Als ich heute Morgen wach wurde, fühlte ich mich nicht gut. Ich war müde und wäre am liebsten zurück ins Bett gekrochen und sehr lange dort geblieben. Doch das war nicht möglich, weil vor mir ein voller Tag lag. Wenn es uns nicht gut geht, fühlen wir uns schnell überfordert und fangen an, negativ zu denken. Das müssen wir aber nicht!
Weil ich weiß, welchen Einfluss unsere Gedanken auf uns haben, sagte und dachte ich, während ich mir das Gesicht wusch, die Zähne putzte und Kaffee kochte: „Dies wird ein großartiger Tag. Ich bin voller Tatendrang und Freude. Ich bin gesegnet und ich werde ein Segen für andere sein.“
Das erinnert mich an einen Tag, als ich meine damals 89-jährige Mutter mal wieder zum Augenarzt bringen musste. Sie verlor zu dieser Zeit ihr Augenlicht rapide, doch behauptete ständig, dass die Ärzte keine Ahnung hätten. Der Versuch, sie vom Gegenteil zu überzeugen, endete oft in einer peinlichen Szene. An diesem besagten Tag erwartete ich aber bewusst, dass der Termin friedlich und entspannt verlaufen wird, statt mich davor zu fürchten. Und siehe da: Er verlief absolut fabelhaft.
Ganz gleich, was heute vor dir liegt: Du kannst dir einen Vorsprung für einen guten Tag verschaffen, indem du mit Gott zusammenarbeitest und glaubst, dass er auf deiner Seite ist und etwas Gutes für dich vorbereitet hat!
Gebet: Vater, du bist gut und ich erwarte, dass du dich heute in meinem Leben zeigst und deine Güte unter Beweis stellst. Danke! Amen