Es liegt an uns, ob wir unsere Kämpfe selbst austragen oder darauf vertrauen, dass Gott für uns eintritt. Der Psalmist David bat darum, dass Gott seine Kämpfe führen möge. Vielleicht folgte er dem Beispiel von König Joschafat. Mitten in einer heftigen Schlacht rief er zu Gott um Hilfe und erhielt die Zusicherung, dass er nicht kämpfen müsse, sondern sich still verhalten und mit Gottes Rettung rechnen sollte (vgl. 2. Chronik 20,17).
Joschafats Strategie basierte auf Gebet, Lobpreis und Anbetung. Als er diese Haltung in seinem Herzen einnahm, brachte Gott seine Feinde dazu, sich gegenseitig zu bekämpfen (vgl. 2. Chronik 20,22-24). Wenn wir inmitten von Anfechtungen ruhig bleiben und uns der Anbetung Gottes widmen, kann das den Teufel verwirren und schwächen.
Indem du das Unerwartete tust – singen, loben, beten und dir deine Freude bewahren –, kannst du deine Gegner überraschen. Wenn dein Gegner ein anderer Mensch ist, versuche zu beten, zu vergeben und zu segnen. Das kann ebenfalls Verwirrung stiften und das Eis ihrer Herzen durch die Liebe Gottes schmelzen. Gott hat uns eine Strategie für den Sieg gegeben. Es liegt an uns, diese anzuwenden, anstatt auf menschliche Weisheit zu bauen.
Wir überwinden das Böse immer durch das Gute (vgl. Römer 12,21).
Gebet: Vater, danke, dass du mir eine Strategie für den Sieg gibst. Hilf mir, sie anzuwenden und nicht auf eigene Kraft zu setzen. Amen