In Momenten der Niedergeschlagenheit und Entmutigung fand der Psalmist Trost darin, sich an vergangene Zeiten zu erinnern, in denen Gott ihm zur Seite gestanden und ihn durch Herausforderungen geführt hatte. Die Bibel legt uns immer wieder ans Herz, uns der großen Taten Gottes zu besinnen. Denn das stärkt unseren Glauben und hilft uns, ihm auch in aktuellen Schwierigkeiten zu vertrauen.
Oft verbringen wir zu viel Zeit damit, uns gegenseitig von unseren Problemen zu erzählen statt von den wunderbaren Werken Gottes in unserem Leben. Gott freut sich, wenn wir über ihn sprechen und das Gute, das er getan hat, bekennen. So sehr, dass er solche Gespräche sogar in einem Buch der Erinnerung feshält, wie Maleachi 3,16 zeigt: Da unterhielten sich die, die den Herrn achteten, miteinander, und der Herr bemerkte es und hörte ihnen zu. Und er ließ alle, die Ehrfurcht vor ihm hatten und seinen Namen achteten, in ein Buch eintragen, um sich an sie zu erinnern.
Ich möchte dich ermuntern, ein eigenes Erinnerungsbuch zu führen, in dem du feshältst, was Gott in deinem Leben getan hat. Dies kann in schwierigen Zeiten eine Quelle der Ermutigung sein. Ein solches Tagebuch zu führen, hat mir über viele Jahre hinweg geholfen.
Gebet: Vater, hilf mir, öfter über das Gute zu sprechen, das du in meinem Leben getan hast, als über meine Probleme. Erinnere mich stets an deine Güte, Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung. Du hast mich erlöst. Danke. Amen