Ein Tag der Veränderung | Joyce Meyer Ministries Deutschland

Hand of Hope

Ein Tag der Veränderung

Das Dorf Mazan, in dem wir uns unseren medizinischen Einsatz dieses Mal durchführen, befindet sich tief im Herzen von Peru. Es ist einer der vielen Orte, die sich am Amazonas entlangreihen und wo viele arme und kranke Menschen leben.

Bereits um 8 Uhr früh beginnt unser medizinisches Team seinen Dienst. Zuvor hatten die ehrenamtlichen Mitarbeiter die örtliche Schule für einen Tag in eine voll funktionstaugliche Klinik umgebaut, mit einigen Behandlungsräumen und einer Apotheke.

Am Eingang warten bereits Hunderte aus Mazan und anderen Dörfern. Die meisten sitzen auf Holzkisten. Manche von ihnen sind mehr als vier Stunden mit dem Boot über den Amazonas angereist. Viele haben sogar schon die Nacht in einem der Klassenräume verbracht, um auf keinen Fall die Chance auf eine kostenlose ärztliche Behandlung zu verpassen.

Celmira sitzt mitten in der Menschenmenge und wartet geduldig wie alle anderen. Ihr Enkelsohn Maximo wartet mit ihr zusammen. Sie sieht deprimiert aus, denn vor 15 Tagen begann eins ihrer Augen zu erblinden. So wartet sie und hofft, dass einer der Ärzte eine Lösung für ihr Problem finden würde.

Nach ihrer Anmeldung wird sie schließlich zu Dr. Budi Bahureska gerufen, einem der ehrenamtlichen Ärzte. Er braucht nicht lange, um das Problem zu diagnostizieren. Ihr Blutzucker hat einen Wert von 511, was mehr als 300 Punkte über dem Normalwert liegt.

„Du bist zu süß,“ erklärt ihr Dr. Bahureska. Seine nette Art entlockt ihr ein Lächeln. „Deine Erblindung kommt aufgrund von Diabetes, also werden wir dir hilfreiche Medizin verschreiben. Du musst die Medikamente rund um die Uhr einnehmen.“

Er verschreibt Celmira die Medikamente, die sie zwei Türen weiter in der Apotheke ausgehändigt bekommt. Sie ist so dankbar, dass ihre Problematik gerade noch rechtzeitig erkannt wurde und ihre Erblindung wieder rückgängig gemacht werden kann.

Die Apotheke ist überfüllt von Menschen – unzählig viele Patienten, die eifrig versuchen Ihre Rezepte gegen Medikamente einzutauschen. Die Krankenschwester Kelley Johnston sorgt dafür, dass der Ablauf ohne Probleme funktioniert. Es ist ihr fünfter medizinischer Einsatz mit Hand of Hope und sie ist begeistert über die Gelegenheit, diesen Frauen und Kindern zu helfen. „Wir geben den Menschen ein bisschen Hoffnung,“ sagt sie. „Es ist eine kleine Sache für uns, doch für diese Menschen bedeutet es sehr viel. Sie haben keine anderen Möglichkeiten.“

Eine Krankenschwester aus Texas, Michey Brown, stimmt ihr zu und ergänzt: „Wir sind verblüfft, wie Gott diese Menschen berührt. Es macht so viel Spaß das alles zu tun. Es ist ein bisschen wie Weihnachten.“

Und es sieht sogar aus wie Weihnachten. Haufenweise Antibiotika sind neben anderen Medikamenten ordentlich auf langen Tischen aufgestapelt. Das Team hat sich gut vorbereitet und wusste schon im Voraus, welche Krankheiten sie erwarten würden.

Dort in Mazan haben die Menschen gelernt, sich mit ihren Schmerzen und Krankheiten abzufinden. Doch an diesem Tag wurde Ihnen die Chance auf nachhaltige Veränderung geboten.

Chad Trafton - Redakteur

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