Wir Gläubigen können schwer nachvollziehen, wie jemand die Welt betrachten und nicht an Gottes Existenz glauben kann. Gott hält das Universum durch sein mächtiges Wort am Laufen (vgl. Hebräer 1,3). Überlege einmal: Was oder wer hält die Planeten, den Mond, die Sonne und die Sterne am Himmel? Warum stürzen sie nicht herab? Wie schafft es die Erde, Tag für Tag perfekt in ihrer Umlaufbahn zu bleiben?
Wie kann jemand das Wunder der Entstehung und Geburt eines Kindes miterleben und nicht an Gott glauben? Ich persönlich finde es schwer, nicht an Gott zu glauben, doch viele Menschen tun dies nicht. Deshalb sollten wir für sie beten. Ich bin dankbar, dass ich glauben kann, und ich bin sicher, du bist es auch.
Ein Mönch namens Bruder Lorenz (1614-1691) beobachtete im Winter einen toten Baum, der im Frühling wieder zum Leben erwachte. Dadurch fand er zum Glauben an Gott. Er war überzeugt, dass nur Gott dies jedes Jahr bewirken konnte. Einige mögen es Natur nennen, aber woher kommt die Natur und wer gewährleistet ihr fehlerfreies Funktionieren?
Gott war immer und wird immer sein. Alles andere existiert nur, weil er es will. Bruder Lorenz verfasste das klassische Werk Leben in Gottes Gegenwart, in dem er schildert, wie er Gott überall und in allem erkennt und sein Leben der Freude an Gottes Gegenwart widmet.
Gebet: Vater, ich glaube an dich und bitte für alle, die nicht glauben. Bitte offenbare dich ihnen auf eine Weise, die sie nicht ignorieren können. Amen