Irgendwann in deinem Leben hat vielleicht jemand zu dir gesagt: „Widersprich mir nicht!“ Oder vielleicht hast du diese Worte zu deinem eigenen Kind gesagt. Widersprechen wird im Allgemeinen als respektlos angesehen, doch in einem Fall glaube ich, dass es sowohl angemessen als auch notwendig ist. Und zwar ist es immer in Ordnung, unserem Seelenfeind, dem Teufel, zu widersprechen.
Als der Teufel Jesus in die Wüste führte, um ihn zu versuchen, antwortete Jesus auf jede Versuchung mit den Worten: „Es steht geschrieben“, und dann widersprach er den Behauptungen des Teufels mithilfe der Bibel. Er bekämpfte – und besiegte – den Teufel mit dem Wort Gottes (vgl. Matthäus 4,1-11).
Ich möchte dich ermutigen, dem Beispiel von Jesus zu folgen. Der Teufel wird mit Lügen gegen dich vorgehen, doch du kannst ihm mit Gottes Wort widersprechen. Zum Beispiel will der Teufel dir vielleicht einreden, dass Gott dich nicht wirklich liebt. Dann kannst du erwidern: „Gott liebt mich mit einer ewigen Liebe. Er liebt mich so sehr, dass er sogar seinen Sohn für mich hat sterben lassen, um mich mit ihm zu versöhnen“ (vgl. Jeremia 31,3; Johannes 3,16).
Der Teufel will dir vielleicht einreden, dass aus deinem Leben nie etwas wird. Dann kannst du erwidern: „Gott hat gute Pläne für mein Leben. Sein Plan ist, mir Zukunft und Hoffnung zu geben“ (vgl. Jeremia 29,11).
Mein allerbester Ratschlag ist, dem Bibelstudium Priorität einzuräumen. Das wird dir in vielerlei Hinsicht helfen, insbesondere wenn du dem Teufel widersprechen und seine Lügen besiegen willst.
Gebet: Vater, hilf mir, dem Bibelstudium Priorität einzuräumen. Dein Wort gibt mir den Sieg in jeder Situation. Im Namen von Jesus. Amen