Viele Christen kennen die Zehn Gebote und könnten wahrscheinlich einige davon aufzählen. Wir wissen, dass wir nicht begehren sollen. Aber haben wir mal darüber nachgedacht, wie wir das konkret auf unser persönliches Leben anwenden können? Begehren bedeutet einfach, das zu wollen, was jemand anderes besitzt. Das Gegenteil von Begehren ist, mit dem zufrieden zu sein, was Gott uns geschenkt hat.
Es ist sicher nicht falsch, zu bestimmten Menschen aufzuschauen. Wir können sie für ihren Glauben, ihren vorbildlichen Charakter, ihr Leben mit Gott, ihre Disziplin oder Arbeitsmoral, ihre Kreativität oder ihren Umgang mit Menschen bewundern. Wir können durch die Möglichkeiten, die Gott ihnen gibt, und die Art und Weise, wie sie ihre Gaben einsetzen, ermutigt werden. Gott stellt Menschen in unser Leben, die uns helfen, so zu leben, wie er es möchte. Allerdings sollten wir uns auf eine gesunde Art und Weise mit ihnen auseinandersetzen und uns von ihrem Leben inspirieren lassen, anstatt neidisch auf sie zu sein und genau das zu wollen, was sie haben.
Suche heute bei Gott das, was er für dich persönlich bereithält. Suche das Leben, das er dir persönlich ermöglichen möchte. Werde zu dem einzigartigen Menschen, den er im Sinn hat. Widerstehe der Versuchung, das zu begehren, was jemand anderes hat. Vertraue lieber darauf, dass Gott dir alles gibt, was du brauchst – genau dann, wenn du es benötigst.
Gebet: Vater, hilf mir heute, mit allem, was du mir geschenkt hast, zufrieden zu sein und nicht zu begehren, was andere Menschen haben. Im Namen von Jesus. Amen