. „Gott ist an der Arbeit und es wird gut ausgehen.“ Es wird nicht immer leicht sein, aber Gott ist immer bei dir, um dir zu helfen. Und durch den Glauben kannst du auch weiterglauben, noch bevor du die Ergebnisse all dessen siehst, was Gott schon die ganze Zeit tut.

In Römer 8,37 lesen wir:

Aber trotz all dem tragen wir einen überwältigenden Sieg davon durch Christus, der uns geliebt hat.

Die Bibel: Römer 8,37

Einen „überwältigenden Sieg“ davonzutragen bedeutet zu wissen, dass Gott eine Antwort auf dein Problem hat, noch bevor du sie erfährst. Wenn du in irgendeine Art von Widrigkeiten gerätst, denk immer daran: Auch das geht vorbei! Vertraue darauf, dass du in solchen Zeiten etwas lernst, das dir in Zukunft helfen wird. Und lebe bewusst in deinem Glauben, weil du weißt, dass bei Gott alles möglich ist (siehe Matthäus 19,26).

Markus 11,24 sagt uns:

... Ihr könnt beten, worum ihr wollt – wenn ihr glaubt, werdet ihr es erhalten.

Die Bibel: Markus 11,24

Ganz gleich, was du gerade erlebst: Ich möchte dich ermutigen, in der positiven Erwartung zu leben, dass etwas Gutes geschehen wird. Behalte dir eine „Ich kann“-Einstellung. Gib deinem Glauben einen Ruck und glaube, dass Gott noch Größeres tun kann!

Wenn du zu Hause bist und Essen kochst oder das Geschirr spülst, dann stell dir bildlich Gottes Reich vor und die Engel, die dich umgeben. Und vergiss nicht: Was immer du siehst oder nicht siehst – Gott wirkt in deinem Leben. 

Dein nächster Schritt

Mach dir immer wieder bewusst, dass Gott bei dir ist und seine Engel dich begleiten. Bitte Gott, dir deine Augen zu öffnen für die geistlichen Realitäten und erwarte täglich Großes von ihm.

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2020

Weitere Texte

Wir dürfen jeden Tag aufs Neue darauf vertrauen, dass Gott unseren Nöten begegnet. Denn wahres Glück ist unabhängig nicht von
Du glaubst es ist zu spät für einen Neuanfang? Lerne aus deiner Vergangenheit, aber ergreife auch die Chance auf einen
Stelle Gott an den ersten Platz in dein Leben. Er möchte, dass du dein Leben genießt.

Dein Anti-Stress-Programm

Verschwende deine Zeit nicht mit Aufregen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Stress ist die neue Volkskrankheit. Jeder von uns erlebt ein gewisses Maß an Stress. Allerdings hat Gott nie gewollt, dass wir ständig gestresst sind.

Mädchen kuschelt mit Mama. Joyce Meyer
Manchmal sind es die kleinen Dinge, die unseren Alltag leichter machen.

In Sprüche 12,25 (Neues Leben) lesen wir: Sorgen drücken einen Menschen nieder; ein gutes Wort aber muntert einen Menschen auf. Sorgen und Stress beeinflussen jeden Bereich unseres Lebens. Sie beeinflussen uns geistig, emotional und sogar körperlich. Doch Gott hat uns in seinem Wort ein Gegenmittel gegeben. Sprüche 3,5 (Neues Leben) gehört zu meinen Lieblingsversen. Hier lesen wir: 

Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand.

Die Bibel: Sprüche 3,5

Vertrauen ist das beste Mittel gegen Stress

Es liegt an uns, ob wir uns auf unseren Verstand ver­lassen, indem wir ständig um unsere Probleme kreisen und allem selbst auf den Grund gehen wollen, oder ob wir Gott vertrauen und sagen: „Gott, ich bin mir nicht sicher, was ich in dieser Situation tun soll. Ich weiß allerdings, dass ich die Dinge nicht selbst unter die Füße bekommen kann. Wenn ich etwas Bestimmtes tun soll, dann zeige es mir bitte. Und in der Zwischenzeit werde ich dir einfach vertrauen und mein Leben genießen, während du an meinen Problemen arbeitest.“

Gott wird sich immer um dich kümmern

Sorgen sind das Gegenteil von Glauben und Vertrauen. Sie rauben uns unseren Frieden und die innere Freude und machen uns sogar krank. Wenn wir uns Sorgen machen, quälen wir uns selbst – wir erledigen damit quasi den Job des Feindes! Sorgen entstehen, wenn wir Gott nicht vertrauen, dass er sich um all die verschiedenen Belange unseres Lebens kümmert. Zu oft ver­lassen wir uns auf unsere eigenen Fähigkeiten in der Hoffnung, unsere Probleme lösen zu können. Doch irgendwann werden wir feststellen, dass uns die Aufgabe, uns um uns selbst zu kümmern, über den Kopf wächst.

Gib deine Sorgen bei Gott ab 

Ich war früher unschlagbar im Mir-Sorgen-Machen – ja, das hatte ich förmlich perfektioniert. Als meine Kinder klein waren, saß ich einfach oft stundenlang am Küchentisch und starrte besorgt auf all unsere Rechnungen und fragte mich, wie wir sie bezahlen sollten. Mein Mann Dave hingegen saß mit den Kindern auf dem Teppich in unserem Wohnzimmer und ließ sich von ihnen Lockenwickler eindrehen. Das regte mich auf: „Dave, wie kannst du gerade jetzt so einen Quatsch mit den Kindern machen?“ Und er antwortete mir: „Joyce, wir haben doch dafür gebetet und wir tun unser Möglichstes, was diese Situation betrifft. Warum sollte ich jetzt auch noch unglücklich sein wie du?“ Das brachte mich richtig auf die Palme! Dabei hatte Dave recht. Ich verschwendete meine Zeit damit, mich aufzuregen, anstatt Gott zu vertrauen und Zeit mit meinen Kindern zu verbringen.

In Johannes 14,27 (Neues Leben) sagt Jesus:

Ich lasse euch ein Geschenk zurück – meinen Frieden. Und der Friede, den ich schenke, ist nicht wie der Friede, den die Welt gibt. Deshalb sorgt euch nicht und habt keine Angst.

Die Bibel: Johannes 14,27

Oh, ich liebe diesen Vers. Gott selbst sagt hier: „Ich gebe euch meinen Frieden, doch ob ihr ihn annehmt, ist eure Entscheidung.“ Wir müssen nicht immer genau wissen, was Gott vorhat oder wanner handeln wird. Es reicht zu wissen, dass er sowohl einen Plan als auch alles im Griff hat. Wir können uns entspannt zurück­lehnen im Vertrauen darauf, dass Gott zur rechten Zeit seinen Plan ausführen wird.

Es ist doch so: Gott kannte dein Problem, bevor es auftrat, und er hat bereits eine Lösung dafür. In der Zwischenzeit kannst du dich entscheiden, dein Leben einfach zu genießen, während du wartest. Gott wird dir helfen, mehr zu vertrauen und weniger gestresst zu sein.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2018

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Drei Bilder einer Frau mit verschiedenen Gesichtsausdrücken. Joyce Meyer
Kann ich Gott persönlich begegnen?

Gott hören … aber wie?

Gott möchte mit dir sprechen. Denn er hat die Antworten auf alle deine Fragen. Lerne seine Stimme zu hören, um dein Leben vollkommen zu verändern.

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