In den letzten Wochen* habe ich einiges getan, das ich bereue. Ich habe in einer bestimmten Situation extrem ungeduldig reagiert und mein Verhalten war kein gutes Vorbild für meine Kinder. Außerdem habe ich eine Entscheidung getroffen und angefangen, andere Personen in meine Pläne einzubeziehen, nur um festzustellen, dass ich gar keinen Frieden darüber hatte. Mir wurde auch bewusst, dass ich nicht einmal darüber gebetet, sondern eigenmächtig gehandelt hatte. Unbegreiflich! In beiden Situationen hätte ich es besser wissen sollen.
Tust du auch manchmal Dinge und denkst dann: Ich kann gar nicht glauben, dass ich das getan habe? Unsere Fehler zu erkennen, ist der erste Schritt zur Umkehr. Wie gut, dass wir mit all unserem Versagen und unseren Schwächen zu Jesus kommen und sicher sein dürfen, dass er uns nie zurückweist. Mir tut mein törichtes Verhalten leid, doch ich bin so froh, dass ich nicht mehrere Tage damit vergeuden muss, mich schuldig zu fühlen.
Geh heute mit all deinen Sünden und deinem Versagen zu Jesus. Sprich offen und ehrlich mit ihm darüber, nimm seine Vergebung an und freue dich, dass du nicht verurteilt wirst. Ich bin mir sicher, dass du dich verändern willst, so wie ich. Gott wird diese Veränderung auch tatsächlich in uns bewirken und wir werden ihm immer ähnlicher, wenn wir seinem Wort treu bleiben und unser Vertrauen auf ihn setzen.
Gebet: Vater, meine Sünden tun mir leid und ich bitte dich, mich in allen Bereichen stark zu machen, in denen ich schwach bin. Ich freue mich über geistliches Wachstum und vertraue darauf, dass du mich verändern und dir immer ähnlicher machen wirst. Amen
*Anmerkung der Redaktion: Da die Andachten aus bereits veröffentlichten Andachtsbüchern entnommen sind, können persönliche Beispiele von Joyce bereits einige Jahre alt sein. Es sind aber echte, von ihr erlebte Begebenheiten, anhand derer Gott ihr etwas klar gemacht hat und die daher eine gewisse Allgemeingültigkeit haben. Sie sollen uns ermutigen, Gott in unsere Alltagsdinge mit hineinzunehmen, so wie Joyce es tut.