Ein Tag, der alles verändert
Wie wir Geflüchteten, wie Farida, Nothilfe schenken
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Stell dir vor, eines Tages wachst du auf, kochst Kaffee, schickst deine Kinder in die Schule, und dann gehen du und dein Ehepartner zur Arbeit. Später kommst du wieder nach Hause, in ein Haus mit Heizung, sauberem fließendem Wasser und einem Kühlschrank mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln. Für dich ein ganz normaler Tag.
Stell dir vor, eines Tages wachst du auf, kochst Kaffee, schickst deine Kinder in die Schule, und dann gehen du und dein Ehepartner zur Arbeit. Später kommst du wieder nach Hause, in ein Haus mit Heizung, sauberem fließendem Wasser und einem Kühlschrank mit den unterschiedlichsten Lebensmitteln. Für dich ein ganz normaler Tag.
Und nun stell dir vor, am nächsten Tag wachst du auf und in den Nachrichten wird von einer feindlichen Invasion berichtet, die für immer dein Leben verändern wird. Jetzt musst du binnen weniger Stunden packen – nur das, was in einen Koffer passt – und fliehen. Du lässt Verwandte und Freunde zurück. Von diesem Tag an wird dein Leben nie wieder so sein wie zuvor.
Genau das geschieht täglich überall auf der Welt. Menschen aus der Ukraine, Afghanistan, Nigeria, dem Irak oder auch die Rohingya und noch viele andere haben all dies in jüngster Vergangenheit erlebt. Ich habe viel zu viele Menschen kennengelernt, die schon ihr Leben lang in Lagern für Flüchtlinge oder Vertriebene leben. Es bricht einem das Herz!
Über die Jahre haben meine Frau Shelly und ich die Geschichten von unfassbar vielen Menschen gehört, doch eine davon ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Farida aus Syrien wurde mit 16 Jahren gezwungen, zu heiraten, und anschließend entsetzlich misshandelt. Als der Krieg ausbrach, mussten sie und ihre beiden kleinen Kinder in den benachbarten Libanon fliehen. Farida erzählte uns die tragische Geschichte, wie einer ihrer Verwandten bei dem Versuch, übers Mittelmeer nach Griechenland zu gelangen, ertrank.
Als wir Farida kennenlernten, lebte sie in einem Flüchtlingslager, das wir zusammen mit der Organisation Heart for Lebanon unterstützen. Neben der physischen Hilfe, die sie brauchte, fing Farida an, das Buch Das Schlachtfeld der Gedanken von Joyce auf Arabisch zu lesen. Sie brauchte viel beständige Liebe und Fürsorge, doch heute geht es ihr sehr gut. Sie hat wieder geheiratet und lebt nun in Europa. Denjenigen von euch, die uns unterstützen – sei es durch Gebete oder Spenden – möchte ich ein riesiges Dankeschön sagen. Ohne euch können wir Menschen wie Farida nicht helfen.
So groß die Not in der Welt auch ist, so klein unsere Möglichkeiten auch sind … Gott ist größer! Wenn wir unseren Teil dazu beitragen, Menschen in Not zu helfen, wird Gott seinen Teil dazutun. DEINE Hilfe öffnet Gott die Tür für SEIN Wirken.
David L. Meyer – Leiter von Hand of Hope