Wenn Streit zum Problem wird

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Gott möchte, dass wir miteinander in Frieden und Harmonie leben. Deshalb gibt er uns in der Bibel auch genaue Anweisungen, wie wir miteinander im Alltag umgehen sollen.

 

Fotos von den Profilen dreier Menschen mit unterschiedlichen Gefühlsausdrücken

Wir müssen uns jeden Tag neu bewusst für Frieden entscheiden.

In Petrus 3,11 steht: Er wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist; er sei auf Frieden [Harmonie] aus [lasse sich nicht von Angst, beunruhigenden Zornesausbrüchen und Gewissenskonflikten stören] und setze sich mit ganzer Kraft dafür ein.

Hier steht, dass wir uns nicht nur Frieden in unseren Beziehungen wünschen, sondern uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen sollen. Nicht dass wir keine Meinungsverschiedenheiten mehr haben dürfen. Wir sind alle einzigartig und wir haben alle unsere Ecken und Kanten.

Es liegt in der Natur des Menschen, Meinungsverschiedenheiten zu haben. Doch wir sollen trotzdem respektvoll miteinander umgehen und Streit vermeiden.

Joyce Meyer

Der Duden definiert Streit so: „Heftiges Sichauseinandersetzen, Zanken in hitzigen Wortwechseln, oft auch in Handgreiflichkeiten“. Streit gehört mit zu den größten Gefahren, der die Gemeinde Jesu  ausgesetzt ist. In der Bibel werden Streitereien als „die kleinen Füchse“ beschrieben, die sich in den Weinberg schleichen und die Reben verwüsten (siehe Hohelied 2,15). Streitsüchtige Menschen haben vielleicht sogar ein Lächeln auf den Lippen, doch insgeheim sind sie voller Ärger und Missgunst. Und wenn man ihnen nicht Einhalt gebietet, verpesten sie die Beziehungen um sie herum und darüber hinaus.

Gott sieht uns! 

Wir alle müssen uns mit Ärger auseinandersetzen und lernen, damit umzugehen. Das ist nicht immer leicht. Doch wir dürfen nicht zulassen, dass negative und vergiftete Emotionen Wurzeln in unseren Herzen schlagen, denn das ist gefährlich. Selbst wenn wir sie verstecken, beeinflussen sie doch unseren Umgang mit anderen. Und Gott sieht, wie wir uns Menschen gegenüber verhalten und wie wir sie behandeln. Es ist nicht in Ordnung, dass wir zu Hause miteinander streiten, nach außen hin aber so tun, als wäre alles gut.

Ein demütiges Herz

Es ist wichtig, dass wir in unseren Gedanken und in unserem Geist bescheiden bleiben. Denn da, wo Zank und Streit herrschen, wohnt auch der Stolz. Wenn Menschen Konflikte austragen, muss einer von ihnen bereit sein, auch mal klein beizugeben und sich zu entschuldigen.

Strebt nach Einheit 

Streit unter Gottes Volk ist nichts Neues. Schon in der Urgemeinde gab es ihn. Paulus hatte die Nase so voll davon, dass er in Philipper 2,2 schrieb: So erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid.

Da wo Einheit herrscht, findet man auch Gottes Segen. Wenn zwei Menschen in einer Sache eins werden, liegt eine große Kraft in ihrer Übereinkunft. Doch sie verliert an Einfluss, wenn wir anderen gegenüber verbittert sind. Gott kann unsere Gebete nicht erhören, solange wir uns weigern, den Menschen, die uns verletzt haben, zu vergeben. Seine Liebe kann in uns nicht wirksam werden, wenn wir unseren Ärger festhalten. Entscheiden wir uns allerdings so zu handeln, wie Gott es von uns erwartet und trennen uns von negativen Gefühlen wie Wut und Zorn, dann werden wir wirklich frei.

Die Wut abschüttlen

Wirst du schnell zornig und hast mit Wutanfällen zu kämpfen? Dann gib Gott in deinem Leben ganz bewusst Freiraum zu wirken. Gott möchte dir durch Jesus Frieden, Freude und Leben im Überfluss schenken. Vertraue ihm. Er wird dein Herz heilen und wiederherstellen.

Räume der Vergebungsbereitschaft höchste Priorität ein und lebe in Frieden mit anderen. Du wirst erstaunt sein, wie sich dann alles andere in deinem Leben zum Guten wendet.


Aus: Joyce Meyer Magazin März 2015

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