Angst bremst dich aus

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten 

Die Stimme zittert, die Knie werden weich, das Herz klopft ...Vielleicht kennst du die alte Redensart „Sag die Wahrheit, selbst wenn deine Stimme zittert“. Diese Aussage gefällt mir, denn sie hält uns dazu an zu tun, was richtig ist, auch wenn wir dabei Angst haben.

Reifenspuren

Auch wenn Angst versucht dich zu bremsen, trau dich einen neuen Weg einzuschlagen.

Wie du sicher weißt, äußert sich Angst nicht nur in Form einer zitternden Stimme. Deshalb möchte ich diesen Satz um einige Punkte erweitern: „Sag die Wahrheit, auch wenn deine Stimme zittert, deine Knie weich werden, dein Herz klopft, deine Hände feucht werden, dein Verstand rast und Angst dich zu überwältigen droht. Wenn Gott dir sagt, dass du etwas tun sollst, lass dich nicht davon abhalten. Tu es – und wenn es sein muss auch mit Angst!

Dabei spielt es keine Rolle, in welcher Situation du gerade steckst oder was deine Gefühle dir einreden. Du kannst gegen jede einzelne Furcht ankämpfen und jedes Gefühl der Angst oder der Einschüchterung überwinden. Du kannst mutig sein und ein erfolgreiches, von Freude erfülltes Leben haben! In Gottes Wort (NLB) heißt es:

„Ich betete zum Herrn, und er antwortete mir und befreite mich von allen meinen Ängsten“.

Die Bibel: Psalm 34,5

Dieser Vers ist eine enorme Ermutigung für uns, weil er uns vor Augen führt, dass Furcht in unserem Leben nicht das letzte Wort haben muss. Gott ist es, der das letzte Wort hat und er wird dich von aller Furcht befreien! Er möchte, dass wir das Leben haben, das Jesus am Kreuz für uns erkauft hat. Aber dafür müssen wir uns über eines im Klaren sein: Wir alle haben in unserem Leben hin und wieder mit Furcht zu kämpfen. Das liegt einfach in der menschlichen Natur. Es wird dir nie gelingen, Gefühle wie Nervosität, Zweifel oder Furcht gänzlich aus deinem Leben zu verbannen. Aber du musst dieser Furcht nicht nachgeben. Wie bei allem anderen im Leben lässt Gott dir auch hier die Wahl: Du kannst gegen die Furcht ankämpfen oder dich von ihr lähmen lassen.

Lass dich nicht lähmen

Viele Menschen machen in dem Moment, in dem Furcht in ihnen aufsteigt, eine Vollbremsung – sie treten nur noch auf der Stelle und lassen zu, dass Furcht sie davon abhält, ihr Leben zu genießen. Und plötzlich erscheint ihnen die Herausforderung zu groß, der Konflikt zu bedrohlich, die berufliche Entscheidung zu gewagt, das neue große Abenteuer zu riskant und so verharren sie voller Furcht in Reglosigkeit, statt aktiv zu werden und die Furcht im Glauben zu überwinden.

Es ist sehr traurig, wenn das passiert, denn jedes Mal, wenn du der Furcht nachgibst, verpasst du etwas Gutes, das Gott für dich ganz persönlich vorbereitet hat. Ich kenne das aus eigener Erfahrung. Als ich das erste Mal vor einem für damalige Verhältnisse großen Publikum von etwa 900 Menschen sprechen sollte, schlug mir das Herz bis zum Hals. Die Angst schnürte mir regelrecht die Kehle zu. Als ich dann den Mund aufmachte und anfangen wollte zu lehren, brachte ich nur ein schwaches Krächzen heraus.

In diesem Moment musste ich eine wichtige Entscheidung treffen – eine Entscheidung, die die Weichen für mein weiteres Leben stellen würde. Ich konnte entweder auf die Lügen des Feindes hören, der Angst nachgeben und denken: „Was mache ich hier? Ich bin nicht dafür qualifiziert, hier zu lehren. Diese Herausforderung ist zu groß für mich. Ich gebe auf.“ Oder ich konnte im Glauben gegen meine Furcht ankämpfen, und mir sagen: „Gott ist bei mir. Er wird mir die Kraft geben, die ich brauche. Es spielt keine Rolle wie ich mich fühle. Ich mache einfach weiter und vertraue darauf, dass Gott mir hilft zu tun, was ich tun muss!“

Vor derselben Entscheidung stehst auch du in deinem Leben, auch wenn deine Situation völlig anders aussieht als meine. Vielleicht musst du dich im Hinblick auf deine Familie, deine Arbeit, deine Beziehungen oder deine Finanzen mit Problemen herumschlagen, die Furcht in dir auslösen. Aber denk immer daran: Du hast die Wahl – Du kannst der Angst entweder nachgeben oder gegen sie angehen.

Wage es trotz Angst

Ich bin sehr froh sagen zu können, dass ich es mit Gottes Hilfe geschafft habe, die Angst zu bekämpfen. Ich holte tief Luft, räusperte mich und begann noch einmal von vorn. Gott belohnte meinen Glauben und die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wenn Gott mir heute eine Gelegenheit bietet, packe ich sie stets begeistert an, weil ich weiß: Wenn er mich dazu bestimmt, etwas zu tun, stattet er mich auch mit allem aus, was ich dafür brauche.

Und die gute Nachricht ist: Dasselbe gilt für dich! Du kannst jede Möglichkeit nutzen, die Gott für dich auftut und dabei immer sicher sein, dass er dir die Kraft und den Mut gibt, die du dafür brauchst. Lass nicht zu, dass dich die Furcht lähmt. Wenn du bei etwas Furcht verspürst, dann tu es eben mit Angst!

Denk immer daran, dass Gnade, Barmherzigkeit und Gottes Liebe stärker sind als jede Furcht, größer als jedes Hindernis, das sich vor dir auftürmt und mächtiger als jede Erfahrung, die hinter dir liegt. Durch Christus kannst du die Angst in deinem Leben überwinden. Du kannst Mut fassen und ein erfolgreiches, erfülltes Leben führen!

Ganz gleich in welcher Situation du heute bist – wenn du Angst verspürst, musst du dieser Angst nicht nachgeben. Vertraue Gott, stütz dich auf deinen Glauben und geh vorwärts. Gott wird bei jedem Schritt deines Weges an deiner Seite sein. Lebe mutig!

Mach heute den ersten Schritt, um deine Angst zu überwinden.
 

Aus: Joyce Meyer Monatsbrief November 2014

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