7 Haltungen, die unfrei machen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Vielleicht kennst du die Aussage: „Auf die Einstellung kommt es an.“ Ja, unsere Einstellung ist wirklich wichtig, denn sie entscheidet darüber, ob wir unglücklich sind oder ob wir unser Leben wirklich genießen können.

Breche aus - in ein freies und erfülltes Leben!

Das Volk Israel musste 40 Jahre in der Wüste verbringen, nur weil es eine negative Haltung hatte. Die Israeliten hielten ihre Feinde für das Problem, dabei lag es vielmehr an ihrer falschen Einstellung. Folgende sieben Fehlhaltungen können dafür sorgen, dass du nicht aus deiner Lebenswüste herauskommst.

1. Die Zukunft auf der Vergangenheit aufbauen

Die Israeliten waren ihrer Zukunft gegenüber äußerst negativ eingestellt. Alle ihre Erwartungen bauten auf vergangenen Erlebnissen und den gegenwärtigen Umständen auf. Deshalb konnten sie auch nicht zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Wenn du unter einer schmerzvollen Vergangenheit leidest, entscheide dich Gott zu vertrauen und bekenne: „Ich weiß, dass Gott einen guten Plan für mein Leben hat und ich erwarte, dass mir Gutes widerfahren wird.“ Wenn du biblische Wahrheiten über deinen Lebensumständen aussprichst, setzt du die Kraft Gottes frei. Er wird dich versorgen.

2. Die anderen sind verantwortlich

Vielleicht bist du aufgrund schmerzlicher Erfahrungen der Meinung, dass jemand anders dich aus deinem Chaos herausholen muss. Ich möchte dich ermutigen, nicht nach anderen Menschen Ausschau zu halten, die deine Probleme beseitigen sollen. Sag dir stattdessen: „Ich bin eine verantwortungsvolle Person und ich erwarte nicht, dass ein anderer das für mich tut, wofür Gott mir die Kraft gegeben hat.“ Und denk daran: Gott erwartet von dir nicht, dass du alles alleine schaffst. Bitte ihn um Hilfe. Er wird dir helfen!

3. Bitte mach es mir leicht!

Vielleicht ist dir alles zu schwer und du glaubst, es nicht länger aushalten zu können. Doch du bist stärker, als du meinst! Lass dir nicht vom Feind einreden, du seist hilflos. In der Bibel steht (NGÜ): 

 

Nichts ist mir unmöglich, weil der, der bei mir ist, mich stark macht.

Die Bibel: Philipper 4,13

Schau auf ihn. Er wird dich aufrichten und dir die Kraft geben, das Leben mit all seinen Herausforderungen zu meistern.

4. Meckern, jammern und nörgeln

Weißt du, was ein richtiger Nörgler ist? Das ist jemand, der all die guten Eigenschaften in Menschen ignoriert und sich auf das Haar in der Suppe konzentriert. Doch in Philipper 2 lehrt Paulus uns, dass wir eine demütige und selbstlose Haltung an den Tag legen und andere wichtiger nehmen sollten als uns selbst. Anstatt immer die Fehler bei Menschen zu suchen, solltest du eine dankbare Haltung entwickeln. Konzentrier dich auf Gott und all das Gute, das er in deinem Leben schon getan hat.

5. Ich will nicht warten

Immer wieder werden wir ungeduldig mit Gott. Was wir wollen, wollen wir SOFORT. Lerne, auf Gott
 zu warten. Vertrau auf seinen Zeitplan und bete: „Herr, sollte es nicht gut für mich sein, dann will ich es auch nicht. Wir alle verbringen mehr Zeit mit Warten als mit irgendetwas anderem. Deshalb sollten wir an einer positiven Grundhaltung arbeiten. Anstatt zu sagen: „Ich bin erst glücklich, wenn ...“, sollten wir jetzt mit dem Glücklichsein beginnen. Wenn du lernst, geduldig zu warten, zeigst du Gott, dass du die Reife hast, mit dem, was er für dich hat, auch umzugehen.

6. Es ist die Schuld der anderen

Im 1. Buch Mose wird beschrieben, wie Gott mit Adam und Eva sprach, nachdem sie die verbotene Frucht gegessen hatten. Adam gab Eva die Schuld und Eva schob sie dem Teufel in die Schuhe. Keiner von beiden wollte der Wahrheit ins Auge schauen und sagen: „Ich habe einen großen Fehler begangen. Ich übernehme die volle Verantwortung.“ Gott will, dass wir lernen die Verantwortung für unsere Fehler zu übernehmen und sie zugeben. Tun wir das, wird uns vergeben und es geht vorwärts. Wenn du also etwas falsch machst, weise nicht die Schuld von dir. Gib deine Fehler zu, bitte um Vergebung. Und weiter gehts.

7. Selbstmitleid

Selbstmitleid ist eine große Zeitverschwendung. Dadurch ändert sich gar nichts; man wird hingegen nur noch unglücklicher. Willst du wirklich weiterhin unglücklich sein? Gott möchte dir Schönheit statt Asche geben, doch zuerst musst du ihm deine Asche überlassen. Tatsache ist: Selbstmitleid und Stärke passen nicht zusammen. Du musst eins von beiden wählen. Warum entscheidest du dich nicht dafür, stark zu sein?

Menschen können dir vieles wegnehmen, aber wenn du eine positive Grundhaltung hast, kann dir das niemand rauben. Auch wenn du schon dein Leben lang mit negativen und zerstörerischen Gedanken zu kämpfen hast, für eine Veränderung ist es nie zu spät. Der Heilige Geist wird dir die Kraft und das Gelingen schenken. Unter Gottes Leitung ist es nie zu spät für Veränderungsprozesse.

 

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2014

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