Gott schenkt uns Träume, Visionen und Hoffnung für unser Leben, aber er sagt uns gewöhnlich nicht, wann sich diese genau verwirklichen werden. Das behält er sich in seiner Weisheit vor. Warum verrät Gott uns den Zeitpunkt unseres Durchbruchs vorher nicht?
Warten ist definitiv eine Glaubensprüfung, die Geduld in uns entwickelt. Mose wartete vierzig Jahre (vgl. Apostelgeschichte 7,30), Josef wartete dreizehn Jahre (vgl. 1. Mose 37,2; 41,46) und Abraham wartete fünfundzwanzig Jahre (vgl. 1. Mose 12,1-4; 21,5).
Ich habe viele lange Jahre darauf gewartet, dass meine Träume wahr werden. Während dieser Zeit fragte ich Tausende Male: „Wann, Gott, wann?“, und bekam nie eine Antwort, außer dass meine Zeit in seinen Händen liegt (vgl. Psalm 31,16). Ich lernte schließlich, darauf zu vertrauen, dass Gottes Timing perfekt sein würde. Doch bis ich das lernte, war ich frustriert und ängstlich.
Gott muss viele Dinge tun, um uns auf die guten Dinge vorzubereiten, die er bereits für uns bereithält. Deshalb sollten wir seinem Zeitplan und seiner Vorgehensweise vertrauen.
Wartest du gerade auf etwas? Frustriert das Warten dich? Dann möchte ich dich nachdrücklich ermuntern, deine Lebensreise trotzdem zu genießen, denn Gott lässt sich nicht drängen. Jeder Tag, der vergeht, bringt dich der Verwirklichung deiner Träume einen Tag näher. Also genieße das Warten und denk daran, dass wir Gottes Zusagen durch Glauben und Geduld erlangen (vgl. Hebräer 6,12).
Gebet: Vater, hilf mir, geduldig zu sein, während ich auf dich warte. Danke. Im Namen von Jesus. Amen