Vater einer Familie sein

Ein Interview mit Dave Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Dave Meyer ist zweiter Vorsitzender von Joyce Meyer Ministries. Schon lange ist er der Ruhepol hinter den Kulissen. Er unterstützt seine Frau Joyce und hilft ihr beim Aufbau ihrer Organisation, damit Millionen von Menschen jedes Jahr das Evangelium hören können und erfahren, wie sehr Gott sie liebt. Wir haben uns mit Dave – der sowohl Ehemann als auch Vater, Großvater und Urgroßvater ist – zusammengesetzt, um von ihm zu hören, wie Beziehungen gelingen und wie man Ehe, Glauben und Familie unter einen Hut bringen kann.

Dave und Joyce Meyer in Paris
Dave und Joye in einem Pariser Straßencafé

Du bist jetzt schon seit über 50 Jahren mit Joyce verheiratet. Was sind die Grundpfeiler eurer Ehe? Was hast du dazu beigetragen, um eure Ehe zu stärken?

Zuallererst ist es wichtig, Gott zu kennen. Damit beginnt alles. Wenn wir die biblischen Prinzipien kennen, hilft uns das bei unserer Lebensgestaltung, und wir lernen, Gottes Hilfe und Wegweisung anzunehmen.

Jeder Mensch hat Schwächen und Stärken und es ist sehr wichtig, sich auf das Positive zu konzentrieren und einfach das loszulassen, was einem nicht gefällt. Joyce redet ja viel darüber, aber am Anfang unserer Ehe hatte sie die Angewohnheit, sich jeden kleinen Kommentar von mir zu merken und jede Situation innerlich abzuspeichern, in der ich sie verärgert hatte. Wenn wir uns dann mal stritten, kramte sie die alten Geschichten wieder hervor. Und ich fragte mich immer: Wo bewahrt sie all das eigentlich auf?

Wenn man sich vorrangig auf die negativen Eigenschaften des Partners konzentriert, erzeugt das einen enormen Druck, der die Beziehung belastet. Das heißt nicht, dass man mit Dingen, die dringend angesprochen werden müssen, hinterm Berg halten sollte, doch es lohnt sich nicht, an allem Negativen festzuhalten. Wer an seinem Partner gewisse Schwächen entdeckt oder sich in bestimmten Bereichen Veränderung wünscht, sollte sich immer eines vor Augen halten: Nur Gott kann Menschen verändern. Am besten bespricht man alles mit Gott im Gebet und übergibt ihm die Situation. Gleichzeitig sollte man auch für sich selbst beten.

„Herr, wenn ich das aus einer falschen Perspektive betrachte oder unrecht habe, dann zeig es mir bitte.“

Dave Meyer

Das öffnet die Tür, damit Gott zu einem selbst sprechen kann.

Ihr beide habt ja sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Wie geht ihr damit um?

Unsere Persönlichkeiten sind in der Tat völlig verschieden. Joyce ist ein cholerischer Alpha-Typ und ich bin wesentlich entspannter. Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Man ist geneigt, schnell zu denken: Warum hast du eigentlich bei diesem oder jenem so große Probleme? Für mich ist das überhaupt kein Problem. Oder man fühlt sich aufgrund der Stärken des anderen verunsichert bzw. sogar angegriffen, wenn man in diesem Bereich eine Schwäche hat.

Es ist wichtig, sich einmal in der Bibel genau anzusehen, was dort zum Thema Ehe steht. Hier lesen wir: „Die zwei sollen ein Fleisch werden.“ Um es mit Joyces Worten zu sagen, „werden“ ist das Schwierigste dabei. Doch mit der Zeit kann das Einswerden gelingen, wenn man anfängt, sich über die Stärken des anderen zu freuen und sie als Bereicherung zu sehen. Man erreicht den Punkt, an dem man sich gegenseitig gestattet, so zu sein, wie man ist. Joyce und ich sind mittlerweile dort angekommen und diese Erfahrung ist sehr befreiend.

Du hast Joyce immer sehr unterstützt, auch schon vor Jahren, als es noch nicht selbstverständlich war, dass Frauen in der Kirche predigen.

Als Joyce vor Jahren mit ihrem Lehrdienst begann, fiel mir das einige Wochen lang sehr schwer. Ich betete: „Gott, warum hast du mir diese Fähigkeit nicht gegeben?“

Eines Tages sprach Gott dann zu meinem Herzen und sagte:

„Wenn du Joyce ihren Dienst tun lässt und selbst das tust, worum ich dich bitte, werden meine Freude, mein Friede und meine Gnade immer mit dir sein.“

Gott

Plötzlich verstand ich, worum es ging, und fing an, Joyce zu unterstützen. Ich erkannte ihre außergewöhnliche Gabe zu lehren.

Aus: Joyce Meyer Magazin Dezember 2018

Tägliche Andacht
Dein heutiger Mutmacher:

Fühlst du dich verraten?

Jetzt lesen

Weitere Texte

Gottes Pläne für dich sind größer als jedes Hindernis, das dir im Weg ist. Halte an deinen Träumen fest und
Stress führt oft zu Sorgen, die zu weiterem Stress führen. Lerne in den kleinen Dingen des Alltags große Freude zu
Dort wo du denkst, dass dein Leben zu kompliziert sei, kannst du dich vom Heiligen Geist leiten lassen.

Wie kann ich Freundschaft richtig leben?

Suche dir einen Freund, der auf Gott hört

Ein Impuls von Joyce Meyer | Lesedauer: 1 Minuten

Sehnst du dich nach tiefen, echten, bereichernden Freundschaften? Dann habe ich einen guten Rat für dich: Suche dir einen Freund, der auf Gott hört.

Solange wir aufnahmebereit sind, spricht Gott durch unsere Beziehungen zu uns – durch unsere Ehen, Freundschaften, Geschäftspartner und sogar durch flüchtige Bekannte. Eventuell fordert er uns auf, uns von Menschen zu trennen, die uns in Versuchung führen oder uns vom Plan Gottes für unser Leben abbringen. Man wird leicht den Menschen ähnlich, mit denen man zusammen ist.

Verbringen wir viel Zeit mit egoistischen und selbstsüchtigen Menschen, merken wir bald, dass auch wir uns mehr auf uns selbst ausrichten, auf das, was wir für uns selbst bekommen können. Im Gegensatz dazu ermuntert Gott dich vielleicht, sich mit einem Menschen anzufreunden, der gerne gibt. Tun wir das, werden wir binnen kurzer Zeit selbst zu einer großzügigen Person.

zwei Frauen mit Sonnenbrillen machen Kaugummiblasen - Joyce Meyer
Nach welchen Kriterien suchst du dir deine Freunde aus?

Es macht Spaß und tut gut, mit jemandem zusammen zu sein, der wirklich von Gott hört und ein Gespür dafür hat, was der Heilige Geist sagt und tut. Mit geistlich Schwerhörigen ist es dagegen meist kein Vergnügen und man merkt schnell, wenn ein Mensch in diese Kategorie fällt. In der Bibel steht:

Eisen schärft Eisen, ebenso schärft ein Mensch einen anderen.

Die Bibel: Sprüche 3,5

Wir können also unser geistliches Hörvermögen schärfen, indem wir mit Leuten zusammen sind, die sich darin üben, Gottes Stimme zu hören und ihm zu gehorchen.

Ein Gedanke für dich: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten; guter Umgang schärft den Charakter. Triff „Eisen“-Entscheidungen.

Aus dem Andachtsbuch Gott hören – jeden Morgen

Bitte akzeptiere die Marketing-Cookies, um dieses Video sehen zu können.
Tägliche Andacht
Dein heutiger Mutmacher:

Fühlst du dich verraten?

Jetzt lesen

Weitere Texte

Menschen mit einer starken inneren Ruhe leben oft glücklich und gesund. Doch wie stärkt man seinen inneren Frieden? Gott hilft!
Stress führt oft zu Sorgen, die zu weiterem Stress führen. Glauben und Vertrauen sind das Gegenteil davon und bringen dich
Wenn uns die Trauer überwältigt, fühlen wir uns oft hilflos und wütend. Lerne in diesen Zeiten auf Gottes Stimme zu

Wärst du gerne dein Freund?

Sich selbst akzeptieren

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Ich war jahrelang ein äußerst negativer Mensch. Im Scherz sage ich jetzt immer: Wenn ich damals zwei positive Gedanken hintereinander hatte, verkrampfte sich mein Gehirn! In diesen Jahren war ich einsam und hatte kaum Freunde. Ich wusste damals nicht, warum die Leute mich nicht mochten. Doch jetzt weiß ich, dass meine negative Haltung ein Grund dafür war.

Zwei Freunde die sich unterhalten und lachen. Joyce Meyer
Deine Gedanken, Haltung und Worte beeinflussen deine Beziehungen und prägen dein Umfeld.

Wusstest du, dass deine Gedanken und deine innere Einstellung einen enormen Einfluss auf die Menschen um dich herum haben und sogar auf deine Freundschaften? Eine positive, innere Haltung zieht Freunde an. Doch ein negativer Mensch ist schnell isoliert und alleine. Es gibt ein altes Sprichwort, das besagt: „Mit einem Tropfen Honig fängt man mehr Fliegen als mit einem Fass Essig. “Mein Mann Dave war immer schon ein sehr lebensbejahender Mensch und hat mich in diesem Bereich wirklich positiv beeinflusst. Am Anfang unserer Ehe irritierte es mich, dass er immer fröhlich und guten Mutes war, obwohl mir alles dunkel und trostlos erschien. Damals frustrierte es mich, aber irgendwann sehnte ich mich nach dieser Unbekümmertheit. Ich wollte mich ändern, um dem Leben positiver gegenüberzustehen und es auch genießen zu können.

Die größte Veränderung erlebte ich durch meine Beziehung zu Gott und als ich die 
Bibel studierte. Römer 12,2 (NGÜ) veränderte buchstäblich mein Leben. Hier steht: 

Richtet euch nicht länger nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lernt, in einer neuen Weise zu denken, damit ihr verändert werdet.

Die Bibel: Römer 12,2

Wir werden dann zuversichtliche Menschen, wenn wir anfangen unsere Gedanken mit dem Wort Gottes zu füllen und lernen, so zu denken, wie er denkt. Erst dann können wir diese glaubensvollen Gedanken bewusst durch unsere Worte und unser Verhalten an die Menschen um uns herum weitergeben.

Ich glaube, dass viele Menschen gar nicht wissen, wie ihre negativen Gedanken und Worte ihre Beziehungen beeinflussen. Nur ein Mensch, der selbst negativ ist, ist gerne mit einem negativen Menschen zusammen!

Wer glücklich ist oder glücklich sein möchte, findet schnell heraus, dass es überhaupt keinen Spaß macht, mit einem negativ eingestellten Menschen Zeit zu verbringen.

Joyce Meyer

Deshalb möchte ich dich fragen: Bist du ein Mensch, mit dem andere gerne befreundet sind? Bist du ein Mensch, mit dem du selbst gerne befreundet wärst?

Ich möchte jemand sein, mit dem andere Zeit verbringen und befreundet sein wollen. Ich möchte, dass sie froh sind, wenn sie mich zufälligerweise im Café treffen und ein paar Minuten mit mir reden. Wenn ich irgendwo bin, wo sich viele Leute treffen, möchte ich zu denen gehören, nach denen man Ausschau hält, weil man meine Ausstrahlung mag und es einfach Freude macht, mit mir zusammen zu sein.

Ich denke, dass auch du diesen Wunsch hast. Wenn wir solch eine positive Ausstrahlung haben wollen, müssen wir zuversichtliche Menschen sein. Ich glaube, niemand würde von sich behaupten, er wolle gar nicht von anderen gemocht werden. Deshalb sollten wir uns Folgendes vor Augen halten: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Wenn wir beliebt sein wollen, müssen wir uns dafür entscheiden, ein liebenswerter Mensch zu sein. Wenn wir für andere ein guter Freund sein wollen, müssen wir auch freundlich sein! In der Bibel lesen wir von einem geistlichen Gesetz, das hier zutrifft: Wir ernten, was wir säen (siehe Lukas 10,26-37; Galater 6,7). Wenn du mehr Freunde haben willst, säe diesen Samen, indem du für eine Person ein guter Freund bist!

Ich habe mal gehört, dass sich Menschen immer daran erinnern können, welches Gefühl man ihnen gegeben hat, auch wenn sie sich nicht mehr erinnern können, was man gesagt hat. Mein Fitnesstrainer zum Beispiel ist ein sehr fröhlicher, positiver Mensch, der mich ständig ermutigt. Ich freue mich immer darauf, ihn zu sehen. Seine positive Ausstrahlung macht alles zu einem schönen Erlebnis. Auch wenn die einzelnen Übungen meistens schwierig sind, gibt er mir durch seine positiven Kommentare das Gefühl, erstaunlich fit zu sein.

Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen anderen Trainer, der keine besonders positive Ausstrahlung hatte und mich wenig ermutigte. Wenn er meine Fitness kritisierte, tat er es immer mit einem negativen Unterton. Er dachte zwar, er würde mir so helfen, doch in Wirklichkeit entmutigte er mich!

Wirklich! Es ist ziemlich einfach:

Wenn du mehr Freunde haben willst, sei jemand, mit dem andere gerne zusammen sind. Sei positiv, baue andere auf und sei ein Ermutiger.

Joyce Meyer

Solltest du allerdings feststellen, dass du negativ eingestellt bist oder die Enttäuschungen des Lebens dir dein Leben vermiesen, dann bitte Gott, dir zu helfen das zu ändern. Wenn wir der Wahrheit ins Auge sehen, ist das der erste Schritt in die Freiheit!

Erneuere deine Gedanken durch das Wort Gottes und fang an, bewusst zuversichtlich zu denken und zu reden. Das wirkt sich positiv auf deine Ausstrahlung aus und du wirst der Mensch sein, mit dem andere gerne zusammen sind … jemand, den andere unbedingt zum Freund haben wollen.
 

Aus: Joyce Meyer Magazin März 2016

Weitere Texte

Pflege die Gemeinschaft mit Gott und genieße das Leben, das Gott für dich bereithält.
Wir dürfen jeden Tag aufs Neue darauf vertrauen, dass Gott unseren Nöten begegnet. Denn wahres Glück ist unabhängig nicht von
Finde die innere Erfüllung, nach der du dich sehnst. Lass Gott in dein Leben und lerne ihn kennen.

Über 50 Jahre verheiratet

Glückliche Ehe führen

Ein Interview mit Joyce Meyer | Lesedauer: 4 Minuten

Eine Eine Ehe kann erfüllend, aber auch herausfordernd sein. Doch ganz gleich, wie es in deiner Beziehung aussieht: Vergiss nicht, dass Gott dich liebt und einen guten Plan für dein Leben hat. In ihren 54 Ehejahren haben Dave und Joyce Meyer viel gelernt und können auf einen reichen Erfahrungsschatz zurückgreifen.

Hochzeit von Joyce und Dave Meyer
Dave und Joyce Meyer haben in über 50 Ehejahren gelernt, auf Gottes Gnade zu vertrauen

Mithilfe der Bibel und auf Basis der Dinge, die sie selbst erlebt hat, beantwortet Joyce hier einige Fragen zum Thema Ehe.

Frage: Du und Dave führen eine sehr stabile Ehe. Was ist euer Erfolgsrezept?

Antwort: Wir haben irgendwann aufgehört, einander verändern zu wollen. Das war sehr wichtig. Außerdem wollen wir beide von ganzem Herzen das tun, was Gott unserer Meinung nach von uns möchte. Gott – und nicht der Partner – ist für uns beide das Wichtigste im Leben. Wir sind von Gott abhängig und verbringen Zeit mit ihm. Man sollte aufhören, ständig das haben zu wollen, was man nicht hat und stattdessen anfangen, sich über das zu freuen, was Gott einem geschenkt hat. Daraus kann man dann das Beste machen. Ich weiß noch, wie Dave und ich uns vor Jahren die Hand reichten und ich zu ihm sagte: „Ich akzeptiere dich so, wie du bist.“ Und er schaute mich an und sagte: „Ich akzeptiere dich auch so, wie du bist.“ Das brachte echte Stabilität in unsere Beziehung.

F: Welchen Rat würdest du einem Paar geben, das Schwierigkeiten miteinander hat?

A: Nun, auch Dave und ich gingen durch schwere Zeiten. Ich glaube, man kann in jeder Beziehung die Hoffnung verlieren und sagen: „Das schaffen wir nicht. Wir geben auf.“ Doch wir sollten uns an Gott wenden und ihn einmal fragen: „Was kann ich tun, damit unsere Ehe besser läuft?“ Manchmal dauert es sehr lange, bis wir das Gute, das wir in eine Person investieren, selbst ernten. Wenn ich also das Richtige tue, der andere aber nie zufrieden ist und sich entscheidet, eigene Wege zu gehen, dann kann ich das nicht ändern. Doch die Gnade Gottes versetzt mich in die Lage, weiterhin das Richtige zu tun und außerdem Gott tun zu lassen, was nur er tun kann.

F: Ist es möglich, eine Ehe dauerhaft aufrechtzuerhalten, wenn man nicht die gleichen Ziele verfolgt oder die gleichen Erwartungen an die Zukunft hat?

A: Ich glaube, dass Gott Herzen verändern kann, wenn unsere innere Einstellung stimmt. Als ich das erste Mal den Eindruck hatte, dass Gott mich in seinen Dienst rief, sagte Dave: „Gut, aber ich will das so nicht mitmachen.“ In diesem Moment sprach Gott zu mir: Tu, was ich dir zeige, bewahre dir eine gute, innere Einstellung und ich werde mich um Dave kümmern. Nur drei Wochen später kam Dave zu mir und sagte:„Weißt du, Gott hat mir gezeigt, dass er dich beauftragt und befähigt hat, das zu tun, was vor dir liegt. Du sollst wissen: Ich stehe hinter dir, ganz gleich was du tust.“ Gott kann das Herz eines Menschen verändern.

Vier Tipps für eine gute Ehe

1. Für eine gute Ehe muss man aktiv sein

Die Liebe … verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach. (1. Korinther 13,5; NGÜ)

„Ich stehe jeden Morgen mit dem Ziel auf, eine gute Ehe zu führen. Ohne mein Dazutun wird meine Beziehung zu Dave nicht harmonisch sein. Oftmals bitte ich Gott im Gebet, mir Ideen zu schenken, wie ich Dave eine Freude machen kann.“ (Joyce) 

Ganz praktisch: Höre genau hin, was dein Partner sagt und suche nach Gelegenheiten, ihm etwas Gutes zu tun oder ihn zu ermutigen. Sei bereit, seinen Bedürfnissen zu begegnen.

2. Vergebung empfangen und gewähren

… Eins aber tue ich: Ich lasse das, was hinter mir liegt, bewusst zurück, konzentriere mich völlig auf das, was vor mir liegt. (Philipper 3,13; NGÜ)

„Vergebung ist der wichtigste Bestandteil einer erfolgreichen Beziehung. Wie viele Menschen machen ihre Liebe zu einem Menschen von bestimmten Gegebenheiten abhängig: ‚Ich liebe dich, aber du hast mich gestern wirklich verletzt.‘ Oder: ‚Ich liebe dich, aber ich bin zu müde, zu beschäftigt, zu abgelenkt, zu wütend, zu verärgert oder zu unglücklich, um jetzt freundlich zu dir zu sein.‘ Wahre Liebe sagt: ‚Ich liebe dich!‘ Mehr nicht.“ (Joyce)

Ganz praktisch: Beginne jeden Tag mit einem Gebet:
Herr, ich entscheide mich, alles hinter mir zu lassen, was hinter mir liegt und mich auf das Gute zu konzentrieren, das du für mich und meinen Partner heute bereithältst. Ich werde meinen Partner an diesem Tag mehr lieben als je zuvor. Du hast mir meine Fehler der Vergangenheit bereits vergeben und auch ich vergebe meinem Partner alles, was mich bisher verletzt hat. Ich werde nicht zulassen, dass meine Liebe und Zuneigung zu ihm von dem zerstört wird, was gestern war. Amen.

3. Dinge so ansprechen, wie Gott es will

Überlege, bevor du Gott etwas sagst. Sprich nicht alle Gedanken aus, die dir kommen … (Prediger 5,1; GN)

„Wenn wir vorschnell etwas sagen, ohne es vorher durchdacht zu haben, kann uns das in große Schwierigkeiten bringen. Ich meine, wir sollten nicht nur gut überlegen, was wir zu Menschen sagen, sondern auch mit welchen Gedanken wir zu Gott kommen. Ich habe schon oft erlebt, wie Gott mich bei dem, wie ich eine Situation angehen wollte, unterbrach und mich wissen ließ, dass er das so nicht wollte.“ (Joyce)

Ganz praktisch: Frage Gott immer, was er tun würde, bevor du deinen Partner mit etwas konfrontierst. Wenn Gott dir zeigt, wie du deinen Partner auf Dinge ansprechen sollst, tu es. Und wenn er dir zeigt, dass du die Situation auf sich beruhen lassen sollst, dann tu das auch. Nur so werden sich Dinge verbessern.

4. Den richtigen Zeitpunkt abwarten

Zerreißen hat seine Zeit, und Flicken hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit … (Prediger 3,7; Schlachter)

„Für eine gute Kommunikation ist es wichtig, den richtigen Zeitpunkt abzuwarten. Wir können Situationen verschärfen, indem wir zur falschen Zeit Dinge ansprechen. Es gibt Zeiten, in denen die Probleme auf den Tisch müssen und Zeiten, in denen wir sie besser auf sich beruhen lassen sollten.“ (Joyce)

Ganz praktisch: Passe einen guten Zeitpunkt ab, um das, was dir am Herzen liegt, anzusprechen, damit dein Partner das Gesagte auch annehmen kann. Platze nicht gleich mit allem heraus, wenn du wütend oder müde bist oder unter Stress stehst. Wenn du das Gefühl hast, dass der Heilige Geist dir ein Signal gibt, etwas Bestimmtes anzusprechen, dann sag, was dich bewegt.


Aus: Joyce Meyer Magazin März 2017

Weitere Texte

Leid und Schmerz werden uns häufig von Menschen zugefügt, die selbst tief verletzt sind. Joyce Meyer sagt immer: Verletzte Menschen
Du würdest gerne dein Leben verändern? Fang an deine Wortwahl zu verändern und Gottes Verheißungen über dein Leben auszusprechen. Denn
Was erwartest du von einer guten Freundschaft? Joyce legt den Fokus auf eine besondere Eigenschaft und erklärt dir, warum das

Wenn alle an dir zerren

Wirf deine Sorgen auf Gott

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 4 Minuten

Jede Mutter kommt irgendwann an den Punkt, an dem sie an ihrer Fähigkeit, eine wirklich gute Mutter sein zu können, zweifelt. Schon im Säuglingsalter ihres Kindes fragt sie sich: Mache ich alles richtig? Das bleibt dann auch ihre grundlegende Frage, während ihr Kind mit all seinen Wutanfällen vom Kleinkind zum Teenager heranwächst. Treffe ich die richtigen Entscheidungen? Werden sich meine Kinder gut entwickeln? Werden sie wissen, dass Gott auch dann auf ihrer Seite ist, wenn sie Fehler machen? Unsere Kinder werden immer unsere Kinder bleiben, selbst wenn sie bereits erwachsen sind.

Mutter die ihren drei Kindern beim Malen zuschaut. Joyce Meyer
Als Mutter in der Kindererziehung die Ruhe bewahren, geduldig bleiben und Selbstvertrauen aufbauen.

Als Eltern kommt uns eine große Verantwortung zu. Auch wenn sich viele Männer sehr um ihre Familien kümmern und herzlich Anteil am Leben ihrer Kinder nehmen, sind es doch die Mütter, die die Kinder hauptsächlich versorgen.

Ich habe junge Mütter kennengelernt, die sich erst vollwertig fühlen, wenn sie ihre Ehe, ihr Mutter- und Hausfrau-Dasein und ihre berufliche Karriere unter einen Hut bringen.

Chaotische und schwierige Familienverhältnisse, die Scheidung, Alkoholismus, Missbrauch oder andere Probleme nach sich ziehen, machen es noch schwieriger, den Mut nicht sinken zu lassen und ruhig zu bleiben.

Dann sind da noch die Sorgen, dass das eigene Kind womöglich keine persönliche Beziehung zu Gott aufbaut und ohne ihn leben möchte.

Wenn du das Gefühl hast, dass die Freude, Mutter zu sein, bei dir gerade von familiären Herausforderungen und großen Selbstzweifeln überschattet wird, möchte ich dir dabei helfen, deine innere Sicherheit wieder zu gewinnen, damit du dein Leben als Mutter auch genießen kannst.

Ich meine hier nicht das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ich meine das Vertrauen in Gottes Fähigkeiten, uns zu helfen und uns Schritt für Schritt vorwärts zu bringen. Er möchte, dass du am Muttersein Freude hast und ich will dir zeigen, wie du dich vertrauensvoll auf ihn verlassen kannst.

Eines möchte Gott auf keinen Fall: Dass du dir Sorgen machst. Manche Menschen meinen, erst dann gute Eltern zu sein, wenn sie sich um ihre Kinder sorgen. Die Bibel warnt uns jedoch davor, denn Sorgen helfen überhaupt nicht weiter. In Matthäus 6,27 steht: 

Wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?

Die Bibel: Matthäus 6,27

Bete für deine Kinder, doch wirf dann deine Sorgen auf Gott.  Dave und ich hatten wie die meisten Menschen auch so unsere Probleme mit unseren Kindern. Und ich habe ziemlich viel Zeit damit verschwendet, mir Sorgen zu machen, während sie heranwuchsen.

Zwei unserer Kinder hatten es nicht leicht in der Schule, eins war im höchsten Maße unordentlich und das andere war so perfektionistisch, dass es sich selbst anhaltend unter enormen Druck setzte. Doch die gute Nachricht ist: Aus allen ist etwas geworden und es geht ihnen gut.

Der eine oder andere von ihnen traf zwar so manch schlechte Entscheidung und musste deshalb einen Umweg in Kauf nehmen. Doch sie lernten daraus und kamen zurück auf den Weg, den wir ihnen empfohlen hatten. Die Bibel bezeugt: Wenn wir unsere Kinder an den Weg gewöhnen, den sie gehen sollen, dann werden sie nicht davon abweichen, wenn sie alt werden (siehe Sprüche 22,6). Falls du dir um deine Kinder Sorgen machst, orientiere dich an diesem Versprechen. 

Setz dich nicht dem gesellschaftlichen Erwartungsdruck aus, sondern erziehe deine Kinder nach den Maßstäben Gottes und gib dabei dein Bestes. Alles andere kannst du Gott überlassen.

So manche Mutter verpasst die schönen Momente des Mutterseins, weil sie sich ständig mit anderen Müttern vergleicht. Doch in der Bibel steht, dass es unweise ist, sich mit anderen zu vergleichen (siehe 2. Korinther 10,12).

Gott möchte gar nicht, dass du wie andere Mütter bist. Er will mit dir deine Einzigartigkeit feiern! Jeder Mensch hat besondere Gaben und Talente. Deshalb sind wir auch von Menschen mit verschiedenen Gaben und Fähigkeiten umgeben, die wir selbst nicht haben.

Innere Unsicherheit und Selbstzweifel halten dich davon ab, dich über die Gaben anderer freuen zu können. Sie geben dir bloß das Gefühl der Unzulänglichkeit und bringen dich vielleicht sogar dazu, den wunderbaren Plan Gottes für dein Leben nicht weiter zu verfolgen.

Gott hat dich einzigartig gemacht und du hast deinen eigenen Stil. Präge deine Stärken, Gaben und Persönlichkeitsmerkmale aus und gib dieses Selbstvertrauen auch an deine Kinder weiter, indem du deren Einmaligkeit wertschätzen und sie darin ermutigst.

Du musst nicht perfekt sein. Gib dein Bestes und denke daran: Gott wird dann das tun, was du nicht tun kannst.

Man kann sich gedanklich sehr schnell verrennen, wenn man sich die Dinge immer anders wünscht, als sie sind und ständig alles hinterfragt: Hätte ich bloß, könnte ich bloß, würde ich bloß… Doch das ist genauso eine Zeitverschwendung, wie das Sich-Sorgen-Machen.

Wir können das Leben viel mehr genießen, wenn wir uns daran gewöhnen, dankbar und zufrieden zu sein. Ich sage nicht, dass du dich mit Dingen zufriedengeben sollst, die man eigentlich verbessern müsste. Doch ich möchte dich wirklich bitten: Nimm dich selbst an, so, wie Gott dich geschaffen hat.

Eines steht fest: Niemand hat ein perfektes Leben.

Entscheide dich heute dafür, die erste Hürde zu nehmen und zu lernen, das Beste aus deinem Leben zu machen und es zu genießen. Es ist sehr hilfreich, sich auch an den gewöhnlichen und kleinen Dingen zu erfreuen und das wertzuschätzen, was andere vielleicht übersehen.

Ganz gleich, mit welcher Situation du dich momentan auseinandersetzen musst – und ganz gleich, was gerade mit deinen Kindern geschieht: Du hast immer Zugang zu der bedingungslosen und unerschöpflichen Liebe Gottes.

Die Liebe ist das größte Geschenk einer Mutter. Allerdings passiert es allzu häufig, dass die Mütter innerlich leerlaufen, da sie ständig versuchen, ihren Kindern etwas zu geben, was sie selbst nicht bekommen haben.

Im Laufe der letzten Jahre hat Gott mich innerlich immer wieder neu gefüllt. Ich fing an, mich intensiv damit zu beschäftigen, was die Bibel über seine Liebe sagt. Dann habe ich mehrmals am Tag folgenden Satz laut ausgesprochen: „Gott liebt mich.“ Zuerst kam ich mir komisch dabei vor, doch die Übung half mir, diese Wahrheit, dass Gott mich liebt, zu verinnerlichen. Deshalb möchte ich auch Sie dazu auffordern.

Sprich es laut aus: „Gott liebt mich“ und dann verinnerliche das Gesagte. Wiederhole es so oft es geht. Wenn du morgens aufstehst und abends zu Bett gehst; auch während des ganzen Tages. Schau in den Spiegel, zeige auf dich, nenne deinen Namen und sage: „Gott liebt mich.“

Joyce Meyer

Du kannst auch ein Erinnerungstagebuch führen, in das du all die kleinen aber auch großen Dinge einträgst, die Gott für dich tut. Lies dann diese Einträge mindestens einmal pro Woche zur eigenen Ermutigung.

Lies gute Bücher, in denen es um die Liebe Gottes geht. Nachdem Gott mir ganz persönlich gezeigt hatte, wie sehr er mich liebt, machte ich diese Liebe Gottes zum Thema meiner ersten Predigt. Dies wurde dann für mich der Anlass, ein Buch darüber zu schreiben, mit dem Titel „Sag ihnen, dass ich sie liebe.“

Bete dafür, dass der Heilige Geist – unser Helfer und Ratgeber – dir ganz persönlich einmal zeigt, wie sehr Gott dich liebt.  

Denk immer daran: Du bist nicht alleine. Gott ist immer bei dir. Vertraue ihm, dass er dir die Gnade und Weisheit geben wird, die du brauchst, um seiner Führung folgen zu können. Er ist der beste Ratgeber, Tröster und Ermutiger, den es gibt. Ihm können wir vertrauen und er kann dir die notwendige innere Ruhe, die Geduld und das Selbstvertrauen geben, damit du das Leben meistern kannst.

Wenn du voll und ganz auf ihn vertraust, bist du in der Lage, jede Minute deines Lebens zu genießen.

Aus: Joyce Meyer Magazin März 2014

Weitere Texte

Du musst kein Opfer deiner äußeren Umstände sein, denn jeder Tag birgt neue Chancen. Mache das Beste aus ihnen und
Kennst du Situationen im Leben, die du lieber vermieden hättest? Lass dich von Gott durchs Leben leiten und habe den
Wir dürfen jeden Tag aufs Neue darauf vertrauen, dass Gott unseren Nöten begegnet. Denn wahres Glück ist unabhängig nicht von

Andere lieben wie Gott

Gott liebt bedingungslos

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Das Wichtigste, über das ein Christ sich Gedanken machen sollte, ist, seinen Nächsten zu lieben. Doch da liegt oft schon das Problem. Nachdem wir unser Leben Jesus anvertraut haben, werden wir zwar gleich damit konfrontiert, unsere Mitmenschen lieben zu sollen. Aber irgendwie kriegen wir es nicht hin. Und so denken wir, dass mit uns etwas nicht stimmt. Im Grunde ist es aber so, dass man erst gewisse Schritte gegangen sein muss, bis man dahin kommt, andere lieben zu können.

Ein Weg auf dem mehrere aufgemalte Herzen sind. Joyce Meyer
Schritt für Schritt in Gottes Liebe leben lernen

Zuerst einmal brauchen wir eine Offenbarung darüber, wie sehr Gott uns liebt. Es reicht nicht, nur zu wissen, dass Gott uns liebt. Man muss seine Liebe selbst erleben und für sich annehmen.

Zweitens ist es wichtig zu lernen, sich selbst zu lieben. Anders gesagt: Bist du glücklich mit dir selbst, so wie Gott dich geschaffen hat? Oder versuchst du so zu sein, wie die Menschen um dich herum dich deiner Meinung nach sehen wollen?

Drittens sollten wir lernen, wie man Gott liebt. Gott zu lieben bedeutet vor allem eins: Gehorsam. Jesus sagte: Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten (Johannes 14,15). Wenn wir seine Liebe empfangen haben, ist es nur natürlich auch zu tun, was er uns sagt.

Jetzt wollen wir uns jeden der drei Schritte genauer ansehen, um zu erfahren, wie wir ganz in der Liebe Gottes leben können.

Schritt 1: Die Liebe Gottes selbst erleben 

Viele Menschen singen das Lied „Jesus liebt mich ganz gewiss, denn die Bibel sagt mir dies“, ohne die tiefe innere Gewissheit zu haben, dass Gott sie wirklich liebt. Wenn alles in ihrem Leben glatt läuft, glauben sie zwar, dass Gott sie liebt. Doch wenn es schwierig wird, fragen sie sich, wo Gott ist und ob er sie überhaupt jemals geliebt hat.

In unserem Kopf wissen wir vielleicht, dass Gott uns liebt. Doch es ist wichtig, dass es auch vom Kopf ins Herz rutscht. Nur dort wird es zur Gewissheit. Dann ist es egal, was der Feind uns erzählen will, was andere vielleicht sagen oder wie unsere Umstände sind – wir wissen es einfach. Und wir wissen es so fest, dass uns diese Gewissheit nicht mehr geraubt werden kann.

Wie wird aus Kopfwissen eine innere Gewissheit? Ich glaube, dass wir uns Zeit nehmen müssen, Gott zu begegnen und seine Liebe anzunehmen.

Du weißt bestimmt, wie gerne Schweine sich im Schlamm wälzen. Ihr Aussehen ist ihnen dabei egal. Sie waten einfach hinein und wälzen sich, bis sie über und über mit Schlamm bedeckt sind. Genauso sollten wir uns die Zeit nehmen, uns in Gottes Liebe zu wälzen. Wir sollten uns ganz von ihr durchtränken lassen und sie in uns aufsaugen.

Viele Menschen versuchen perfekt zu sein und wollen sich damit Gottes Liebe verdienen. Doch Gott ist Liebe. Er möchte, dass wir einfach ein Gefäß für seine Liebe sind und sie als Geschenk in uns aufnehmen.

Schritt 2: Sich selbst lieben lernen

Es gibt Menschen, die viel für andere tun, aber nichts für sich selbst. Das ist nicht richtig, es fehlt die Balance. Diese Menschen gehen mit sich selbst nicht gut um und haben oft das Gefühl, wertlos zu sein.

Es gibt viele verschiedene Gründe, warum wir uns selbst gegenüber negativ eingestellt sein können. Vielleicht bist du in einer Familie aufgewachsen, in der deine Eltern dir nie etwas geschenkt haben. Vielleicht wurdest du auch ständig von ihnen beschimpft. Es kann sein, dass du missbraucht wurdest und immer dachtest, es sei deine eigene Schuld.

Gottes Liebe ist die beste Medizin für jedes blutende Herz. Wenn du in deinem Leben missbraucht oder misshandelt wurdest, möchte ich dir sagen, Gott liebt dich. Vielleicht verstehst du nicht, warum dir diese furchtbaren Dinge passiert sind. Doch wer Gott liebt und von ihm gerufen worden ist, dem werden alle Dinge – auch die schlechten – zum Besten dienen (siehe Römer 8,28).

Es ist sehr wichtig, dass du lernst, dich so zu lieben, wie du bist. Fang an, dich selbst zu verwöhnen, du hast es wirklich verdient. Das ist sogar wichtig für dich, damit du gesund und innerlich ausgeglichen bist. Zu einem ausgewogenen Lebensstil gehört auch, von Gott Korrektur anzunehmen. In Offenbarung 3,19 lesen wir:

So mache ich es mit allen, die ich liebe: Ich decke auf, was bei ihnen verkehrt ist, und weise sie zurecht. Darum mach Schluss mit deiner Gleichgültigkeit und kehre um!

Die Bibel: Offenbarung 3,19

Wie oft entfernen wir uns von Gott, sobald er uns auf Ungereimtheiten hinweist, anstatt zu ihm zu laufen? Irgendwo haben wir die schräge Auffassung im Kopf, dass Gott über uns verärgert sein könnte. Doch wenn er uns zurechtweist, zeigt er uns damit eigentlich, dass er uns liebt und uns nie alleine lassen wird.

Einige von uns brauchen lange, um das zu verstehen. Doch wenn wir es einmal begriffen haben, kennen wir auch Gottes Herzenseinstellung zu uns. Dann brauchen wir nicht mehr verletzt und innerlich getroffen zu sein, sondern können Gott für seine Korrektur danken.

Schritt 3: Gott lieben heißt Menschen lieben

Jesus hat etwas Großartiges gesagt:

Ein neues Gebot gebe ich euch: dass ihr einander liebt. Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid (…)

Die Bibel: Johannes 13,34-35

In 1. Korinther 13 lesen wir, was Liebe wirklich bedeutet. Liebe ist geduldig, freundlich, demütig, nicht unhöflich und nicht schnell beleidigt. Wenn man wirklich liebt, geht es also nicht mehr um Dinge wie „Du hast aber meine Gefühle verletzt“. Das sollten wir dabei nicht vergessen.

Denn wie oft haben wir schon die Gefühle eines anderen Menschen verletzt? Wie oft waren wir unfreundlich, weil wir in Eile waren? Wie oft hat Gott uns schon genau an dieser Stelle vergeben müssen?

Die Menschen um uns herum hungern nach Liebe. Überall sehen wir Leute, die gar nicht wissen, wer sie in Christus sind. Sobald in ihrem Leben etwas schiefläuft, glauben sie, dass mit ihnen etwas nicht stimmt und Gott sie nicht mehr liebt.

Wir können nicht erwarten, dass sich die Menschen geliebt wissen, wenn sie nicht sehen, dass die Liebe Gottes durch uns fließt. 

In 1. Korinther 13,1 steht: 

Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz, eine lärmende Zimbel.

Die Bibel: 1. Korinther 13,1

In der Bibel werden wir aufgefordert, andere mit der Agape-Liebe zu lieben: Das ist die bedingungslose Liebe Gottes, die uns motiviert, uns aufopferungsvoll anderen zuzuwenden. Die gleiche Liebe macht auch uns selbst glücklich und zufrieden. Aber bevor wir diese Schritte nicht gegangen sind, können wir andere auch nicht so lieben, wie Gott uns liebt. Wir können nur das weitergeben, was wir selbst haben.

Ich möchte dich ermutigen, diese drei Schritte auf dem Weg der Liebe zu gehen. Denn wenn du weißt, wie man die Liebe Gottes in die Tat umsetzen kann, wie sie in unsere Familien und zu unseren Nachbarn und Arbeitskollegen fließt, dann werden wir die Menschen für Gott gewinnen.


Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2013

Weitere Texte

Egal wer du bist oder was du durchmachen musstest, du bist nicht allein und musst die Dinge nicht selbst in
Stress führt oft zu Sorgen, die zu weiterem Stress führen. Lerne in den kleinen Dingen des Alltags große Freude zu
Ist Glück bloß ein Gefühl, abhängig von äußeren Lebensumständen? Nein - du hast die Möglichkeit, jeden Tag glücklich zu sein.

Tief durchatmen und bis 10 zählen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Leid und Schmerz werden uns häufig von Menschen zugefügt, die selbst tief verletzt sind. Ich sage immer: Verletzte Menschen verletzen andere Menschen. Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass wir andere nicht davon abhalten können, Dinge zu sagen oder zu tun, die unsere Gefühle verletzen. Doch wenn wir so handeln, wie Gott es möchte, ersparen wir uns viel Ärger und Leid.

Ein fröhlicher Mann umarmt einen zweiten, der nicht begeistert darüber ist. Joyce Meyer
Wir können zwar nicht beeinflussen, was Menschen sagen, aber wie wir darauf reagieren.

Glaube das Beste

In 1. Korinther 13,7 lesen wir, dass Liebe alles erträgt, in jeder Lage glaubt, immer hofft und allem standhält. Wenn jemand uns zum Beispiel verletzt oder angreift, liegt die Entscheidung bei uns, wie wir damit umgehen. Wir können entweder den Gedanken zulassen: „Das hast du absichtlich gemacht, um mir wehzutun!“ Oder wir können das Beste glauben und sagen: „Ach, der muss wohl einen schlechten Tag gehabt haben. Vielleicht macht er gerade eine schwere Zeit durch. Sicherlich hat das nichts mit mir zu tun.“

Auch ich bin dankbar, wenn andere nachsichtig und geduldig mit mir sind, wenn ich einen schlechten Tag habe und sie unabsichtlich verletze. Niemand ist perfekt und wir alle sind bloß Menschen.

Bete für andere

Man kann anderen leicht ein Ultimatum stellen: „Wenn du dich nicht änderst, werde ich dich verlassen!“ Vielleicht verändern sie sich dann eine Zeit lang. Doch irgendwann werden sie in alte Verhaltensmuster zurückfallen, weil sich in ihrem Inneren nichts geändert hat.

Wir sollten dafür beten, dass Gott den Menschen hilft, so zu sein, wie er sie haben möchte, und das zu tun, was er von ihnen will. Bete dafür, dass Gott ihnen hilft, den Grund für ihre Probleme zu erkennen und sensibel dafür zu sein, wenn sie andere verletzen. Ich glaube, dass wir Freundlichkeit als Waffe einsetzen können, um die Gemeinheit anderer zu überwinden.

Sei vergebungsbereit

Neulich habe ich einen Film gesehen, der mich sehr beeindruckt hat. Die männliche Hauptperson in der Geschichte hatte viel Schlechtes erlebt. Irgendwann entschloss er sich, dem Übeltäter zu vergeben. Selbst seine Frau fragte ihn: „Wie kannst du ihm vergeben?“ Seine Antwort habe ich mir gut gemerkt. Sie lautete: „Wenn du jemandem vergibst, dann vergibst du nur einmal. Doch wenn du jemanden hasst, dann hasst du ihn jeden einzelnen Tag für den Rest deines Lebens.“ Deshalb sei bereit zu vergeben – lass los und lass es hinter dir. Erlaube nicht, dass sich das Gift der Unversöhnlichkeit in dir ausbreitet und dein Leben ruiniert.

Stelle andere nicht bloß

In 1. Petrus 4,8 (NL) lesen wir:

... die Liebe deckt viele Sünden zu.                           

Die Bibel: 1. Petrus 4,8

Was bedeutet das? Nun, wir sollten andere nicht bloßstellen und ihre Fehler nicht öffentlich machen. Das kann schwierig sein. Wenn wir verletzt wurden, wollen wir am liebsten jeden anrufen, den wir kennen, um darüber zu reden. Manchmal ist es durchaus hilfreich, mit einer Person über ein Problem zu sprechen. Es gibt schwerwiegende Dinge, bei denen es wichtig ist, sich anderen mitzuteilen. Doch in Bezug auf kleine, alltägliche Kränkungen bittet uns der Herr stets, freundlich zu bleiben und die Menschen zu schützen.

Behandle andere, wie du behandelt werden willst

Vor Jahren gehörte ich zu denen, die niemand mochte, weil ich einfach unmöglich war. Dabei war mir mein Verhalten gar nicht bewusst – ich hatte bloß viele Probleme und ich brauchte jemanden, der mir Jesus nahebrachte.

Mein Mann Dave war ein reifer Christ, der alles, was ich in diesem Artikel beschreibe, richtig machte. Ganz gleich wie lautstark ich mich beschwerte und wie viel ich mit ihm diskutierte, er gab nicht
auf. Er ließ es auch nicht zu, dass ich ihm seinen inneren Frieden und seine Lebensfreude raubte. Das machte mich ganz neidisch, denn das, was er hatte, wollte ich auch haben!

Eins kann ich heute wirklich sagen: Wenn ich Dave nicht gehabt hätte, würde ich sicherlich nicht das tun, was ich heute tue. Gott gebrauchte ihn, um mich durch seine Liebe zu heilen. Er möchte auch dich in dieser Weise gebrauchen. Denn Gott weiß, was du gerade durchlebst, und er will dir die Gnade schenken, Menschen zu vergeben und sie ehrlichen Herzens lieben zu können.

Gibt es jemanden in deinem Umfeld, den du überhaupt nicht magst, weil er sich unmöglich verhält? Dann nimm dir ein paar Minuten Zeit und bete für ihn und auch für dich selbst.

Und dann setze folgende praktische Tipps einfach um:

  1. Glaube das Beste. 1. Korinther 13,7
  2. Bete für dich. Matthäus 7,3-5
  3. Bete für ihn. Matthäus 5,44
  4. Vergib. Epheser 4,32
  5. Rechne seine Schuld nicht an. 1. Petrus 4,8
  6. Ziehe nicht über ihn her. Sprüche 11,13
  7. Sprich freundlich mit ihm. Epheser 4,29
  8. Hilf ihm, wenn er Hilfe braucht. Lukas 6,27
  9. Sei nicht schadenfroh. Sprüche 24,17
  10. Behandle andere, wie du behandelt werden willst. Matthäus 7,12

Du wirst bemerken, dass du nach und nach lernst, wie du auch schwierige Menschen lieben kannst.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2018

Weitere Texte

Kennst du Situationen im Leben, die du lieber vermieden hättest? Lass dich von Gott durchs Leben leiten und habe den
Dankbarkeit hilft dir, alltägliche Dinge bewusst zu genießen und leichter durchs Leben zu gehen. Es zeigt dir, wie gut es
Bist du gerade krank und weißt nicht weiter? In den Händen des himmlischen Vaters kannst du heil werden.

Wenn Streit zum Problem wird

Strebe nach Frieden

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Gott möchte, dass wir miteinander in Frieden und Harmonie leben. Deshalb gibt er uns in der Bibel auch genaue Anweisungen, wie wir miteinander im Alltag umgehen sollen.

Mehrere Menschen mit verschiedenen Gesichtsausdrücken. Joyce Meyer
Wir müssen uns jeden Tag neu bewusst für Frieden entscheiden.

In Petrus 3,11 steht: Er wende sich vom Bösen ab und tue, was gut ist; er sei auf Frieden [Harmonie] aus [lasse sich nicht von Angst, beunruhigenden Zornesausbrüchen und Gewissenskonflikten stören] und setze sich mit ganzer Kraft dafür ein.

Hier steht, dass wir uns nicht nur Frieden in unseren Beziehungen wünschen, sondern uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen sollen. Nicht dass wir keine Meinungsverschiedenheiten mehr haben dürfen. Wir sind alle einzigartig und wir haben alle unsere Ecken und Kanten.

Es liegt in der Natur des Menschen, Meinungsverschiedenheiten zu haben. Doch wir sollen trotzdem respektvoll miteinander umgehen und Streit vermeiden.

Joyce Meyer

Der Duden definiert Streit so: „Heftiges Sichauseinandersetzen, Zanken in hitzigen Wortwechseln, oft auch in Handgreiflichkeiten“. Streit gehört mit zu den größten Gefahren, der die Gemeinde Jesu ausgesetzt ist. In der Bibel werden Streitereien als „die kleinen Füchse“ beschrieben, die sich in den Weinberg schleichen und die Reben verwüsten (siehe Hohelied 2,15). Streitsüchtige Menschen haben vielleicht sogar ein Lächeln auf den Lippen, doch insgeheim sind sie voller Ärger und Missgunst. Und wenn man ihnen nicht Einhalt gebietet, verpesten sie die Beziehungen um sie herum und darüber hinaus.

Gott sieht uns! 

Wir alle müssen uns mit Ärger auseinandersetzen und lernen, damit umzugehen. Das ist nicht immer leicht. Doch wir dürfen nicht zulassen, dass negative und vergiftete Emotionen Wurzeln in unseren Herzen schlagen, denn das ist gefährlich. Selbst wenn wir sie verstecken, beeinflussen sie doch unseren Umgang mit anderen. Und Gott sieht, wie wir uns Menschen gegenüber verhalten und wie wir sie behandeln. Es ist nicht in Ordnung, dass wir zu Hause miteinander streiten, nach außen hin aber so tun, als wäre alles gut.

Ein demütiges Herz

Es ist wichtig, dass wir in unseren Gedanken und in unserem Geist bescheiden bleiben. Denn da, wo Zank und Streit herrschen, wohnt auch der Stolz. Wenn Menschen Konflikte austragen, muss einer von ihnen bereit sein, auch mal klein beizugeben und sich zu entschuldigen.

Strebt nach Einheit 

Streit unter Gottes Volk ist nichts Neues. Schon in der Urgemeinde gab es ihn. Paulus hatte die Nase so voll davon, dass er in Philipper 2,2 schrieb: So erfüllt meine Freude, dass ihr dieselbe Gesinnung und dieselbe Liebe habt, einmütig, eines Sinnes seid.

Da wo Einheit herrscht, findet man auch Gottes Segen. Wenn zwei Menschen in einer Sache eins werden, liegt eine große Kraft in ihrer Übereinkunft. Doch sie verliert an Einfluss, wenn wir anderen gegenüber verbittert sind. Gott kann unsere Gebete nicht erhören, solange wir uns weigern, den Menschen, die uns verletzt haben, zu vergeben. Seine Liebe kann in uns nicht wirksam werden, wenn wir unseren Ärger festhalten. Entscheiden wir uns allerdings so zu handeln, wie Gott es von uns erwartet und trennen uns von negativen Gefühlen wie Wut und Zorn, dann werden wir wirklich frei.

Die Wut abschüttlen

Wirst du schnell zornig und hast mit Wutanfällen zu kämpfen? Dann gib Gott in deinem Leben ganz bewusst Freiraum zu wirken. Gott möchte dir durch Jesus Frieden, Freude und Leben im Überfluss schenken. Vertraue ihm. Er wird dein Herz heilen und wiederherstellen.

Räume der Vergebungsbereitschaft höchste Priorität ein und lebe in Frieden mit anderen. Du wirst erstaunt sein, wie sich dann alles andere in deinem Leben zum Guten wendet.

Aus: Joyce Meyer Magazin März 2015

Weitere Texte

Gottes Zusagen über dein Leben auszusprechen wird lebensverändernd sein. Mach dich noch heute auf die Reise deines Lebens!
Die Beziehung zu dir selbst ist eine der wichtigsten in deinem Leben. Lerne dich anzunehmen, wie Gott dich geschaffen hat.
Wenn du regelmäßig Zeit allein mit Gott und seinem Wort verbringst, wird dein Leben positiv beeinflusst! Jede Sekunde, die du

Das solltest du sagen

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Gott hat uns die Fähigkeit geschenkt, unsere Worte einzusetzen, um ein Segen zu sein, zu ermutigen, zu loben, anzubeten und auch zu singen. Doch wie oft bringt uns unser Mundwerk – genauer gesagt unsere Zunge – in Schwierigkeiten.

Mann und Frau sitzen entspannt gemeinsam im Café. Joyce Meyer
Mit unseren Worten prägen wir das Leben von anderen Menschen.

Sprechen können ist eine Gabe Gottes. Hast du schon mal darüber nachgedacht? In Sprüche 15,23 (ZB) steht: … wie gut ist ein Wort zur rechten Zeit!

Ich hatte viele Jahre lang mit einer scharfen Zunge zu kämpfen. Wenn auch du eine scharfe Zunge hast, dann ist das Chaos, was du damit in deinem Leben und im Leben der Menschen um dich herum schaffst, unausweichlich.

Doch die Zunge kann kein Mensch bändigen. Sie ist ein ständiger Unruheherd, eine Unheilstifterin, erfüllt von tödlichem Gift. Mit ihr preisen wir den, der unser Herr und Vater ist, und mit ihr verfluchen wir Menschen, die als Ebenbild Gottes geschaffen sind.

Die Bibel: Jakobus 3,8-9

Wir können mit unseren Worten, unseren Beziehungen, unserem beruflichen Werdegang und der Welt um uns herum, großen Schaden zufügen. Doch es gibt gute Nachrichten: Mithilfe des Heiligen Geistes können unsere Worte auch viel Gutes bewirken. Gott kann uns helfen, unsere Zunge zu kontrollieren. Dann können wir Dinge sagen und biblische Wahrheiten bezeugen, die Positives bewirken und die Liebe Christi widerspiegeln.

Hier einige Tipps, wie du deine Zunge im Zaum halten und dadurch deinem Leben eine positive Richtung geben kannst.

1. Worte des Segens

Unsere Worte haben die Macht zu segnen oder zu verfluchen. In Sprüche 18,21 (ZB) steht:

Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebevoll gebraucht, nährt sich von ihrer Frucht.

Die Bibel: Sprüche 18,21

Wir sollten sehr darauf achten, wie wir über uns selbst reden. Die Menschen, die es nicht gelernt haben, ihre Zunge im Zaum zu halten, sagen oft die schlimmsten Dinge über sich selbst.

„Nichts mache ich richtig. Mir gelingt nie etwas. Niemand liebt mich.“  Doch wir sollten nicht das aussprechen, was uns unser Gefühl oder unsere Lebensumstände diktieren, sondern was Gott in seinem Wort über uns sagt.

Wenn ich morgens aufstehe, sage ich als Erstes: „Gott, ich segne diesen Tag im Namen Jesu. Ich segne meinen Mann, meine Kinder, meine Enkelkinder und auch mich selbst. In Jesu Namen. Mein Kommen und Gehen soll gesegnet sein.“

2. Worte der Dankbarkeit

In Psalm 100,4 werden wir aufgefordert, dankbar zu sein und unseren Dank auch auszudrücken. Wenn jemand etwas für dich tut, danke ihm. Und danke auch Gott dafür.

Nimm dir jeden Tag ein paar Minuten Zeit, um Gott für alles zu danken, was dir so einfällt: für deine Familie, deine Gesundheit, genug zu essen, fließend warmes Wasser… Gott hat uns unseren Mund geschenkt, damit wir ihn preisen!

Wenn ich morgens meine Gebetszeit habe, danke ich Gott immer, dass er in meinem Leben am Wirken ist. Eines habe ich gelernt: Wenn wir auf Veränderung warten, sollten wir ihm in der Zwischenzeit auch dafür danken, dass er im Verborgenen bereits am Wirken ist.

Außerdem danke ich Gott für meinen Mann, meine Kinder, meine Enkelkinder, unsere Missionspartner und für all die Menschen, die mit uns daran arbeiten, dass das Evangelium verbreitet wird.

3. Worte der Ermutigung

Mir fiel es früher nicht leicht, andere durch meine Worte zu ermutigen. Doch vor etlichen Jahren traf ich dann vor Gott die Entscheidung, mich bewusst darum zu bemühen. Ich bitte den Heiligen Geist nun jeden Tag darum, mir jemanden zu zeigen, dem ich Mut machen kann.

In Jesaja 50,4 (HFA) steht:

Gott, der Herr, gibt mir die richtigen Worte, damit ich erschöpfte Menschen zur rechten Zeit ermutigen kann.

Die Bibel: Jesaja 50,4

Überleg einmal, mit welchen Menschen du deines Wissens nach heute zusammentreffen wirst. Dann bitte Gott um die richtigen, Mut machenden Worte.

4. Worte der Wahrheit

In Johannes 4 steht, dass diejenigen, die Gott anbeten wollen, ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten sollen. Wenn du darauf wartest, dass Gott deinen Verantwortungsbereich erweitert, dann musst du dich auch der Wahrheit verpflichten. In Sprüche 23,23 (LUT) steht: Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht. 

Wenn wir immer bei der Wahrheit bleiben, kostet uns das vielleicht die eine oder andere Freundschaft oder auch unseren Ruf. Wenn du dich der Wahrheit verpflichtest, können auch mal Zeiten kommen, in denen du echte Opfer bringen musst. Doch bleib bei der Wahrheit, ganz gleich was es dich kosten mag. Denn mit ihr ist eine große Belohnung verbunden. Die Bibel bezeugt (NGÜ)

Und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

Die Bibel: Johannes 8,32

5. Nicht zu viele Worte

Manchmal ist es an der Zeit, den Mund zu halten. In Sprüche 10,19 (LUT) steht:

Wo viel Worte sind, da geht’s ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.

Die Bibel: Sprüche 10,19

Ich finde es interessant, dass wir zwei Augen, zwei Ohren und zwei Nasenlöcher haben – aber nur einen Mund. Wir sollen schnell bereit sein zu hören, doch uns Zeit lassen, ehe wir reden und erst recht, ehe wir zornig werden.

In Galater 5,16 lesen wir, dass wir allen selbstsüchtigen Wünschen widerstehen können, solange wir unser Leben von Gottes Geist bestimmen lassen. Wenn du auf Gottes Güte schaust und die Menschen ermutigst, die dir begegnen, dann wirst du mehr Freude am Leben haben. Gott liebt dich sehr. Mit seiner Hilfe kannst du Tag für Tag deine Zunge im Zaum halten und dich vom Heiligen Geist führen lassen.

6. Worte aus der Bibel

In Jeremia 23,28-29 (ZB) steht:

Der aber, der mein Wort hat, soll treu mein Wort sagen ... Ist mein Wort nicht so: wie Feuer ... und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?

Die Bibel: Jeremia 23,28-29

Höre nicht auf, deine Probleme mit dem Hammer des Wortes Gottes zu bearbeiten. Sprich zuversichtlich biblische Wahrheiten aus, denn diese zerschlagen selbst die härtesten Dinge, mit denen du es zu tun hast. So wirst du dein Leben mit biblischen Wahrheiten positiv beeinflussen.


Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2015

Weitere Texte

Ist Glück bloß ein Gefühl, abhängig von äußeren Lebensumständen? Nein - du hast die Möglichkeit, jeden Tag glücklich zu sein.
Gottes Zusagen sind wie ein gutes Frühstück - eine optimale Basis für jeden Tag. Lerne, innerhalb biblischer Wahrheiten zu leben
Ein Leben mit Gott ist ein Leben voller Wunder. Lade auch du Jesus in dein Leben ein, um durch ihn

Gott im Erziehungsalltag

Setze dein Vertrauen auf Gott

Eine Ermutigung von Sandra McCollom, Tochter von Joyce Meyer | Lesedauer: 2 Minuten

Ich bin überzeugt davon, dass Eltern die schwierigste, aber auch die lohnenswerteste Aufgabe zu bewältigen haben, die es überhaupt gibt. In all den Jahren sind mir 2 grundverschiedene Methoden bei der Kindererziehung begegnet: Die eine stützt sich auf das eigene Vermögen, die andere baut auf die Gnade und Hilfe Gottes. Ich habe beides ausprobiert und kann sagen: Der Unterschied ist absolut bemerkenswert!

Mutter hilft zwei Töchtern am Küchentisch bei den Hausaufgaben. Joyce Meyer
Kinder mithilfe des Heiligen Geistes voller Frieden, Freude und Zuversicht erziehen

Die ersten 9 Lebensjahre meiner Zwillingsmädchen verbrachte ich damit, viele Regeln aufzustellen, um aus ihnen gut erzogene Mädchen zu machen. Die Regeln gaben mir Sicherheit, doch ich übertrieb es damit dermaßen, dass wir am Ende alle frustriert waren!

Trotz meiner Bemühungen war ich eine sehr unsichere Mutter. Ich hatte große Angst, dass ich meinen elterlichen Pflichten nicht nachkommen könnte und meine Kinder am Ende nicht gut geraten würden. Anstatt auf Gott zu vertrauen und mich darauf zu verlassen, dass er mir Gnade schenken würde, sie richtig zu erziehen, setzte ich mein Vertrauen auf meinen Erziehungsstil.

Bis vor 2 Jahren verstand ich nicht, was Gnade wirklich bedeutet. Aus diesem Grund hatte ich den Heiligen Geist auch nie gebeten, mir zu zeigen, wohin ich ihm folgen sollte. Warum ignorierte ich diesen wunderbaren Helfer, der mir mit seinen großartigen Möglichkeiten tagtäglich zur Seite stehen wollte? Ich muss ehrlich sagen, dass mir dies überhaupt nicht bewusst war. Meine Gedanken waren durch und durch von Gesetzlichkeit bestimmt und ich war einer Täuschung erlegen.

Ich hatte ein völlig falsches Bild von Gott und ging davon aus, dass er mich den ganzen Tag von oben herab beobachtete und nur darauf wartete, mich auf frischer Tat bei einem Fehler zu ertappen. Dieses falsche Gottesverständnis übertrug ich auch auf mein Dasein als Mutter und behandelte meine Mädchen viel zu oft so, wie ich es von Gott erwartete.

Zum Glück erlebte ich Anfang 2012, wie Gott mir seine Gnade auf übernatürliche Weise zeigte und mein Leben völlig auf den Kopf stellte. Zudem zeigte Gott mir, wie ich mich vom Heiligen Geist in meiner Kindererziehung leiten lassen konnte. Immer wenn ich als Mutter gefragt war, machte er mir deutlich, dass ich zunächst einmal innehalten und auf ihn warten sollte, bevor ich etwas unternahm. So konnte ich mich schrittweise von dem lösen, was bis dahin meine von Regeln bestimmte Reaktion gewesen wäre.

Als ich dann anfing, mehr auf den Heiligen Geist zu hören, anstatt meinen eigenen Regeln zu folgen, erlebte ich Erstaunliches. Meine Mädchen gehen nicht in eine öffentliche Schule, sondern werden von mir zu Hause unterrichtet („Homeschooling“). Einmal hatte meine Tochter, Starr, das Gefühl, bei einer Mathematikaufgabe nicht so gut mitzukommen wie ihre Schwester Angel. Nicht ich setzte sie unter Druck, sondern sie sich selbst. Als das geschah, reagierte sie wie die meisten von uns es tun würden: Sie wurde ihrer Schwester gegenüber gemein und mir gegenüber sehr zickig. Ich hatte genug davon und wollte ihr Konsequenzen androhen, doch dank meiner neusten Gnadenerfahrung wies Gott mich auf ganz andere Erziehungsmöglichkeiten hin.

Ich fing an, in der Weisheit des Heiligen Geistes zu reagieren. Ich wartete einen Moment und merkte, wie er zu meinem Herzen sprach: „Rede mit Starr.“ Und anstatt sie anzuklagen, fragte ich einfach: „Was ist los, Starr? Was ärgert dich?“ Sie brach in Tränen aus und sagte: „Angel ist so gut in Mathe und ich so schlecht. Ich bin so dumm.“

Dieses Erlebnis öffnete mir die Augen. Ich werde das nie vergessen. Nur weil ich der Führung des Heiligen Geistes gefolgt war, hatten wir ein sehr gutes Gespräch und ich konnte den Lügen, die der Teufel ihr eingeredet hatte, mit Worten der Ermutigung begegnen. In Johannes 14,26 lesen wir, dass der Heilige Geist ein Ermutiger, Helfer, Fürsprecher und Tröster ist und er uns alle Dinge lehren wird. Er weiß es viel besser als wir!

Ich kann kaum beschreiben, wie groß die Veränderung bei uns zu Hause ist, seitdem wir unser regelkonformes Handeln durch die Führung des Heiligen Geistes ersetzt haben. Ich lasse mich als Mutter nun vom Heiligen Geist leiten: Manchmal sage ich etwas, manchmal zitiere ich einen Bibelvers, manchmal lasse ich meine Kinder Konsequenzen spüren, manchmal diskutieren wir die Dinge, manchmal umarme ich sie einfach und manchmal tue ich gar nichts, halte meinen Mund.

Doch ich habe mich nicht nur entschlossen, mich vom Heiligen Geist bei der Erziehung meiner Kinder leiten zu lassen, sondern auch meine Mädchen darin anzuleiten, wie sie sich vom Heiligen Geist führen lassen können. Ich bin sicher, dass sie ihr Leben lang davon profitieren werden.

Durch Gottes Gnade kann unsere Familie frei und unbeschwert leben, wie es durch ein von Regeln bestimmtes Leben nie möglich gewesen wäre. Es macht mir Spaß, mich auf das auszurichten, was Gottes Geist in Sachen Kindererziehung tun möchte und mich nicht länger auf meine eigenen Ideen zu verlassen.

Diese Vorgehensweise nimmt den Druck von uns Eltern. Wir müssen nicht mehr selbst versuchen, die schwierigste Aufgabe auf Erden alleine zu lösen. Wir müssen nur hinhören, verstehen und handeln!


Aus: Joyce Meyer Magazin September 2014

Weitere Texte

Eine Ehe ist wunderschön, aber auch eine Herausforderung. Doch für Gott ist keine Herausforderung zu groß.
Ist Glück bloß ein Gefühl, abhängig von äußeren Lebensumständen? Nein - du hast die Möglichkeit, jeden Tag glücklich zu sein.
Stress führt oft zu Sorgen, die zu weiterem Stress führen. Glauben und Vertrauen sind das Gegenteil davon und bringen dich

Wut und Ärger überwinden – Frieden erleben

Finde die Wurzel deiner Wut

Eine Ermutigung von Joyce Meyer | Lesedauer: 3 Minuten

Ich möchte mit dem Lebenszeugnis einer jungen Frau beginnen. Dave und ich haben sie auf dem zehnjährigen Jubiläum von Mercy Multiplied kennengelernt, einer christlichen Organisation in St. Louis, Missouri, die Lebenshilfe für junge Frauen anbietet. Sie hat das Programm dort absolviert und erzählte, dass ihr Vater sich das Leben genommen hatte, als sie noch ein Teenager war. Der Schmerz, den sie aufgrund dieser Situation empfand, ließ sie zur Flasche und zu Drogen greifen. Als ihr eigenes Leben dann zu zerbrechen drohte, suchte sie sich Hilfe bei Mercy Multiplied.

Frau mit wütendem Gesichtsausdruck und erhobenem rechten Arm mit geballter Faust. Joyce Meyer
Es ist wichtig herauszufinden, wo die Wut in uns herkommt

Es berührte mich sehr zu hören, dass sie im Verlauf der Hilfsmaßnahmen erkannte, dass ihr Problem mit dem Tod ihres Vaters begann. Sein Selbstmord hatte tiefe Wut in ihr ausgelöst. Wie hatte er sich einfach aus dem Leben stehlen und die Familie allein zurücklassen können? Das wurde zur Wurzel ihres eigenen Unglücks. Sie erkannte, dass sie ihre Drogen- und Alkoholsucht erst dann in den Griff bekommen würde, wenn sie aufhörte, wütend auf ihn zu sein.

Manchmal haben wir mit bestimmten Problemen zu kämpfen, weil wir wütend auf etwas oder jemanden sind, ohne uns dessen bewusst zu sein. Ich glaube, so ist es bei vielen Menschen. Sie haben zum Beispiel Probleme, weil sie auf Gott wütend sind. Vielleicht ist ihr Leben anders verlaufen, als sie es sich gewünscht haben oder sie sind wütend auf jemanden, der sie verletzt hat. Möglicherweise sind sie aus irgendwelchen Gründen auch wütend auf sich selbst. Franklin wird so zitiert:

Was im Zorn beginnt, endet im Übel. Wut hat immer einen Grund, aber selten einen guten.

Benjamin Franklin

Es ist wichtig, dass uns bewusst wird, welche Probleme auf innere Aggression zurückzuführen sind, denn sie können uns sehr gefährlich werden und großen Schaden anrichten.

Wir haben eine Wut-Epidemie

Unsere Gesellschaft wird zunehmend aggressiver. Wir sehen das unter anderem an dem rowdyhaften Verhalten vieler Autofahrer auf den Straßen, das in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat. Ich habe mich intensiv mit Statistiken befasst, die besagen, dass einer von fünf Amerikanern Probleme damit hat, seine Wut in den Griff zu bekommen. Laut einem Newsweek-Artikel besteht deshalb ein großer Ansturm auf Selbsthilfegruppen und Verhaltenstherapien. Es lässt sich in diesem Bereich ein nie zuvor dagewesener Bedarf verzeichnen. Auch wenn es gute Angebote gibt, um mit innerer Aggression umgehen zu lernen, dürfen wir eines nicht vergessen: Der Heilige Geist ist der beste Seelsorger in diesem Bereich! In Johannes 14,26 (NGÜ) sagt Jesus:

Der Helfer, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, wird euch alles Weitere lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Die Bibel: Johannes 14,26

Wir können zuversichtlich zu Gott gehen. Er wird uns die Hilfe zuteilwerden lassen, die wir brauchen, um der Wahrheit ins Auge zu sehen und unsere Probleme in den Griff zu bekommen.

Die Gesichter der Wut

Dallas Willard, der 47 Jahre lang Professor der Philosophie an der University of Southern California war und christlicher Bestsellerautor ist, definiert Wut als „ein Gefühl, das unseren ganzen Körper durchfährt und uns dazu treibt, uns mit denen, die unseren Willen durchkreuzt oder sich in unser Leben eingemischt haben, anzulegen oder ihnen sogar Schaden zuzufügen.“ Außerdem sagt er: „Ärger ruft beim Gegenüber auch immer Ärger hervor.“ Anders ausgedrückt, wird ein Mensch wütend, schürt er damit die Wut seines Gegenübers. Wir alle ärgern uns hin und wieder. Vielleicht gehörst du nicht zu den Verkehrsrowdys, wirst aber leicht wütend bei sinnlosen Konflikten, die nur zu Streit führen, wie es in 2. Timotheus 2,23 heißt. Ich habe viele Jahre meines Lebens damit verschwendet, mich über Dinge zu ärgern, die überhaupt nicht wichtig waren und habe versucht Menschen zu kontrollieren, die sich einfach nicht kontrollieren ließen. Tatsache ist: Es gibt nichts Wichtigeres, als seine innere Ruhe zu bewahren! Und wenn Gottes Friede in unsere Seelen einzieht, zieht damit auch seine Kraft in uns ein. Wenn du in deinem Leben mehr Kraft und Energie brauchst, darfst du nicht ständig wütend sein.

Arten der Wut

Es gibt verschiedene Arten von Wut und sie drücken sich auch unterschiedlich aus.
  • Die eine kocht schnell in uns hoch und verpufft genauso schnell, wie sie gekommen ist. Wir können sie in uns selbst beobachten, wenn wir im Supermarkt sind und jemand uns mit seinem Einkaufswagen anrempelt. Zuerst sind wir verärgert, kommen aber schnell darüber hinweg und gehen weiter.

  • Es gibt aber auch eine Wut, die sich in unserer Seele festsetzt. Sie verbindet sich mit unseren Gedanken und ist häufig auf Rache aus. Diese Art von Wut schlägt Wurzeln in uns, wenn wir uns immer wieder bewusst daran erinnern, was uns angetan wurde. Je mehr wir darüber nachdenken, umso größer wird der Ärger, bis er in keinem Verhältnis mehr steht. Am Ende haben wir aus einer Mücke einen Elefanten gemacht, sodass diese Situation nun unser Leben bestimmt.

  • Manchmal lassen wir uns provozieren und verleihen unserem Ärger verbal Ausdruck oder werden sogar handgreiflich. Früher bin ich immer der Person, auf die ich wütend war, so gut es ging aus dem Weg gegangen. Wenn ich mich zum Beispiel über Dave ärgerte, schlief ich am äußersten Rand des Bettes. Damit drückte ich aus: Fass mich nicht an! Ich bat ihn dann auch niemals um einen Gefallen. Einfach lächerlich, denn manchmal hatte er nachts die ganze Decke zu sich herübergezogen und ich lag lieber frierend da, als ihn um ein Stück Decke zu bitten. Wie dumm.
Menschen, die innerlich verbittert sind, sagen oft negative Dinge über sich selbst oder lassen ihre Aggressionen an anderen aus. Doch anstatt sich dem zu stellen, schieben sie die Schuld lieber auf andere.

Frei von aller Wut

Wir müssen der Wahrheit ins Auge sehen und Verantwortung für unser Handeln übernehmen, um von etwas frei werden zu können. Nichts verändert sich, solange wir anderen die Schuld in die Schuhe schieben oder unsere Lebensumstände verantwortlich machen.

In Johannes 8,31-32 lesen wir, dass wir die Wahrheit erkennen werden und die Wahrheit uns frei machen wird, wenn wir uns an Jesus und seine Lehren halten! Deshalb: Wende dich zuerst an Gott, sobald sich Ärger in dir breitmacht. Sag ihm, wie du dich fühlst und entscheide dich zu vergeben. Es macht keinen Sinn, sich über etwas zu ärgern, das schon Jahre her ist – oder das am heutigen Tag passiert ist. Halte einen Moment inne und bete:

Ich brauche deine Hilfe, Herr, um mit der Wut in mir fertigzuwerden. Ich danke dir, dass die Kraft des Heiligen Geistes in meinem Leben wirksam ist, weil du mich liebst und mir gnädig bist. Ich muss diesen unsinnigen Gefühlen keinen Raum in mir geben, weil sie nur Probleme nach sich ziehen und mich und andere verletzen.

Amen.

Warte mit einem offenen Herzen auf Gott und auf das, was er dir mitteilen will. Beschäftige dich damit, was die Bibel über Zorn, Ärger und Wut zu sagen hat. Vertraue Gott, dass er dein Leben zum Positiven verändern wird und so sein Friede und seine Kraft in dir wirksam werden können.

Aus: Joyce Meyer Magazin Juni 2017

Weitere Texte

Gottes Pläne für dich sind größer als jedes Hindernis, das dir im Weg ist. Halte an deinen Träumen fest und
Du glaubst, dass Beten kompliziert ist? Lerne, wie du deine Leichtigkeit im Gebet wieder finden kannst.
Fühlst du dich einsam? Durch Gottes Zusagen wirst du die Einsamkeit überwinden können.
accessibilitycaret-downCombined Shapechevron-down-blackchevron-downchevron-up-blackchevron-upclosecontact-blackcontactRectanglefacebook-squareflag-icon-book-crossflag-icon-newsletterglashamburgericon-arrow-blackinstagram-squarelinkedin-squaremenupausepinterest-squareplaysearchshop-blackshoptwitter-squarexyoutube-square