Entschlossen das Richtige ansteuern

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Was belastet dich gerade am meisten? Was setzt dich am stärksten unter Druck? Vielleicht hast du Schulden. Vielleicht braucht eine Beziehung Heilung. Vielleicht willst du deinen Lebensstil ändern, mehr Sport treiben und insgesamt besser auf dich achten. Es geht. Es ist nicht unmöglich. Du hast es in der Hand, in welche Richtung sich dein Leben entwickelt.

 

Zwei Kinder auf einem Tretboot

Steuer dein Leben in die Richtung, die Gott für dich bestimmt hat. 

Dave und ich sind begeistert von dem, was Gott weltweit tut! Wir dürfen erleben, wie sich Menschen durch Gottes Wort verändern und sehen, wie durch unseren christlichen Hilfsdienst – Hand of Hope – überall in der Welt Menschen von Grund auf verändert werden. All das löst in uns eine unbeschreibliche Dankbarkeit aus, Gott und auch dir/unseren Partnern/unseren Unterstützern gegenüber. Diese Arbeit erfordert viel Zeit, Kraft, Ressourcen, Kreativität, Gebete und Entschlossenheit.

Wenn ich an all die wunderbaren Dinge denke, die Gott für uns tut, dann kommt mir etwas in den Sinn, was ich gelernt habe und das sicher auch dir weiterhelfen wird: Nur zu hoffen, dass eine Situation oder eine Sache besser oder anders wird, wird nichts verändern und nichts bewirken.

Wenn sich etwas ändern soll, müssen wir dem entgegentreten, was uns behindert – alle Ablenkungen, alle Anfechtungen des Feindes, alle Gründe, warum es nicht gehen kann und alles andere, was uns zurückhält. Wenn Gott uns sagt, dass etwas möglich ist, ist es unsere Aufgabe, ihm darin ganz bewusst zuzustimmen.

Wir alle haben in unserem Leben schon Enttäuschungen erlebt. Wir sind verletzt worden. Wir kennen Schmerz, Druck, Nöte und Widrigkeiten. Wir kennen das Gefühl, dass sich alles im Leben gerade gegen einen stellt.

Ob es dir jetzt gut geht oder du eine schwierige Situation erlebst – wir alle wissen, dass es im Leben immer wieder Zeiten gibt, in denen man das Gefühl hat, dass sich alles gegen einen verschworen hat. Und solche Zeiten wird es immer geben. Hier auf dieser Erde kann keiner von uns darüber entscheiden, ob er Schmerz und Not erleben will oder nicht. Aber das bedeutet nicht, dass du hilflos bist. Du musst nicht dasitzen und zuschauen, wie das Leben mit dir umspringt. Gott hat dich nicht als Fußabtreter geschaffen, auf dem man herumtrampeln und über den man einfach hinweggehen kann. Er hat dich nicht als Wetterfahne geschaffen, die sich ständig dreht und die Richtung wechselt, sobald der Wind von einer anderen Seite bläst.

Nein, Gott gibt dir etwas unglaublich Mächtiges: Er schenkt dir seine Kraft und Stärke, damit du dich den Schwierigkeiten in deinem Leben entgegenstellen und sie überwinden kannst! Durch Wünsche und Hoffnungen wird sich dein Leben nicht verändern. Aber Gottes Kraft und deine Entschlossenheit, auf Kurs zu bleiben, egal was geschieht, lassen Veränderungen möglich werden.

  • Wenn das Leben sich gegen dich stellt ...
  • Wenn das Leben dich in die Ecke drängt ...
  • Wenn das Leben dir die Freude raubt ...
  • Wenn das Leben dich vom Besten fernhält, das Gott für dich bereithält ...

... dann stemm dich dagegen! Hör auf, nur zu hoffen und zu wünschen. Fang an, dich gegen die Schwierigkeiten zu stemmen!

Gott fordert dich auf, dich gegen das zu stellen, was dich unter Druck setzt. Das kann kein anderer für dich tun. Und wenn du dich nicht gegen den Wind stemmst, wirst du nie auf die andere Seite des Sturms kommen.

Dir muss bewusst werden, dass Veränderung wichtiger ist als deine Bequemlichkeit oder die Zufriedenheit mit dem Istzustand.

Der Apostel Paulus formuliert das so (und als er das schrieb, war er wegen seines Glaubens gerade im Gefängnis):

Es ist also nicht etwa so, dass ich das alles schon erreicht hätte und schon am Ziel wäre. Aber ich setze alles daran, ans Ziel zu kommen und von diesen Dingen Besitz zu ergreifen, nachdem Jesus Christus von mir Besitz ergriffen hat.

Die Bibel: Philipper 3,12

Paulus war entschlossen, sich gegen die Schwierigkeiten zu stemmen und den Verheißungen Gottes nachzujagen. Er wollte nicht zulassen, dass ihn irgendetwas davon abhielt, das zu ergreifen, was Jesus Christus für ihn vorgesehen hatte. Genau diese Einstellung solltest du auch haben.

Ich wünsche dir, dass du sagen kannst: „Gott, ich habe es satt, hier festzustecken und mich unterlegen zu fühlen. Ich will deine Pläne und Ziele für mein Leben kennenlernen und ich will ihnen nachjagen.“

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum du glauben und dich gegen den Wind stemmen solltest, damit sich etwas ändert? Was mich immer wieder ermutigt, den Schwierigkeiten die Stirn zu bieten und Gottes Plänen nachzujagen, ist Gottes Versprechen, uns zu belohnen. Gott hat uns so viele wunderbare Versprechen gegeben. 

In Hebräer 12,11 steht: „Mit strenger Hand erzogen zu werden tut weh und scheint zunächst alles andere als ein Grund zur Freude zu sein. Später jedoch trägt eine solche Erziehung bei denen, die sich erziehen lassen, reiche Früchte: Ihr Leben wird von Frieden und Gerechtigkeit erfüllt sein“ (NGÜ). Ob deine Schwierigkeiten finanzieller, zwischenmenschlicher oder gesundheitlicher Natur sind – was auch immer es sein mag: Stemm dich ihnen entgegen. Gott wird dich dafür belohnen!

Dave und ich möchten dir sagen, dass wir dich sehr schätzen. Wir glauben, dass Gott noch viele großartige Dinge mit dir vorhat.

Und ich möchte dir Mut machen, heute einen ersten Schritt zu gehen, dich den Schwierigkeiten entgegenzustemmen und dem Guten nachzujagen, das Gott für dein Leben vorgesehen hat. Dieser Augenblick könnte zu einem ganz besonderen Moment mit Gott werden. Schieb ihn nicht auf. Dafür ist er zu wichtig.

Aus: Joyce Meyer Monatsbrief Juli 2014

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