In diesem Psalm fühlt sich David offensichtlich niedergeschlagen, vielleicht sogar am Rande der Verzweiflung. Entmutigung und Niedergeschlagenheit können unsere Hoffnung aushöhlen. Natürlich setzt der Teufel alles daran, uns genau in diesen Zustand zu versetzen. Denn ohne Hoffnung neigen wir dazu, aufzugeben. Und genau das will unser Seelenfeind.
Wenn dich die Entmutigung überwältigen will, folge zuerst Davids Beispiel: Schreie zu Gott, erinnere dich daran, dass er immer bereit ist, dir mit seiner Gnade zu begegnen. Wenn wir in unserer Not zu ihm rufen, hört er uns, und sein Herz neigt sich uns in Barmherzigkeit zu (vgl. Psalm 116,4-6).
Als Nächstes nimm dein Denken unter die Lupe. Denk daran, dass deine Gedanken eine enorme Kraft haben und du letztendlich das wirst, was du denkst. Entmutigende Gedanken ziehen Entmutigung nach sich. Nährst du deine Gedanken hingegen mit Gottes Wort, wirst du ermutigt und gestärkt.
Lass dich nicht von negativen Gedanken beherrschen. Denke stattdessen: Vielleicht geht es momentan langsam voran, aber ich bin dankbar für jeden kleinen Fortschritt. Ich bin froh, auf dem richtigen Weg zu sein, auch wenn gestern ein harter Tag war und ich nicht so gedacht habe, wie ich sollte. Herr, vergib mir und hilf mir, dranzubleiben.
Ich hoffe, du spürst den Unterschied einer solch positiven, lebensbejahenden Denkweise und entscheidest dich heute dafür, auf diese Weise zu denken.
Gebet: Herr, ich entscheide mich zu glauben, dass dieser Tag großartig wird. Hilf mir, Gedanken zu pflegen, die mir Mut machen. Amen