Das solltest du sagen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Gott hat uns die Fähigkeit geschenkt, unsere Worte einzusetzen, um ein Segen zu sein, zu ermutigen, zu loben, anzubeten und auch zu singen. Doch wie oft bringt uns unser Mundwerk – genauer gesagt unsere Zunge – in Schwierigkeiten.

Eine Frau unterhält sich im Café

Mit unseren Worten prägen wir das Leben von anderen Menschen.

Sprechen können ist eine Gabe Gottes. Hast du schon mal darüber nachgedacht? In Sprüche 15,23 (ZB) steht: ... wie gut ist ein Wort zur rechten Zeit! 

Ich hatte viele Jahre lang mit einer scharfen Zunge zu kämpfen. Wenn auch du eine scharfe Zunge hast, dann ist das Chaos, was du damit in deinem Leben und im Leben der Menschen um dich herum schaffst, unausweichlich.

Doch die Zunge kann kein Mensch bändigen. Sie ist ein ständiger Unruheherd, eine Unheilstifterin, erfüllt von tödlichem Gift. Mit ihr preisen wir den, der unser Herr und Vater ist, und mit ihr verfluchen wir Menschen, die als Ebenbild Gottes geschaffen sind.

Die Bibel: Jakobus 3,8-9

Wir können mit unseren Worten, unseren Beziehungen, unserem beruflichen Werdegang und der Welt um uns herum, großen Schaden zufügen. Doch es gibt gute Nachrichten: Mithilfe des Heiligen Geistes können unsere Worte auch viel Gutes bewirken. Gott kann uns helfen, unsere Zunge zu kontrollieren. Dann können wir Dinge sagen und biblische Wahrheiten bezeugen, die Positives bewirken und die Liebe Christi widerspiegeln.

Hier einige Tipps, wie du deine Zunge im Zaum halten und dadurch deinem Leben eine positive Richtung geben kannst.

1. Worte des Segens

Unsere Worte haben die Macht zu segnen oder zu verfluchen. In Sprüche 18,21 (ZB) steht:

Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebevoll gebraucht, nährt sich von ihrer Frucht.

Die Bibel: Sprüche 18,21

Wir sollten sehr darauf achten, wie wir über uns selbst reden. Die Menschen, die es nicht gelernt haben, ihre Zunge im Zaum zu halten, sagen oft die schlimmsten Dinge über sich selbst.

„Nichts mache ich richtig. Mir gelingt nie etwas. Niemand liebt mich.“  Doch wir sollten nicht das aussprechen, was uns unser Gefühl oder unsere Lebensumstände diktieren, sondern was Gott in seinem Wort über uns sagt.

Wenn ich morgens aufstehe, sage ich als Erstes: „Gott, ich segne diesen Tag im Namen Jesu. Ich segne meinen Mann, meine Kinder, meine Enkelkinder und auch mich selbst. In Jesu Namen. Mein Kommen und Gehen soll gesegnet sein.“

2. Worte der Dankbarkeit

In Psalm 100,4 werden wir aufgefordert, dankbar zu sein und unseren Dank auch auszudrücken. Wenn jemand etwas für dich tut, danke ihm. Und danke auch Gott dafür.

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um Gott für alles zu danken, was dir so einfällt: für deine Familie, deine Gesundheit, genug zu essen, fließend warmes Wasser... Gott hat uns unseren Mund geschenkt, damit wir ihn preisen!

Wenn ich morgens meine Gebetszeit habe, danke ich Gott immer, dass er in meinem Leben am Wirken ist. Eines habe ich gelernt: Wenn wir auf Veränderung warten, sollten wir ihm in der Zwischenzeit auch dafür danken, dass er im Verborgenen bereits am Wirken ist.

Außerdem danke ich Gott für meinen Mann, meine Kinder, meine Enkelkinder, unsere Missionspartner und für all die Menschen, die mit uns daran arbeiten, dass das Evangelium verbreitet wird.

3. Worte der Ermutigung

Mir fiel es früher nicht leicht, andere durch meine Worte zu ermutigen. Doch vor etlichen Jahren traf ich dann vor Gott die Entscheidung, mich bewusst darum zu bemühen. Ich bitte den Heiligen Geist nun jeden Tag darum, mir jemanden zu zeigen, dem ich Mut machen kann.

In Jesaja 50,4 (HFA) steht:

Gott, der Herr, gibt mir die richtigen Worte, damit ich erschöpfte Menschen zur rechten Zeit ermutigen kann.

Die Bibel: Jesaja 50,4

Überleg einmal, mit welchen Menschen du deines Wissens nach heute zusammentreffen wirst. Dann bitte Gott um die richtigen, Mut machenden Worte.

4. Worte der Wahrheit

In Johannes 4 steht, dass diejenigen, die Gott anbeten wollen, ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten sollen. Wenn du darauf wartest, dass Gott deinen Verantwortungsbereich erweitert, dann musst du dich auch der Wahrheit verpflichten. In Sprüche 23,23 (LUT) steht: Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht. 

Wenn wir immer bei der Wahrheit bleiben, kostet uns das vielleicht die eine oder andere Freundschaft oder auch unseren Ruf. Wenn du dich der Wahrheit verpflichtest, können auch mal Zeiten kommen, in denen du echte Opfer bringen musst. Doch bleib bei der Wahrheit, ganz gleich was es dich kosten mag. Denn mit ihr ist eine große Belohnung verbunden. Die Bibel bezeugt (NGÜ)

Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Die Bibel: Johannes 8,32

5. Nicht zu viele Worte

Manchmal ist es an der Zeit, den Mund zu halten. In Sprüche 10,19 (LUT) steht:

Wo viel Worte sind, da geht’s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.

Die Bibel: Sprüche 10,19

Ich finde es interessant, dass wir zwei Augen, zwei Ohren und zwei Nasenlöcher haben – aber nur einen Mund. Wir sollen schnell bereit sein zu hören, doch uns Zeit lassen, ehe wir reden und erst recht, ehe wir zornig werden.

In Galater 5,16 lesen wir, dass wir allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können, solange wir unser Leben von Gottes Geist bestimmen lassen. Wenn du auf Gottes Güte schaust und die Menschen ermutigst, die dir begegnen, dann wirst du mehr Freude am Leben haben. Gott liebt dich sehr. Mit seiner Hilfe kannst du Tag für Tag deine Zunge im Zaum halten und dich vom Heiligen Geist führen lassen.

6. Worte aus der Bibel

In Jeremia 23,28-29 (ZB) steht:

Der aber, der mein Wort hat, soll treu mein Wort sagen ... Ist mein Wort nicht so: wie Feuer ... und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

Die Bibel: Jeremia 23,28-29

Höre nicht auf, deine Probleme mit dem Hammer des Wortes Gottes zu bearbeiten. Sprich zuversichtlich biblische Wahrheiten aus, denn diese zerschlagen selbst die härtesten Dinge, mit denen du es zu tun hast. So wirst du dein Leben mit biblischen Wahrheiten positiv beeinflussen.


Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2015

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