Es gibt Zeiten, in denen ich es leid bin zu tun, was ich tue. Die gibt es bei uns allen. Ganz gleich, welche Position du ausfüllst: Es wird Tage geben, an denen dir nicht danach zumute ist. Vielleicht erlebst du sogar eine längere Phase, in der du dich lustlos fühlst und an fast nichts Interesse hast. Dafür mögen tiefer liegende Gründe verantwortlich sein, die es im Gebet herauszufinden gilt. Doch oft müssen wir uns einfach nur aufraffen und wieder in die Gänge kommen. Das sollten wir bewusst tun, statt darauf zu warten, dass ein Gefühl auftaucht und uns wieder in Schwung bringt.
Dankbarkeit hilft mir dabei. Wenn ich mich an all die Segnungen in meinem Leben erinnere, staune ich über Gottes Güte. Das macht mich dankbar und Dankbarkeit rüttelt mich wieder auf und lässt das Leben heller erscheinen.
Große Erwartungen zu haben, motiviert und stärkt mich ebenfalls. Wir müssen nicht abwarten, ob etwas Gutes in unserem Leben geschieht, sondern wir können aktiv damit rechnen. David sagte, wenn er nicht daran glauben würde, Gottes Güte zu erleben, würde ihn das negativ beeinflussen. Er schrieb in Psalm 27,13: Doch ich vertraue fest darauf, dass ich noch sehen werde, wie gut Gott ist, solange ich lebe.
Und als Drittes gibt es mir Kraft, wenn ich meine Gedanken von meinen Gefühlen weglenke und auf etwas richte, das ich tun kann, um für andere ein Segen zu sein. Das funktioniert bei mir jedes Mal. Es dauert nicht lange, bis ich wieder begeistert auf das Leben schaue und meinen Dienst für Gott fröhlich fortsetze.
Gebet: Vater, ich möchte das Leben voll auskosten. Ich will mit Leidenschaft und Eifer leben und jede Gelegenheit, die du mir schenkst, wertschätzen. Hilf mir, diesen Tag mit Begeisterung anzugehen und alles, was ich tue, für dich zu tun. Amen