Wie finde ich mein Lachen wieder?

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Das Leben, das Gott uns anbietet, ist auf Sicherheit, Geborgenheit, Liebe und Annahme sowie auf der Verbundenheit als Familie gegründet – und das ganz gleich, wie unsere Vergangenheit aussieht.

junges indisches Mädchen mit breitem Lächeln vor blauem Hintergrund

Pravallikas Lieblingsbibelvers: „Ruf mich, dann werde ich antworten“.

Die junge Pravallika hat Einsamkeit und Trauer erlebt. Heute kann sie wieder lachen. Vielleicht ist auch dir schon mal das Lachen vergangen. Und vielleicht ist dir das Wort Verlassenheit nur allzu vertraut. Möglicherweise hat dir das Gefühl der Verlassenheit schon großen Kummer bereitet. So wie vielen anderen auch. Aber Jesus ist in diese Welt gekommen, um uns zu sagen, dass wir nicht länger verlassen sind.

Diese Verheißung wird durch die Geschichte von Pravallika lebendig:

Pravallika ist ein hübsches, vierjähriges Mädchen, das mit seiner Mutter und seinem Vater in der dicht bevölkerten Stadt Hyderabad in Indien lebte, wo unser christlicher Hilfsdienst Hand of Hope unter anderem tätig ist.

Leider beginnt ihre Geschichte damit, dass ihr Vater sie und ihre Mutter verließ. Er ging einfach weg und sie hörten nie wieder von ihm. Nachdem er nicht mehr da war, mussten Pravallika und ihre Mutter in eine baufällige Hütte am Straßenrand ziehen. Ihnen war nichts mehr geblieben als die Hoffnung, sich irgendwann wieder ein besseres Leben aufzubauen.

Doch schon kurze Zeit später wurde Pravallikas Mutter sehr krank und starb. Pravallika blieb allein und verlassen zurück. Sie hatte keinen mehr, der sich um sie kümmerte und niemanden, an den sie sich wenden konnte.

In diesem Teil der Welt ist ein solches Schicksal für viele Kinder eine tragische, aber nicht außergewöhnliche Realität. Schätzungen zufolge gibt es allein in Indien 31 Millionen Waisenkinder (s. Report of World’s Orphans, 8/2015).

Aufgrund von Armut, Krankheiten, Hungersnöten, Naturkatastrophen und Dürrezeiten ist die Sterblichkeitsrate in Indien sehr hoch, was dazu führt, dass viele Kinder plötzlich ganz allein dastehen – verwaist und verlassen.

Aber Pravallikas Geschichte endet hier noch nicht. Lass mich dir auch noch den Rest erzählen:

Kurz nachdem ihre Mutter gestorben war, kamen einige der ehrenamtlichen Mitarbeiter von Hand of Hope an Pravallikas Hütte vorbei und hielten an. Als sie hörten, dass sie dort ganz allein lebte, brachten sie sie in eines unserer Kinderheime. Dort bekam Pravallika Essen, Wasser und Kleidung, sie konnte zur Schule gehen und – das Wichtigste von allem – sie erfuhr die Liebe Christi. Vor drei Jahren vertraute sie Jesus ihr Leben an und jetzt ist sie gerade dabei zu entdecken, was Gott in sie hineingelegt hat und welchen Plan er für ihr Leben hat.

Das Gefühl der Verlassenheit wurde durch die Liebe fürsorglicher Menschen ersetzt. Auch wenn es nicht immer einfach ist, aber Pravallika, die jetzt dreizehn Jahre alt ist, hat wieder Freude in ihrem Leben. Sie ist glücklich und wenn man sie nach ihrem Lieblingsvers aus der Bibel fragt, antwortet sie ohne zu zögern: „Jeremia 33,3: Ruf mich, dann will ich dir antworten …“ (NLB). Pravallika hat entdeckt, dass sie nicht länger verlassen ist!

Mit dieser Geschichte möchte ich auch dir etwas sagen.

Erstens: Auch du bist nicht länger verlassen.

Wenn du dich je betrogen, vergessen oder im Stich gelassen gefühlt hast, ergreife Gottes Verheißung. Gott ist bei dir und er wird nie von deiner Seite weichen. Wenn du ihn rufst, wird er dir antworten!

Joyce Meyer

Zweitens: Du kannst im Leben der Kinder, um die wir uns kümmern, eine Wende herbeiführen. Wenn wir nicht zusammenarbeiten, haben die meisten dieser Kinder niemanden, der für sie sorgt. Unser Ziel ist es, noch weitere Kinderheime und Ernährungsprogramme ins Leben zu rufen, um noch mehr Kindern wie Pravallika eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Auch ich habe die Gegend, wo Pravallika lebt, bereits besucht. Es würde dir und mir sehr schwerfallen, dort zurechtzukommen. Aber ich habe auch gesehen, welche Ergebnisse wir erzielen können, wenn wir auf ganz praktische Weise dazu beitragen, das Leid der Menschen zu lindern und ihr Leben leichter zu machen.

Auch du kannst Menschen wie Pravallika zeigen, dass sie nicht allein sind. Mit Gottes Hilfe und dank deiner Unterstützung können wir uns mit unserem christlichen Hilfsdienst um Menschen kümmern, die nicht einmal das Allernötigste besitzen. 

Die Einsätze von Hand of Hope liegen mir sehr am Herzen. Du und ich wurden mit so vielem gesegnet. Wir können eine Wende herbeiführen, indem wir gemeinsam die Liebe Christi an andere weitergeben. 

Denk daran: Du und ich sind nicht länger verlassen. Lass uns unsere Freude über diese Wahrheit mit der Welt teilen. In Matthäus 25,40 (NLB) lesen wir, dass Jesus sagte:

„Ich versichere euch: Was ihr für einen der Geringsten meiner Brüder und Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan!“

Die Bibel: Matthäus 25,40

Deshalb ist es so wichtig, dass wir Menschen in Not helfen!


Aus: Joyce Meyer Monatsbrief Februar 2016 

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