Hoffnung zieht hoch

Entdecke die grenzenlose Kraft der Zuversicht

Ein Artikel von Joyce Meyer

In den letzten 38 Jahren bin ich in der Welt umhergereist, um Gottes Wort zu lehren. Ich habe dabei die unglaublichsten Menschen in den unterschiedlichsten Lebensumständen getroffen. Einigen ging es sehr gut und sie standen im Zenit ihres Lebens. Bei anderen hatte ich den Eindruck, dass sie gerade so über die Runden kamen. Und wiederum andere lebten in derart schwierigen Lebensumständen, dass sie sich vollkommen überfordert fühlten und ihnen alles über den Kopf wuchs.

Hoffnung beflügelt uns und lässt uns zuversichtlich glauben.

Jeder von uns hat irgendwann in seinem Leben mit Hoffnungslosigkeit zu kämpfen. Ganz gleich wer wir sind und wie sich unser Leben gerade gestaltet: Wir alle brauchenHoffnung. Warum? Weil Hoffnung in uns ein Feuer entzündet, das niemand löschen kann und uns zuversichtlich glauben lässt:

Gott ist nichts unmöglich. Wer hofft, weiß, dass Gott alles daransetzt und sich danach sehnt, uns seine Güte zu zeigen. Hoffnung bringt unsere turbulenten Gefühle und Gedanken zur Ruhe und schenkt uns die Gewissheit, dass für Gott kein Problem zu schwierig ist. Er kann uns aus jeder Lebenslage retten.

Heutzutage kann Hoffnungslosigkeit uns wirklich an den Rand der Verzweiflung bringen. Die Menschen verlieren ihre Hoffnung, wenn sie tief greifende Verluste erleben, immer wieder mit Versagen oder unmöglichen Lebenslagen zu kämpfen haben oder von Menschen, denen sie vertraut haben, verletzt werden.

Ich kann dieses Gefühl von Hoffnungslosigkeit sehr gut nachvollziehen. 23 Jahre lang habe ich mich mit Schmerzen, Missbrauch, Enttäuschung, Untreue und anderen schlimmen Dingen herumgeschlagen. Deshalb wagte ich es nicht mehr zu hoffen und sagte mir: „Wenn ich nichts Gutes erwarte, kann ich auch nicht enttäuscht werden.“

Doch als ich ganze Sache mit Gott machte und anfing in der Bibel zu lesen, entdeckte ich echte Hoffnung. Ich erfuhr, warum Hoffnung so wichtig ist und was für eine Macht sie hat.

Hoffnung: Die zuversichtliche Erwartung, dass Gutes geschehen wird

Wer hofft erwartet, dass etwas Gutes in seinem Leben geschehen wird, weil Gott über die Maßen gut ist.

Hoffnung ist kein vages, abwartendes Wischi-Waschi-Gefühl. Hoffnung ist vielmehr eine innere Einstellung, für die wir uns jeden Tag aufs Neue entscheiden müssen. Hoffnung und Glaube gehen Hand in Hand. Hoffnung befähigt uns, schwierige Umstände und lange Wartezeiten überstehen zu können. Gott nutzt diese Zeiten, um unseren Charakter zu formen und uns ausdauernd zu machen.

In Psalm 27,14 steht:

Hoffe auf den Herrn, sei stark, und dein Herz fasse Mut – ja, hoffe auf den Herrn! (Neue Genfer Übersetzung)

Psalm 27,14

Wer hofft, aktiviert seinen Glauben. Er vertraut darauf, dass sich die Dinge irgendwann zum Guten wenden werden. Man trägt in sich das unerklärliche und doch unbestreitbare Gefühl, dass heute einfach nicht der richtige Zeitpunkt zum Aufgeben ist. In Jesaja 40,31 heißt es:

Die aber, die auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Schwingen, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und ermatten nicht. (Zürcher Bibel)

Jesaja 40,31

Es liegt große Kraft darin, auf Gott zu hoffen

Ganz gleich wer du bist oder in welchem Zustand sich dein Leben befindet, du kannst das Leben nicht meistern, ohne auf Gott zu hoffen. Wenn deine Lebensumstände belastend sind, brauchst du Hoffnung. Und wenn sie gut sind, brauchst du ebenfalls Hoffnung, dass es so bleibt.

Hoffnung gibt uns Energie und motiviert uns, Dinge anzupacken. Wer hofft, kann glaubensvoll vorwärtsgehen und in Übereinstimmung mit Gottes Wort handeln. Hoffnung ermöglicht uns, unerschrocken zu glauben, mutig zu entscheiden, festen Herzens zu reden und leidenschaftlich zu leben.

Wenn wir an der Hoffnung festhalten, beeinflusst sie unsere Gedanken, unsere innere Haltung, unsere Sicht der Dinge und unsere Worte. Während wir auf Gott warten, baut Hoffnung uns auf. Sie setzt Freude in uns frei und so wird die Freude am Herrn zu unserer Kraftquelle (siehe Nehemia 8,10).

Wenn es um Hoffnung geht, spielen wir selbst eine entscheidende und aktive Rolle. Sitz nicht einfach auf dem Sofa herum und warte darauf, dass die Antwort vom Himmel fällt. Bring Gott das, was du dir erhoffst und bitte ihn um Weisheit. Dann geh ganz praktisch Schritt für Schritt auf dein Ziel zu.

Ein hoffnungsvolles Leben führen

Wenn du ein Leben voller Hoffnung haben möchtest, dann überlass Gott am besten die Führungsposition in deinem Leben. Sag: „Herr, ich habe mich entschieden, dir zu folgen. Leite mich. Ich glaube, dass dein Plan besser ist, als meiner es jemals sein könnte.“ Das ist ein Wagnis. So wie bei einem Vertrauensspiel, bei dem man sich rückwärts in die Arme einer wartenden Person fallen lässt. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied. Gott tut weitaus mehr, als uns nur aufzufangen. Er fängt uns auf und bringt uns zudem noch hoch hinaus – höher, als je zuvor.

Deshalb plane deine Zukunft und tu alles dafür, die Aufgaben, die vor dir liegen, erfolgreich zu meistern. Doch bitte Gott zuerst um seine Führung und Leitung. Lass ihn dein Anführer sein und folge ihm mit ungeteiltem Herzen. Vertrau darauf, dass er einen großartigen Plan für dein Leben hat, den er bis zur Vollendung ausführen wird.

Frage dich einmal: Folge ich Gott oder bitte ich Gott, mir zu folgen?

Überwinden, was unmöglich erscheint

Glaube nicht, dass das, was du bisher erlebt hast oder wo du gerade stehst, alles ist, was du erreichen kannst. Wenn dein Lebensziel oder deine Situation unmöglich erscheint, vergiss niemals: Für Gott ist nichts unmöglich.

In Matthäus 19,26 sagt Jesus:

„Bei den Menschen ist das unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.“ (Neue Genfer Übersetzung)

Matthäus 19,26

Ganz gleich wie deine Lebenssituation auch aussehen mag, Gott ist größer als alle Hindernisse, die im Weg stehen. Unmögliches bleibt nur so lange unmöglich, bis es jemand anpackt. Deshalb: Pack es an! Lass dich nicht von deinen Gedanken abhalten, das zu realisieren, was du im Leben erreichen kannst. Denke groß – Gott tut das auch!

Triff die Entscheidung, Gott zu glauben, dass er Besseres für dich bereithält. Geh vorwärts und fang an zu hoffen. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel besser das Leben wird, wenn Gott dich führt!

Darum ist es mein Wunsch, dass Gott, die Quelle aller Hoffnung, euch in eurem Glauben volle Freude und vollen Frieden schenkt, damit eure Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes immer unerschütterlicher wird (Römer 15,13; Neue Genfer Übersetzung).

 

Aus: Joyce Meyer Magazin September 2015

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