Zum geistlichen Reifeprozess gehört es, angemessen mit Enttäuschungen umgehen zu lernen. Wir alle erleben Enttäuschungen. Doch wir können uns entscheiden, darüber hinwegzukommen, das loszulassen, was nicht funktioniert hat, und uns auf etwas Neues konzentrieren. Wenn ich zum Beispiel geplant hatte, mich mit einer Freundin zum Mittagessen zu treffen, und sie absagen musste, kann ich den ganzen Tag enttäuscht sein, weil mein Plan durchkreuzt wurde. Ich kann Gott aber auch im Gebet fragen, was ich stattdessen tun soll, und glauben, dass meine Schritte von Gott gelenkt werden.
Es sind weniger unsere Umstände, die die Enttäuschung hervorrufen, als vielmehr unsere fehlgeleiteten Überzeugungen. Gott zu vertrauen ist eine Entscheidung, die wir immer treffen können, besonders, wenn etwas nicht nach Plan läuft. In Sprüche 16,9 heißt es: Ein Mensch kann seinen Weg planen, seine Schritte aber lenkt der Herr. Wenn wir das wirklich glauben, ist es nicht schwer, unsere Enttäuschung loszulassen und davon auszugehen, dass Gott etwas Besseres für uns bereithält als das, was wir geplant oder erbeten haben.
Sogar wenn wir von uns selbst enttäuscht sind, können wir darauf vertrauen, dass Gott uns hilft, aus unseren Fehlern zu lernen und es in Zukunft besser zu machen. Lass nicht zu, dass deine Gefühle von Enttäuschungen beherrscht werden. Gott hat einen guten Plan für dich, selbst wenn du diesen Plan nicht kennst. Also vertrau Gott und freu dich auf einen guten Tag!
Gebet: Vater, ich möchte lernen, Enttäuschungen angemessen zu begegnen. Hilf mir, schnell loszulassen, was nicht nach Plan verlaufen ist, und dir zu vertrauen, dass du das Beste für mich im Sinn hast. Im Namen von Jesus. Amen