Es ist definitiv nicht falsch, Gott um alles zu bitten, was wir für unser tägliches Leben brauchen und uns wünschen. Wir dürfen mit all unseren Anliegen glaubensvoll zu Gott kommen.
Aber wir sollten diese Dinge nicht zur Hauptsache machen. In der Bibel heißt es, dass Gott weiß, was wir brauchen, noch bevor wir ihn darum bitten (vgl. Matthäus 6,8). Deshalb können wir darauf vertrauen, dass er sich um alles kümmert, was uns betrifft.
Nachdem wir Gott gebeten haben, für unsere alltäglichen Bedürfnisse zu sorgen, sollten wir einen deutlich größeren Teil unseres Gebets darauf verwenden, mit ihm über unsere geistlichen Bedürfnisse zu reden.
Dazu gehören unter anderem unsere geistliche Reife, das Leben in der Frucht des Heiligen Geistes, Gehorsam und die Liebe zu ihm und den Menschen um uns herum. Darüber hinaus haben wir das Vorrecht, für andere zu beten und damit zu ihrem gelingenden Leben beizutragen.
Gott wünscht sich, dass du ihm in deinem Alltag noch viel mehr Raum gibst und dass dir sein Wille wichtiger ist als dein eigener.
Gebet: Ich danke dir, Vater, dass du mich jedes Mal hörst, wenn ich bete. Danke, dass ich mit meinen alltäglichen Bedürfnissen zu dir kommen darf. Bitte hilf mir aber auch, mit meinen Gebeten auf eine tiefere Ebene zu gelangen. Ich bete, dass in meinem Leben und in der Welt um mich herum dein Wille geschieht. Amen