Als Gott Abram berief, sein Zuhause und seine Familie zu verlassen, informierte er ihn nicht über sein endgültiges Ziel oder sagte ihm alles, was mit ihm und durch ihn in der Zukunft geschehen würde. Vielmehr forderte Gott ihn auf, bloß eines zu tun, nämlich einen einzigen Schritt zu wagen.
Wenn du so wie viele Menschen bist, möchtest du gerne, dass Gott dir mehr als einen Schritt auf einmal zeigt. Vielleicht möchtest du Schritt 2, 3 und 4 kennen, bevor du dich überhaupt auf den Weg machst. Am liebsten willst du den ganzen Weg vor dir sehen und wissen, wohin er führt und wann du dort ankommst.
Gott nannte Abram den zweiten Schritt nicht, bevor er seinen ersten Schritt im Glauben getan hatte. Gott verfährt auf die gleiche Weise mit dir und mir. Er entfaltet seinen Plan für unser Leben nach und nach. Und wir sehen das Nächste erst, wenn wir das Erste getan haben, worum er uns bittet. Mit jedem Schritt, den wir wagen, wächst unser Glaube und mit der Zeit stellen wir fest, dass wir Gottes Bestimmung für unser Leben erfüllen.
Gebet: Vater, danke, dass du mich Schritt für Schritt führst. Schenk mir den Glauben, den ich benötige, um dir Stück für Stück zu folgen, jeden einzelnen Tag. Im Namen von Jesus. Amen