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Entspannt und stressfrei leben

So vereinfachst du deinen Alltag und erlebst Erholung

Ein Artikel von Joyce Meyer

Sommer, Sonne, Sonnenschein ... Die Urlaubszeit hat begonnen und für viele geht es in den Süden, um zu entspannen und den Alltagsstress hinter sich zu lassen.

Doch sobald wir aus dem sonnigen Urlaub zurück sind, ist es mit der Erholung meist schnell wieder vorbei. Die Liste mit unseren To-Dos nimmt kein Ende, unser Stresspegel ist wieder auf 100 und der Urlaub ist wie vergessen. 

Wir brauchen mehr als nur eine Ausszeit an einem schönen warmen Ort am Strand. Wir brauchen Entspannung im Alltag. Dafür müssen wir lernen, unseren Alltag zu vereinfachen und kleine Oasen der Erholung zu finden. Aber wie geht das? Joyce zeigt es dir in diesem Artikel. 

 

Wohin soll die Reise gehen? Möchtest du ein Leben im Stress oder in der Ruhe Gottes führen? Wir müssen uns für unseren Lebenstil bewusst entscheiden. 

Ein entpanntes Leben fällt nicht vom Himmel

Die meisten Menschen in unserer heutigen Zeit empfinden ihr Leben als kompliziert und sind frustriert, verwirrt, gestresst und erschöpft. Aber es gibt eine gute Nachricht: Das muss nicht so bleiben. Du kannst dich für ein einfaches, erfülltes, friedvolles und frohes Leben entscheiden. 

Bist du oft müde? Fühlst du dich erschöpft? Sehnst du dich danach, dass dein Leben einfacher wird? Man kann sein Leben damit verbringen, sich zu wünschen, alles wäre anders oder etwas Konkretes dagegen tun. Ich habe Jahre damit verschwendet, darauf zu hoffen, dass das Leben irgendwann anders werden und ruhigere Zeiten kommen würden, bis mir klar wurde, dass das Leben selbst sich nicht ändert, wenn ich mich nicht ändere.

Die Auswirkungen von Stress auf unseren Körper, unsere Emotionen und unser Verhalten:

  • Kopfschmerzen, Muskelverspannungen oder -schmerzen, Erschöpfung, Veränderung der Libido, Magenverstimmungen
  • Angstzustände, Ruhelosigkeit, mangelnde Motivation, Gereiztheit oder Wut, Traurigkeit oder Depression
  • Übermäßiges Essen, Wutausbrüche, Drogen- oder Alkoholmissbrauch, Tabakkonsum

Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe und Erholung schenken.

vgl. Die Bibel: Matthäus 11,28

Wir müssen unsere Einstellungen zum Leben ändern und uns entscheiden, unser Leben zu vereinfachen. Jesus ist gekommen, damit wir ein Leben im Überfluss haben. Er selbst lädt uns ein, bei ihm zur Ruhe zu kommen. 

Er bietet uns eine neue Art zu leben an. Ich bin davon überzeugt, dass es ein einfaches und dennoch kraftvolles Leben ist, das uns ermöglicht, jeden Tag mit Freude zu leben. Bist du bereit dein Leben einfacher zu gestalten? Bist du bereit, dich von den komplizierten Dingen, die du in dein Leben gelassen hast, loszusagen?

Wenn du deinen Tag planst und dich bewusst auf eine Aufgabe fokussierst, kannst du Frieden haben, währenddessen du sie tust und sie bewusst genießen.

Tu eines nach dem anderen

Wenn wir uns nicht wirklich auf die Dinge konzentrieren, tun wir sie mit halber Kraft und erledigen unsere Arbeit nicht wirklich gut. Wenn wir eine Sache tun, aber dabei an eine andere Sache denken, teilen wir unsere Kräfte und die Aufgabe wird umso schwieriger.

Wenn wir dagegen unsere gesamten Fähigkeiten auf die eine Sache konzentrieren, die wir an diesem Tag, zu dieser Stunde und in diesem Moment gerade tun, wird sie viel einfacher. Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren, erlangt man nur durch Disziplin.

Mein Tipp: Übe dich darin, einen Tag nach dem anderen zu nehmen. Gib dich sich selbst – deine Gedanken, deine Gespräche, deine Energie, jeden Teil deiner selbst – ganz dem Heute hin. Entwickele die Fähigkeit, dich ganz dem zu widmen, was du gerade tust.

Ein Schlüssel, das Leben zu vereinfachen, ist die Erkenntnis, dass Qualität viel wichtiger ist als Quantität.

Joyce Meyer
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Fühlst du dich im Alltag erschöpft und überlastet? In diesem Video zeigt dir Joyce, wie du mithilfe von biblischen Prinzipien entspannt und unbeschwert leben kannst.

Mach dir keine Sorgen um morgen

„Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug“ (Matthäus 6,34). In Matthäus 6 lehrt Jesus, dass wir uns nicht um das Morgen sorgen sollen, und ermutigt uns dazu, zu glauben, dass Gott, der für die Vögel und Blumen sorgt, auch für uns sorgen wird.

Jeder einzelne Tag enthält gerade so viel, wie wir verkraften können – wir sollen uns deshalb nicht um mehr als einen Tag Sorgen machen. Gott gibt uns von seiner Gnade, seiner Kraft und seinen Gaben gerade genug, um einen Tag nach dem anderen zu bewältigen. Aber er wird uns die Kraft für morgen nicht schon heute geben.

Wenn wir an die Zukunft denken, mit all ihren offenen Fragen und bedrohlichen Umständen, kann das fast überwältigend sein. Wir haben aber einen Vater im Himmel, der die Zukunft bereits kennt und für uns sorgt. 

Wenn wir versuchen, heute schon für morgen zu leben, wird unser Leben kompliziert. Unser Vater im Himmel gibt uns keine Sonderration an Kraft, um uns über die Probleme von morgen Gedanken zu machen und dabei immer noch gelassen und voll Freude zu bleiben.

Als die Jünger Jesus baten, ihnen zu zeigen, wie sie beten sollen, sagte er ihnen unter anderem, sie sollten den Vater um ihr tägliches Brot bitten. Dabei meinte er nicht nur die Nahrung; er sprach vor allem von dem, was sie brauchten, um ihre menschlichen Bedürfnisse zu stillen.

Mein Tipp: Mach dir das Leben einfacher, indem du immer einen Tag nach dem anderen lebst. Hab keine Angst vor der Zukunft, denn was du brauchst, um mit dem nächsten Tag fertig zu werden, bekommst du erst am nächsten Tag.

Es ist unmöglich, heute schon die Probleme von morgen zu lösen. Vertraue Gott und genieße ein einfaches Leben.

Überlasst all eure Sorgen Gott, denn er sorgt sich um alles, was euch betrifft!

Die Bibel: 1. Petrus 5,7

Lerne Nein zu sagen

Niemand mag das Wörtchen Nein wirklich. Wenn man Ja zu etwas sagt, grinsen die Menschen freudig, aber wenn man Nein sagt, wird man selten freundliche Gesichter sehen.

Es ist ganz natürlich, dass wir geliebt und anerkannt werden möchten, aber dieses Verlangen birgt die Gefahr, dass wir versuchen, es allen recht zu machen.

Das macht das Leben jedoch sehr kompliziert, denn die Menschen um uns herum erwarten alles Mögliche von uns. Hast du schon mal den Satz gehört: „Man kann es nicht allen recht machen.“

Menschen, die es allen recht machen wollen, stellen sehr schnell fest, dass man einen hohen Preis dafür bezahlen muss, wenn man versucht, allen das zu geben, was sie gerne hätten, um sie glücklich zu machen: Man verliert sich selbst dabei.

Manchmal bringen wir Stress in unser Leben, weil wir zu den Bedürfnissen von anderen Menschen nicht Nein sagen können. 

Gott hat jeden Menschen einzigartig geschaffen. Wir sind Individuen, die das Recht haben, ihr eigenes Leben zu leben. Das heißt nicht, dass wir uns nie anpassen oder unsere Wünsche zurückstellen, um anderen zu helfen oder sie glücklich zu machen.

Es bedeutet aber sehr wohl, dass wir es nicht ständig allen recht machen können, denn dabei verlieren wir Gott aus den Augen.

Wir machen Gott damit keine Freude, wenn wir seinen Plan für unser Leben nicht mehr verwirklichen, weil wir so sehr damit beschäftigt sind, alle anderen zufriedenzustellen, und seine Ziele für uns außer Acht lassen.

Schon alleine die Tatsache, dass unser Leben kompliziert ist und wir gestresst sind, kann ein Hinweis darauf sein, dass wir nicht den Willen Gottes tun. 

Wenn unser Herz Nein sagt, aber unser Mund aus Furcht vor Ablehnung Ja sagt, können wir nicht erwarten, dass Gott uns hilft. Er ist nicht dazu verpflichtet, irgendetwas zu vollenden, das er nicht angeordnet hat.

Mein Tipp: Beschließe als Erstes, es Gott recht zu machen. Stelle seinen Willen über deinen eigenen und über den anderer. Wenn du davon überzeugt bist, dass Gott möchte, dass du zu etwas Ja sagst, dann sag Ja und bleibe dabei.

Gott gibt uns immer die Kraft, um seinen Willen zu tun – auch die Kraft, ganz schlicht und einfach Nein zu sagen.

Joyce Meyer

Setze richtige Prioritäten

Um deine persönlichen Prioritäten zu setzen, muss dir bewusst sein, dass das, was andere tun, nicht notwendigerweise auch das Richtige für dich ist.

Du musst dein eigenes Leben leben und dich dabei vom Heiligen Geist leiten lassen. Hab den Mut, anders zu sein, wenn es für deinen persönlichen Frieden notwendig ist. Führe das gute Leben, das Gott für dich ganz persönlich vorbereitet hat.

Auch ist es wichtig, seine Prioritäten zu nummerieren. Es muss eine erste, eine zweite, dritte usw. Priorität geben. Unsere erste Priorität sollte immer unsere Beziehung zu Gott sein.

Wenn wir das nicht machen, werden wir feststellen, dass das Leben immer komplizierter und chaotischer wird. Wenn wir uns nicht von Gott leiten lassen, kann das Leben außer Kontrolle geraten.

Wir solltem unsere Zeit mit Gott immer zuerst in unseren Zeitplan eintragen und dann alles andere darum herum organisieren. Er ist unsere Kraftquelle und er hilft uns den Alltag zu meistern. 

Wir nehmen uns für die Dinge in unserem Leben Zeit, die eine hohe Priorität haben. Wenn wir bestimmte Dinge liegen lassen oder nicht machen, dann, weil sie für uns nicht wichtig genug sind oder wir falsche Prioritäten setzen. 

Unsere Prioritäten verändern sich im Laufe unseres Lebens. Und das ist auch in Ordnung. Wir müssen nur immer wieder prüfen, ob sie in unserer jetzigen Lebensphase richtig sind. 

Es gibt viele Dinge, die um unsere Aufmerksamkeit wetteifern. Da kann man leicht abgelenkt werden und die Prioritäten durcheinanderwerfen. Die Antwort auf durcheinandergeratene Prioritäten ist ganz einfach: Wir müssen uns Zeit nehmen und uns die richtigen Fragen stellen. Was hat heute für mich Priorität?

Mein Tipp: Mach eine Liste mit allem, was dir wirklich wichtig ist, und benutze diese Liste, wenn du im Alltag Entscheidungen treffen musst. Wer Prioritäten setzt, hat es leichter.

Macht das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen, lebt in Gottes Gerechtigkeit, und er wird euch all das geben, was ihr braucht.

Die Bibel: Matthäus 6,36

Gott möchte uns im Alltag durch seine Gegenwart und sein Wort immer wieder Ruhe und Erholung schenken. Wir müssen nur still werden. 

Ganz einfach Stress abbauen

Auch wenn es uns nicht bewusst ist: Stress bringt unseren ganzen Körper dazu, sich auf Kampf oder Flucht einzustellen, um sich vor einer wahrgenommenen Gefahr zu schützen. Das spüren wir dann nicht nur in unserem Körper, sondern auch in unserer Seele. Wir geraten regelrecht in Panik. 

Wir müssen uns in stressigen Situation bewusst daran erinnern, dass Gott in unserem Leben aktiv ist und wir mit ihm an unserer Seite unmöglich verlieren können.

Darüber hinaus gibt es auch einfache und praktische Dinge, die wir in unseren Alltag integrieren können, um ganz bewusst Stress abzubauen oder zu vermeiden. 

Tipps um im Alltag zu entspannen:

  • spazieren gehen
  • das Mobiltelefon weglegen
  • sich einen lustigen Film ansehen
  • weniger Koffein konsumieren
  • seine Sorgen aufschreiben … und dann wegwerfen
  • Zeit mit einem guten Freund verbringen
  • sich ein neues Hobby suchen
  • Sport treiben
  • sorausplanen, damit man nicht so hetzen muss
  • jemandem ganz überraschend etwas Gutes tun
  • ein schönes Buch lesen

Am besten gewinnen wir die Oberhand über den Stress, wenn wir nicht gleich den Alarmknopf drücken, sondern darauf vertrauen, dass Gott bei uns ist und uns die Kraft gibt, Ruhe zu bewahren.

Ganz gleich, was dich gerade stresst oder beschäftigt: Gott hat sich bereits darum gekümmert! Und wenn du deinen Teil tust und dein Leben gut strukturierst, wird Gott sicherlich auch seinen Teil tun und dir Gnade für den Tag und für deine Aufgaben schenken. Wir müssen uns nicht durch Stress stressen lassen, wir können unser Leben genießen.

So gehst du gestärkt und ermutigt durch den Tag

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