Es wäre nicht so schlimm, sich einer gelegentlichen Prüfung zu stellen, doch wir erleben oft Zeiten, in denen sich die Schwierigkeiten türmen. Manchmal hört man Menschen sagen: „Wenn es nicht das eine ist, ist es was anderes.“ Damit meinen sie, dass sie einen nicht abreißenden Strom von enttäuschenden und schwierigen Umständen erlebt haben.
Natürlich sind sich auftürmende Probleme schwieriger zu bewältigen als vereinzelte Herausforderungen. Aber je mehr wir geistlich reifen, desto ruhiger und dankbarer können wir auch in solchen Zeiten bleiben.
Ich hatte mit einer körperlichen Beeinträchtigung zu kämpfen, die mehrere Monate anhielt. Ein paar Tage nachdem ich mich wieder gut fühlte, tat ich mir am Rücken weh und hatte deswegen Schmerzen. Ich war versucht, mich aufzuregen und zu murren, aber die Erfahrung und die Bibel haben mich gelehrt, dass das weder Gott Ehre macht noch mir hilft.
Die Bibel ruft uns auf, dass wir jederzeit in allen Dingen danken sollen (vgl. 1. Thessalonicher 5,18; Epheser 5,20). Sind wir versucht, wegen etwas zu murren? Dann wollen wir es uns zum Ziel setzen, jede solche Versuchung mit einem Dankgebet auszuschalten. Dadurch besiegen wir den Teufel, machen Gott Ehre und erleichtern unsere Last.
Gebet: Vater, mir tut mein Murren leid. Ich bitte dich um Vergebung. Ich möchte dir Dank sagen, anstatt mich zu beklagen, aber ich brauche deine Gnade. Danke, dass du mir hilfst. Im Namen von Jesus. Amen