Unser Vater ...

Mit Jesus beten lernen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Es ist ein großes Privileg, beten zu können. Viele Menschen tun sich jedoch schwer damit, weil sie nicht genau wissen, ob Gott ihre Gebete wirklich hört. Sie fragen sich, ob sie „richtig“ beten oder befürchten, dass sich am Ende doch nichts ändert.

Ein Vater trägt sein Kind auf seiner Schulter

Beten ist keine komplizierte Pflichtübung, sondern so leicht, wie auf Papas Schultern zu sitzen.

Manche halten das Gebet für eine religiöse Pflichtübung oder sie beten erst, wenn sonst nichts mehr hilft. Hast du schon mal jemanden sagen hören: „Ach, ich habe bereits alles versucht. Jetzt hilft nur noch Beten.“ Wenn wir ehrlich mit uns selbst sind, müssen die meisten von uns zugeben, dass wir auch schon so auf Schwierigkeiten reagiert haben.

Gott möchte, dass wir ganz tief in unserem Inneren darauf vertrauen,
 dass er uns hört, wenn wir beten. Ja,
 das Gebet sollte bei Prüfungen und Schwierigkeiten unsere erste Wahl sein. Wir müssen glauben, dass Gott anfängt, in unserem Leben zu wirken, sobald wir beten. Zum richtigen Zeitpunkt werden wir sehen, wie er unsere Gebete auf seine Weise beantwortet (siehe Jakobus 5,16).

Beten lernen

Die Frage ist: Wie beten wir richtig? Wie können wir zuversichtlich darauf vertrauen, dass Gott uns hört und für die, die ihn lieben und nach seinem Willen zu ihm gehören, alles zum Guten führt? (siehe Römer 8,28) Als die Jünger Jesus diese Frage stellten, lehrte er sie das Gebet, das wir als das Vaterunser kennen.

In Matthäus 6,9-13 (Luther) lesen wir:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Die Bibel: Matthäus 6,9-13

In diesen Versen weist Jesus auf verschiedene Aspekte des Gebets hin. Sie helfen uns dabei, Gott zu suchen, um das, was er für uns bereithält, auch empfangen zu können. Nur so sind wir in der Lage, seinen Plan und seine Bestimmung für unser Leben zu erfüllen.

Gott als Vater

Schauen wir uns heute nur mal den ersten Gedanken an. Jesus beginnt mit den Worten: „Unser Vater im Himmel!“ Gott ist unser Vater. Das ist für jeden Christen eine gute Nachricht. Doch besonders tröstlich ist es für diejenigen, die keinen Vater oder keinen guten Vater hatten. Mein Vater war ein Mann voller Wut und Unsicherheit, der mich missbrauchte. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, einen liebenden, irdischen Vater zu haben. Doch es ist wunderbar, dass Gott für uns all das sein möchte, was wir in unseren Familien schmerzlich vermisst haben. In Psalm 27,10 (GN) steht:

Wenn auch Vater und Mutter mich verstoßen, du, Herr, nimmst mich auf.

Die Bibel: Psalm 27,10

Denk einmal darüber nach: Gott nimmt dich als sein eigenes Kind auf! Aus dem Grund kannst du einen liebenden Vater haben – ganz gleich aus was für einer Familie du stammst. 1. Korinther 8,6 (NGÜ) gehört zu meinen Lieblingsstellen, wenn es um Gott als Vater geht:

Aber für uns steht fest: Es gibt nur einen Gott – den Vater, von dem alles kommt und für den wir geschaffen sind. Und es gibt nur einen Herrn – Jesus Christus, durch den alles geschaffen wurde und durch den auch wir das Leben haben.

Die Bibel: 1. Korinther 8,6

Gott unser Vater ist der Ursprung aller Dinge – alles, was wir brauchen, finden wir in ihm. Alles existiert durch ihn und er hat jedem lebendigen Wesen das Leben geschenkt. In Römer 11,36 (NGÜ) lesen wir: Gott ist es, von dem alles kommt, durch den alles besteht und in dem alles sein Ziel hat. Ihm gebührt die Ehre für immer und ewig. Amen. 

Wenn du wirklich begreifst, wer Gott ist – dass er für dich und nicht gegen dich ist, dass er dich liebt und dass in ihm alles zu finden ist, was du brauchst – dann wird dein Leben richtig aufregend!

Königskind

Solltest du Probleme mit dir selbst haben, weil du vielleicht ein ungewolltes Kind warst oder von deinen Eltern nicht geliebt wurdest, dann möchte ich dich eins wissen lassen: Gott hat dich gewollt! Er hat dich geschaffen und er liebt dich. Er hat einen guten Plan für dein Leben. Er möchte dein Vater sein und dir zur Seite stehen. Er ist der beste aller Väter!

Wenn du also betest „unser Vater im Himmel“, dann halte inne und denk darüber nach, was es bedeutet, dass Gott dein Vater ist. Sein Thron ist im Himmel. Aber durch Jesus Christus sitzt er auch auf dem Thron deines Herzens. Dein Erlöser ist bei dir, heilt deine verletzte Seele und schenkt dir ein lebenswertes Leben. Du bist ein Königskind!


Aus: Joyce Meyer Magazin März 2017

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