In guten Zeiten fällt es uns leicht, Gott zu loben und zu danken – und das ist auch richtig so. Wenn wir jedoch Probleme haben, stellen wir manchmal die Frage, ob wir für vergangene Fehler bestraft werden. Da sollten wir verstehen, dass Gott uns nicht durch Schwierigkeiten bestraft oder diszipliniert. Herausforderungen begegnen uns aus vielfältigen Gründen. Gott nutzt sie oft, um uns zu lehren oder zu stärken.
Auch in Zeiten der Not sollen wir lernen und wachsen, doch sollten wir diese nicht als Strafe betrachten. Gott ist barmherzig und gut und wünscht sich das Beste für uns. Er sehnt sich danach, all unsere Bedürfnisse zu erfüllen: ein guter Job, ein angemessener Ort zum Wohnen, Mobilität, gute Freunde und ein gesundes geistliches Leben. Gott möchte, dass wir in jedem Lebensbereich seinen Segen erfahren: geistlich, geistig, seelisch, physisch, finanziell und sozial. Wenn es uns gut geht, freut sich Gott wahrhaftig.
Wenn du auf Herausforderungen oder Prüfungen stößt, erinnere dich daran, dass Gott dich liebt und alles zum Besten wirkt (vgl. Römer 8,28). Er bleibt dir auch in schwierigen Zeiten treu. Hab Geduld und vertraue darauf, dass er sich an deinem Wohlergehen erfreuen wird.
Gebet: Danke, Gott, dass du immer bei mir bist und mich auch in meinen Kämpfen liebst. Hilf mir, durch sie zu lernen und zu wachsen. Ich will darauf vertrauen, dass du mir mit Freuden zu Hilfe kommen wirst. Amen