Dem wahren Glück auf der Spur

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Ich glaube, dass jeder Mensch sich danach sehnt, glücklich zu sein. Mehr noch, diese Sehnsucht nach Glück und Zufriedenheit treibt uns an. Und doch gibt es viele Menschen, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, weil sie das Glück nicht da suchen, wo es zu finden ist.

Dunkelhäutiges Mädchen lächelnd auf einer Schaukel

Unsere Gefühle sind oft wie eine Schaukel: mal auf, mal ab. Aber wahres Glück ist davon unabhängig.

In der Bibel habe ich einige Prinzipien entdeckt, nach denen wir uns richten müssen, um glücklich zu sein und mehr Lebensfreude zu haben.

Unabhängig von Umständen

Erstens müssen wir die Entscheidung treffen, unabhängig von unseren Umständen glücklich zu sein, denn wahre, göttliche Freude beruht nicht auf dem, was um uns herum gerade los ist.

Mir ist klar, dass wir unsere Umstände und das, was in unserem Leben geschieht, nicht immer beeinflussen können. Aber es liegt an uns, wie wir darauf reagieren.

Niemand kann uns unsere Hoffnung, die wir als Christen haben, nehmen, wenn wir sie uns nicht nehmen lassen. Der Schlüssel ist, das zu glauben, was Gott in der Bibel über uns sagt – vor allem, dass er uns durch Jesus errettet und zu neuen Menschen gemacht hat.

Vielmehr wissen wir: Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen!

Die Bibel: 2. Korinther 5,17

(Psalm 139,13-14 und 2. Korinther 5,18-21 sind ebenfalls wichtige Bibelstellen zu diesem Thema.)

Glücklich oder egoistisch?

Ein weiteres biblisches Prinzip, das ich entdeckt habe und das unser Glück garantiert, ist in Matthäus 16,24 (NGÜ) zu finden, wo Jesus sagt:
 

Wenn jemand mein Jünger sein will, muss er sich selbst verleugnen, sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen.

Die Bibel: Matthäus 16,24

Dieser Vers bringt Folgendes zum Ausdruck: Wer glücklich sein will, der muss lernen, sein Leben zu verschenken. „Leben, um zu geben“, heißt das Motto.

Das ist anfangs nicht leicht, weil wir von Natur aus egoistische Menschen sind, die normalerweise zuerst an sich selbst denken. Doch um wirklich zu leben, müssen wir unser Ego begraben. Ich spreche hier nicht von einem körperlichen Tod, sondern von der Bereitschaft, eigene Wünsche aufzugeben, um anderen etwas Gutes zu tun.

Das ist eine der größten Lektionen, die ich gelernt habe. Man kann nicht gleichzeitig egoistisch und glücklich sein. Das weiß ich zum einen aus eigener Erfahrung und – noch wichtiger – aufgrund der Dinge, die die Bibel über Selbstsucht zu sagen hat.

Die Liebe ist nicht selbstsüchtig. In 1. Korinther 13,5 (NGÜ) steht zum Beispiel:

Liebe ... verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.

Die Bibel: 1. Korinther 13,5

In 1. Korinther 15,31 schreibt der Apostel Paulus, er sähe täglich dem Tod ins Auge, was im Grunde bedeutet, dass er nicht egoistisch war. Vielmehr widmete er sich ganz der Aufgabe, die Gott ihm anvertraut hatte.

Ein Vorbild in der Liebe zu anderen

Als Christen sind wir dazu bestimmt, Jesus Christus gleich zu werden (siehe Römer 8,29). Jesus ist das größte Vorbild, wenn es darum geht, andere zu lieben und kein selbstsüchtiges Leben zu führen. In 1. Johannes 3,16 (NGÜ) steht:

Was Liebe ist, haben wir an dem erkannt, was Jesus getan hat: Er hat sein Leben für uns hergegeben. Daher müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister herzugeben.

Die Bibel: 1. Johannes 3,16

Diese Bibelstelle zeigt uns, dass Jesus alles aufgab und dadurch seine Liebe zu uns bewies. Wir sollten dem Beispiel von Jesus folgen.

Tatsächlich ist es nicht immer leicht, andere zu lieben, und es kostet uns meistens etwas: Zeit, Geld, Bequemlichkeit und vieles mehr. Doch durch unsere Beziehung zu Jesus erhalten wir die Kraft und die Fähigkeit, andere zu lieben, selbst wenn es scheinbar mehr kostet, als wir unserer Meinung nach geben können.

Gott kümmert sich um dich...

Gott ist treu. Er schenkt uns seine Liebe, Gnade und Weisheit, damit wir anderen eine helfende Hand reichen und ihnen Gutes tun können. Tun wir das, haben wir am Ende mehr Freude als zuvor.

Die Welt ist voller einsamer, leidender Menschen, die sich nach Gottes Liebe sehnen. Sie brauchen die Hoffnung, die nur in Jesus zu finden ist. Frage nicht länger: „Und ich?“, sondern bete lieber: „Gott, zeige mir jemanden, der etwas braucht. Zeige mir jemanden, dem ich helfen kann.“

...damit du dich um andere kümmern kannst 

Wir können alle noch in unserer Beziehung 
zu Gott wachsen. Sobald wir es lernen, uns um andere Menschen zu kümmern, geschieht genau das. Unser selbstsüchtiges Bestreben, uns immer nur um unsere eigenen Bedürfnisse zu kümmern, macht uns schwach. Je mehr
 wir darauf vertrauen, dass Gott unseren Nöten begegnet, umso mehr können wir anderen helfen ... und umso glücklicher werden wir.

Also, fang an, deinen Mitmenschen eine helfende Hand zu reichen, sie zu ermutigen und ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, so gut du kannst. Entscheide dich, jeden Tag einem Menschen etwas Gutes zu tun und damit sein Leben zu bereichern. Glaube mir: Wenn du für Gott lebst, indem du anderen ganz praktisch seine Liebe zeigst, wird dein Leben so richtig spannend!
 

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2017

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